Sonntag, 26. März 2017

Buchweizenpfannkuchen und Leipziger Buchmesse - Mein erstes Mal

Gestern war es nun so weit. Ich war das erste mal auf der Leipziger Buchmesse. Letztes Jahr hatte ich mit meinem Sohn die Idee, wir gehen mal auf die Buchmesse. Wir zwei Leseratten, das musste einfach mal sein. Ich hatte schon so viel darüber gehört und wollte es mal erleben. Vor 2 Wochen habe ich dann meinen Mann gefragt, ob wir nicht mal einen Ausflug nach Dresden machen wollen. Mein Sohn lebt dort und studiert. Wir könnten ja dann auch zusammen auf die Buchmesse. Okay, mein Mann interessiert sich nicht wirklich für Bücher. Er liest eigentlich nur, wenn er krank ist. Aber er hatte trotzdem Lust auf einen Ausflug und so war die Sache beschlossen. Natürlich habe ich null Fotos gemacht. Aber ich hatte auch wirklich keine Zeit dafür.

Am Abend vorher habe ich mir den Hallenplan angeschaut und wir haben beschlossen in die Fantasyabteilung zu gehen. Das ist nun einfach mein Interessenbereich. Wenn ich gewusst hätte, was uns da erwartet, hätte ich mich anders vorbereitet. Wir waren so gegen 10:30 in Leipzig und es strömten schon jede Menge Menschen in die Halle. Viele auch sehr fantasievoll kostümiert.

Im ersten Moment wusste ich nicht, wo es lang geht. Es war sehr voll und man musste sich bis in Halle 2 durch kämpfen. Dort war der Fantasybereich. Aber so wirklich was interessantes haben wir da nicht gefunden. Da habe ich mich erinnert, das Rena Fischer ihr neues Buch auf der Messe vorstellt. Es heißt Chosen die Bestimmte und ich habe schon eine Leseprobe im Internet gelesen. Das Buch fand ich sehr interessant und wir haben denn Stand dann auch schnell gefunden. Ich habe mir das Buch gekauft. Es ist zwar Jugendliteratur, aber dafür ist man nie zu alt. Ich wusste auch, dass sie noch signiert, daher sind wir erst mal für meinen Sohn auf Suche gegangen. Er interessiert sich sehr für Warhammer und wir haben an einem Terminal den Verlag eingegeben und auch diesen Ausstellungsstand gefunden. So konnte er auch ein Buch mitnehmen. In Halle 4 haben wir dann noch richtig schöne Stände entdeckt mit viel Fantasy und interessanten Büchern. Dann habe ich mir noch mein Buch signieren lassen und den Rest des Tages waren wir in Dresden und haben das schöne Wetter genossen.

Fazit: Eine Buchlesung in der Unibibliothek in Ilmenau ist schöner, intimer und macht mehr Spaß. Habe ich mit Hohlbein erlebt und würde es wieder tun. Aber zur Buchmesse würde ich doch wieder gehen. Diesmal besser vorbereitet, mit genau den Verlagen, die man besuchen will. Fürs erste Mal war es okay. Ob mein Mann wieder mitkommt, ist dagegen fraglich.

Nun habe ich noch ein leckeres Rezept für Buchweizenpfannkuchen für euch. Habe ich wieder bei Björn Freitag in seiner Sendung Einfach und Köstlich gesehen.

Zutaten für 4 Pfannkuchen

  • 200 g Buchweizenmehl
  • 3 Eier
  • 200 ml Milch
  • 3 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
Alles gut verrühren und für 30 Minuten quellen lassen. Dann in heißem Fett ausbacken. Dazu habe ich mir aus einem Apfel, einer Birne und Weintrauben einen warmen Obstsalat gemacht. Etwas Butter zerlassen und Honig darin kurz erhitzen. Das klein geschnittene Obst dazu geben und gut vermengen. kurz köcheln lassen und mit Zimt abschmecken. Zu den Pfannkuchen servieren.


Oder man nimmt eine Banane, 1 Ei, 1 EL Buchweizenmehl und zermatscht das ganze in einer Schüssel. Dann in etwas Öl ausbacken. Tolle Alternative ohne Zucker von Jeanette und ihrem Blog Cuisine-Violette.

Hier geht es zum Rezept:
Bananen Pancakes

Mittwoch, 22. März 2017

Zimtschnecken - #synchronbacken15

Am Sonntag war wieder einmal Synchronbacken angesagt. Das macht jedes mal unheimlich Spaß. Es gibt ein Rezept und jeder bäckt am selben Tag und postet seine Fortschritte auf den sozialen Medien. Da sieht man dann unter dem Hashtag #synchronbackendasoriginal was die anderen so gemacht haben und wie der Erfolg beim backen ist. Organisiert wird das ganze von Zorra von http://www.kochtopf.me/ und Sandra von http://www.from-snuggs-kitchen.com/ . Vielen Dank dafür.

