Montag, 30. August 2021

Apfelmus

Die Nachbarn haben einen Augustapfelbaum. Dieses Jahr waren besonders viele dran. Und so bekamen wir einen großen Beutel ab. Was macht man nun damit? Marmelade und Kuchen. Und Apfelmus.

Ist ganz einfach. Die Äpfel brauchen nicht geschält werden. Einfach entkernen, würfeln und mit Wasser und Zimt in einem großen Topf langsam aufkochen. Ich hatte ca. 2 Kilo Äpfel mit 500 ml Wasser und 1 El Zimt. Wenn alles schön weich ist, mit einem Pürierstab alles fein pürieren. Ich habe 5 Gläser heraus bekommen.







Habe keinen Zucker verwendet. Laut Information aus dem schlauen Internet hält sich der Apfelmus 6 Monate. Ich werde berichten. Ist nicht eingekocht, sondern wie Konfitüre in heiß ausgespülte Gläser gefüllt und fest verschlossen. 

Dienstag, 17. August 2021

Stärkmehlklöße/ Hullerchen

Da mein Mann ja seit 3 Monaten den linken Arm kaum benutzen kann, gab es auch lange keine thüringer Klöße. Vor ein paar Wochen wollten wir Gulasch kochen und nur mit Kartoffeln, dass war uns zu einfach. Da kam uns die Idee, mal "Hullerchen" zu machen. Das sind Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln.


Zutaten für 6 Klöße

  • 1 kg gekochte Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 50 g Stärkemehl
  • 50 g Weizenmehl
  • Salz
Die Kartoffeln werden in Salzwasser weich gekocht und dann durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Die anderen Zutaten dazu geben und vorsichtig vermengen. In der Zwischenzeit einen Topf mit Wasser aufsetzen und aufkochen lassen.

Dann Klöße formen und in etwas Stärkemehl wälzen. Die Klöße in das kochende Wasser geben und die Temperatur etwas runter stellen. Nun 15 - 20 Minuten leicht sieden lassen.



Sehr leckere Beilage. Am Ende schwimmen die Klöße oben. Zu Gulasch schmecken sie besonders gut.

Sonntag, 11. Juli 2021

Schweinekrustenbraten mit Biersoße

Seit ein paar Monaten lag im Gefrierschrank ein Krustenbraten. Da wir aber meist nur zu zweit sind, hat es sich einfach nicht gelohnt. Aber nun musste ich ihn machen, da ich dringend den Gefrierschrank abtauen muss.

Ich habe folgendes Rezept rausgesucht und für uns angepasst:

https://www.einekleinepriseanna.de/schweinekrustenbraten-wikinger-art-mit-biersauce/

Zutaten für 4 Portionen

  • 1,5 Kg Schweinekrustenbraten vom Fleischer eingeschnitten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Möhre
  • 1/2 Stange Porree
  • 1/4 Sellerie
  • 6 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Stiele Thymian
  • 2 EL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Flasche Schwarzbier
  • 1 l Gemüsebrühe

Den Krustenbraten auf der Seite mit der Kruste gut salzen. Auch in den Schnittstellen das Salz verteilen.
Das Gemüse (Möhre, Sellerie und Porree) klein schneiten. Die Zwiebel und den Knoblauch würfeln.


Den Honig in eine Schüssel geben. Den Lorbeer zerbröseln und in den Honig geben. Die Thymianblättchen von den Stengeln lösen und auch in den Honig geben. Die Wacholder beeren zerstoßen und dazu geben. 1 Prise Groben Pfeffer unterrühren. Die Fleischseite des Krustenbratens salzen und dann die Honigmischung darauf verteilen. 




Dann den Krustenbraten in heißem Öl auf der Fleischseite gut anbraten.

Die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen und dann das Gemüse dazu geben. Nach 10 Minuten mit Bier ablöschen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 160 Grad Ober und Unterhitze vorheizen.


Das Fleisch mit der Kruste in die Soße legen und 2 Stunden mit geschlossenem Deckel im Ofen garen.


Danach umdrehen und nochmal 2 Stunden garen. Dann den Braten auf einen Deckel legen und unter dem Grill bei 200 Grad knusprig braten.

Meiner hätte noch 5 Minuten drin bleiben können. Das Fleisch war wunderbar. Die Soße habe ich auf dem Herd aufkochen lassen und mit Stärkemehl eingedickt. Dazu gab es Sauerkraut und Kartoffelbrei.



Unser Sohn war da, so blieb nicht viel übrig.