Das Rezept kommt von King Arthur Flour und es sind Zimtschnecken. Beim Teig kommt ein Vorteig zum Einsatz. Der heißt Tangzhong. Sehr interessant. Der Hefeteig wurde sehr locker und luftig.

Hier nun mein Ergebnis.

Zutaten für 24 Stück (bei mir 18)

Tangzhong

  • 70 ml Wasser
  • 70 ml Vollmilch
  • 30 g Weizenmehl

Teig

  • 500 g Weizenmehl
  • 21 g Frischhefe
  • 1 3/4 Tl Salz
  • 2 Eier
  • 85 g flüssige Butter
  • 170 ml Milch

Füllung

  • 140 g Zucker
  • 4 TL Zimt
  • 2 Äpfel gerieben
  • 100 g Haselnüsse gehackt

Zuckerguß

  • 230 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 80 ml Sahne
Man kann den Teig am Vortag vorbereiten, aber ich habe alles am Sonntag gemacht. Zuerst wird der Tangzhong angerührt. Dafür die Zutaten gut mit einem Schneebesen in einem kleinen Topf verrühren und auf dem Herd langsam erhitzen. Die Masse wird schnell dick und löst sich vom Topfboden. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Masse abkühlen lassen.

Dann den Tangzhong in eine Schüssel füllen und die anderen Teigzutaten dazu geben. Kurz mit einem Löffel verrühren und 30 Minuten ruhen lassen.
Dann alles gut verkneten, so das ein geschmeidiger Hefeteig entsteht. Falls der Teig zu flüssig ist, ruhig noch Mehl dazu geben.

Dann den Teig abdecken und 60 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Den Zucker mit dem Zimt und den Haselnüssen vermengen. Den Apfel raspeln.

Die Hälfte des Teiges auf einer bemehlten Fläche ausrollen und mit der Zimt - Zucker - Haselnuss  Mischung bestreuen und den Apfel darauf verteilen. Dann von der langen Seite aufrollen und in 4 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schnecken auf ein gut gefettetes Blech legen.


Das ganze mit der anderen Hälfte des Teiges wiederholen.
Den Herd auf 180 Grad vorheizen und die Schnecken im unteren Drittel des Ofens 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit den Guss anrühren. Er sollte zähflüssig sein. Den Guss über die heißen Zimtschnecken verteilen. Abkühlen lassen.


Ich konnte nicht widerstehen und habe eins noch lauwarm gegessen.

Und natürlich haben wieder viele andere Blogger mitgemacht. Hier geht es zu ihren Beiträgen:

1x umrühren bitte aka kochtopf
Die Welt der kleinen Dinge
Kochen und Backen im Wohnmobil
Kochblog Action
From-Snuggs-Kitchen
Backen Mit Leidenschaft
Esst Mehr Kuchen
Kathrins Home
Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten
morelivingpure
teigliebe
Isa's Kitchen
Food for Angels and Devils
BrotKrumenGestoeber
Brotecke
http://www.usa-kulinarisch.de/

Dienstag, 21. März 2017

Champignonrahmsoße

In meiner Biokiste waren auch 10 braune Champignons. Mein Sohn isst die leider nicht, aber wir hatten Urlaub und so gab es bei uns Steaks mit Kartoffeln und Champignonnrahmsoße. Kann man super einfach selber machen.

Bei Sina von Giftigblonde habe ich auch eine leckere Schwammerlsauce gesehen.

Ich mache sie so:

Zutaten für 2-3 Portionen

  • 10 braune Champignons
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
  • 1 TL Kartoffelstärke
Die Pilze gut waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Lauchzwiebeln ebenfalls.


Die Butter mit dem Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze mit den Lauchzwiebeln gut anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Brühe ablöschen. Dann mit geschlossenem Deckel 10 - 15 Minuten köcheln lassen.

Kurz vor dem servieren die Sahne ein rühren. ca. 2 EL mit der Kartoffelstärke verrühren und die Soße noch an dicken. Nochmal abschmecken und servieren.

Wir panieren unsere Schweinekammsteaks immer mit Semmelbröseln. Wir finden das lecker.

Freitag, 17. März 2017

Focaccia zum Brunch

Es ist so weit. Die Facebook Gruppe Wir retten was zu retten ist feiert 3. Geburtstag!




Gegründet haben die Rettungstruppe Sina von Giftigblonde und die Susi von Prostmahlzeit Schaut mal bei Ihnen vorbei. Dort gibt es leckeres zu entdecken.

Zur Geburtstagsrettung wollen wir einen Tisch für einen Geburtstagsbrunch decken. Ich werde dafür Focaccia mitbringen.

Zutaten für 1 Blech

  • 575 g Weizenmehl
  • 390 g Wasser
  • 12 g Salz
  • 0,4 g Hefe
  • 25 g Olivenöl
  • Öl zum bestreichen und Belag nach belieben
  • Ich hatte Tomaten und Mozarella
Den Teig 24 Stunden vor der Verarbeitung mischen. Dazu Das Salz und die Hefe in dem Wasser auflösen und das Mehl und das Olivenöl unterkneten. Je nach 8 Stunden den Teig kneten und falten.

Am Tag der Zubereitung den Teig auf ein bemehltes Backpapier legen. Die Oberfläche mit Olivenöl bestreichen. Den Teig mit den Fingerspitzen schonend eindrücken. Dadurch breitet er sich auf dem Backpapier aus. Sollte er sich schwer bearbeiten lassen, dann 30 Minuten zudecken und nochmal ruhen lassen. Die Prozedur so lange wiederholen, bis das Backpapier ausgefüllt ist.


Dann die Tomaten und den Mozarella würfeln. Auf dem teig verteilen und wieder mit den Fingerspitzen einarbeiten.

Mit Salz und Pfeffer oder Basilikum bestreuen und bei 230 Grad im Ofen 25 - 30 Minuten backen.



Ein sehr gelungenes Rezept. Es stammt aus dem Buch Brot backen in Perfektion von Lutz Geissler.

Und hier könnt ihr sehen, was noch alles zum Brunch serviert wird :

Joghurt-Brötchen mit Sauerteig

Sticky Buns 

Egg-Benedict mit Homemade English Muffin

Klein und lecker: Zimtschnecken mit Apfel - Rezept und Tipps 

Bananen-Zimt-Waffeln 

Pastéis de Nata - Portugiesische Puddingtörtchen 

Schnelle Sonntagsbrötchen mit über-Nacht-Gare 

Bananen-Pancakes 

Vegane Apfelmuffins ohne Soja 

Grüne Tartelettes 

Sandwich mit Lachs, Gurke und Remoulade 

Nussschneckchen 

Gebeizter Saibling auf Apfelsalat mit Salicorne 

Germkipferl 

Häppchen in Pink 

Bärlauchpesto und Monkeybread zum Geburtstag 

Brownie Ostereier  

Sandwichtorte mit Frischkäse  

Gefüllte Eier und Kartoffel-Baguette 

Schweizer Weggli 

Wir retten das Brunch - Rosa Rote Bete-Heringssalat 

Geburtstagsbrunch 

Zitronenrührkuchen mit Mohn und Lemoncurd 

Bagel zum Geburtstagsbrunch der Rettungsgruppe 

Geburtstagsbruch mit Graved Lachs
 





Mittwoch, 15. März 2017

Rote Linsen Salat

Diese Woche werdet ihr nicht viel von mir lesen. Ich habe Urlaub und genieße die Zeit mit meinem Mann. Aber eins möchte ich euch noch berichten. Ich habe mir nun auch eine Biokiste mit frischem Gemüse bestellt. Es ist schon merkwürdig, wie sich mein Kaufverhalten verändert hat. Man versucht wirklich die kleinen Läden und Erzeuger in seiner Heimat zu unterstützen. Durch Zufall habe ich dann die Bio - Kiste Immersatt im Internet entdeckt. Die Firma sitzt in Weimar und sie liefern auch nach Erfurt. Leider nicht bis Langewiesen, aber das macht ja nichts. Ich arbeite ja in Erfurt und habe mir die Kiste zu meinem Arbeitsplatz bestellt. Ich habe als erstes die Probierkiste getestet. Ich wollte ja erst mal wissen, wie geliefert wird und wie die Qualität ist. Leider habe ich total vergessen ein Foto zu machen. Die Qualität der Ware war erstklassig und außer 2 Papiertüten kam alles ohne Verpackung aus. Das fand ich super. In der Tasche war auch ein Radiccio Salat. Und so gab es letzte Woche mehrfach Salat mit Radiccio.

Zutaten für 2 Portionen

  • 1 Orange
  • 1 Hand voll Feldsalat
  • 1/4 Radiccio
  • 100 g rote Linsen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 Zitrone
  • Salz und Pfeffer zum würzen
  • 1 TL Honig
Den Feldsalat waschen und putzen. Den Radiccio in feine Streifen schneiden. Die Orange schälen und filetieren. Dabei den Saft auffangen. Die Linsen nach Packungsanleitung kochen. Sie sollten nicht zu weich sein. Die Orangenfilets in Stücke schneiden. Aus dem Orangensaft, Zitronensaft, Öl, Honig, Salz und Pfeffer ein Dressing mischen. Anschließend alles gut vermengen.



Sonntag, 12. März 2017

Orangen - Eierlikör

Meine Schwägerin hat uns gestern zu ihrem Geburtstag eingeladen. Familienfeiern sind immer wieder schön und es gibt immer viel zu essen. Ist einfach so. Wir habe uns bei ihr getroffen und sind dann nach Ruhla gefahren. Im Ortsteil Kittelsthal gibt es eine Tropfsteinhöhle. Leider macht sie erst im April auf. Wir haben im Gasthaus " Zur Tropfsteinhöhle"  gegessen. Das Wetter war toll und man hat von der Gaststube einen herrlichen Ausblick. Das Essen war sehr gut.

Nach dem Essen wollten wir uns noch etwas bewegen. Wir wussten alle, es gibt auch noch Kuchen. Und der ist jedes mal ausgesprochen lecker. Von dem Gasthaus aus konnte man einen Turm sehen. Uns wurde gesagt, das es die Burgruine Scharfenburg ist. Also machten wir uns auf dem Weg. Natürlich hatte ich nicht die passenden Schuhe dabei, aber es ging. Der Ausblick hat für alles entschädigt.


Dann sind wir zum Kaffee gefahren. Ohne Mitbringsel gehen wir nirgendwo hin. Diesmal habe ich Eierlikör selber gemacht. Das Rezept ist aus dem Buch " Heimat" von Tim Mälzer. Ich habe die Mengen etwas an meinen Vorratsschrank angepasst.

Zutaten für ca. 800 ml

  • 350 ml Weinbrand
  • 150 g Puderzucker
  • 6 Eigelb
  • 1 Orange
  • 1 Dose Kaffeesahne gezuckert (Milchmädchen)
Die Eigelb mit dem Puderzucker 5 Minuten cremig rühren. Die Orange heiß abwaschen und die Schale abreiben. dir Orange halbieren und auspressen. Dann den Abrieb und den Orangensaft abwechselnd mit Weinbrand und Kondensmilch zur Eiermasse geben. Gut verrühren und dann für 2 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Schöne Flaschen mit kochendem Wasser desinfizieren und den Eierlikör mit einem Trichter einfüllen. Am besten vorher noch durch ein Sieb gießen (Hatte ich vergessen).



Wozu kaufen, wenn es so einfach ist. Nun muß ich nur noch mein Eiweiß verwerten.

Donnerstag, 9. März 2017

Schwarzwurzelsalat mit Birne

Eigentlich wollte ich letzte Woche viel mit Schwarzwurzeln kochen. Aber leider habe ich keine frischen bekommen. Nun gut, da habe ich mir ein Glas Schwarzwurzeln gekauft und wollte wenigstens diesen schönen fruchtigen Salat probieren. Und es hat sich gelohnt. mit frischen Schwarzwurzeln wird es auch nochmal probiert. Die Idee kam von hier:

Lauwarmer Schwarzwurzelsalat

Zutaten für 2 Portionen

  • 1 Orange
  • 1 Glas Schwarzwurzeln
  • 1 EL Rohrrohrzucker
  • 1 Birne
  • 1 Hand voll Feldsalat
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Essig
  • 1 Prise Salz und Pfeffer
Die Schwarzwurzeln in ein Sieb gießen und abtropfen lassen. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schwarzwurzeln anbraten.


In der Zwischenzeit die Orange auspressen. Den Zucker über die Schwarzwurzeln streuen und etwas karamellisieren. Dann mit dem Orangensaft ablöschen und die Pfanne mit einem Deckel verschließen. Die Birne entkernen, Vierteln und in Scheiben schneiden. Wenn die Schwarzwurzeln 10 Minuten geköchelt haben, die Birne dazu geben und 5 Minuten durchziehen lassen.

Den Salat verlesen und waschen. Das Dressing aus Öl, Essig, Salz und Pfeffer anrühren.

Den Salat in eine Schüssel geben und die Schwarzwurzeln mit der Birne und dem Orangensud darüber verteilen. Das Dressing unter mengen. Ich habe noch etwas Lauchzwiebelgrün darüber gestreut. Sehr fruchtig und lecker, Ich habe die gesamte Menge als Abendessen gegessen.



Dienstag, 7. März 2017

Kulinarische Buchreise/ Band IV/ Brunnenkressesuppe

Nun habe ich endlich letzte Woche frische Brunnenkresse bekommen. In Erfurt gibt es den Kressepark. Erfurt ist bekannt für seine Brunnenkresse. Das wusste ich vorher auch nicht, aber wenn man sich mit dem Thema beschäftigt, dann lernt man wieder dazu. Im Hofladen gibt es außerdem eine frische Auswahl an verschiedenem Fisch, geräuchert oder frisch. Ich habe diesen Hofladen für mich entdeckt und schaue jetzt öfter mal vorbei,

Was gibt es heute zu essen, Willie?" "Nicht viel .Nur Brunnenkresse - Creme - Süppchen, Muscheln in Aspik, überbackene, gefüllte Hühnerbrüstchen, geschmorten Chicorée - ich hasse Chicorée - , gebratene Currytomaten, römischen Salat und Crêpes Suzette

Zutaten für 2 Portionen

  • 2 große Kartoffeln
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • ca 150 g Brunnenkresse
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
  • 150 ml Brühe
  • 100 ml Sahne
Die Kartoffeln schälen, waschen und würfeln. Den Lauch fein schneiden. Das Gemüse in etwas Butter andünsten.


Dann mit Brühe ablöschen und gar köcheln lassen. Fein pürieren oder quetschen. Die Brunnenkresse waschen und lange Stiele entfernen. Dann fein schneiden.

Sahne zur Suppe geben und die Brunnenkresse unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Etwas Brunnenkresse darauf legen und servieren.
Erinnert etwas an Spinat. Fand ich sehr lecker.

Sonntag, 5. März 2017

Streuselkuchen

Heute war bis jetzt mein perfekter Sonntag. Morgens etwas länger schlafen. Und dann schön frühstücken mit Brötchen und Eiern. Und manchmal auch Kuchen, wie heute. Nach dem Frühstück die Wanderschuhe an und dann eine Runde nach Manebach und zurück.


Den Frühling habe ich noch nicht entdeckt. Aber die Ilm hat ganz schön Wasser.

Nach dem wandern werden die Klöße vorbereitet und der Braten fertig gegart. Bei uns heute klassisch Rind- und Schweinebraten. Dazu ein Glas Rotwein und nach dem Essen Mittagsruhe. Jetzt sitze ich hier und schreibe mein Streuselkuchen - Rezept auf und dann gibt es Kaffee und Kuchen. nun gut, dann werde ich wohl noch bügeln müssen, aber ansonsten der perfekte Sonntag.

Zutaten für ein Blech

Für den Teig

  • 150 g Quark
  • 6 EL Milch
  • 6 EL Pflanzenöl
  • 75 g Zucker
  • 1 P Vanillinzucker
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Mehl
  • 1 P Backpulver

Für die Streusel

  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 EL Kakao
  • Vanillinzucker
Den Quark mit Milch, Vanillinzucker, Zucker, Salz und Öl gut verrühren. Dann das mit Backpulver gemischte Mehl langsam unterrühren. Am besten mit dem Handmixer. Die Masse anschließend auf ein gefettetes Blech streichen.

Dann aus Mehl, Butter, Zucker, Vanillinzucker und Kakao Streusel kneten und über den Teig verteilen.


Den Kuchen im Ofen bei 175 Grad Ober und Unterhitze 20 - 25 Minuten backen.



Donnerstag, 2. März 2017

Knäckebrot

Letztes Jahr hatte ich das erste mal Knäckebrot gebacken. Das Rezept hatte ich bei Gabi von Kochfokus entdeckt und es war sehr lecker. Hier findet ihr den Beitrag: https://krabsch.blogspot.de/2016/01/knackebrot.html

Nun habe ich bei Elisabeth von Pölnitz ein richtig schönes Rezept entdeckt und gleich mal ausprobiert. Super leicht und lecker. Ich kaufe keins mehr, sondern es wird ab sofort immer selber gemacht.

Zutaten für 12 Stück

  • 120 g Dinkelmehl
  • 60 g Kürbiskerne
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 60 g Sesam
  • 1/4 Packung Brotgewürz
  • 1 TL Salz
  • 200 ml Wasser
Alle Zutaten miteinander gut verrühren. Ich habe einfach Rester meiner Saaten genommen. Es sollte zusammen dann 180 g sein.
Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Masse dünn darauf verstreichen.

Dann bei 200 Grad 40 - 50 Minuten backen. Ich habe es nicht zu dunkel werden lassen.


Das noch warme Brot in Rechtecke schneiden. Nach dem erkalten auseinander brechen.

Sogar mein Mann meinte gestern, dein Brot schmeckt toll.