Freitag, 5. März 2021

Saatenbrot nach Plötzblog

Nach langer Zeit habe ich wieder Sauerteig angesetzt. Ich wollte wieder selber Brot backen. Am liebsten backe ich nach den Rezepten von Lutz Geißler. Die Rezepte sind geling sicher. Besonders, wenn man sich ans Rezept hält. Da ich nun ab und zu Home Office habe, komme ich auch mal dazu nachmittags fern zu sehen. Da kam letztens Lutz Geißler im MDR und hat Saatenbrot gebacken. Das musste ich unbedingt ausprobieren. Ich habe es jetzt das 2. Mal gebacken und bin echt begeistert. Hier ist das Original Rezept:

https://www.mdr.de/nachrichten/ratgeber/rezepte/rezept-brot-saatenbrot-selber-backen-gesund-lutz-geissler-100.html

Zutaten für eine Kastenform

Vorteig mit Hefe

  • 77 g Wasser kalt
  • 0,16 g Hefe (ein Krümmel)
  • 110 g Dinkelmehl (ich hatte einfaches, kein Vollkorn)
Die Hefe im Wasser auflösen und mit dem Mehl zu einem geschmeidigen Teig kneten. 12 h zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.

Vorteig mit Sauerteig

  • 110 g Wasser 50 Grad
  • 2 g Salz
  • 110 g Roggenmehl
  • 22 g Roggenanstellgut (Sauerteig aus dem Kühlschrank)
Das Salz ins Wasser mischen und das Mehl darüber geben. Zum Schluss den Sauerteig dazu geben und mit einem Löffel verrühren. Abdecken und 12 h zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.

Brühstück

  • 55 g Haferflocken
  • 110 g Saatenmischung
  • 165 g Wasser 100 Grad
Die Saaten mit kochendem Wasser über brühen und dicht mit Folie zudecken. 12 h quellen lassen.


Am nächsten Tag (ich habe die Teige abends vorbereitet) sind die Teige gut gegangen und die Saaten haben das Wasser gut aufgenommen.

Hauptteig

  • 198 g Wasser 60 Grad
  • 11 g Öl
  • 9 g Salz
  • 275 g Dinkelmehl
  • 44 g Roggenmehl
  • Vorteig mit Hefe
  • Vorteig mit Sauerteig
  • Brühstück
  • 2,7 g Frischhefe
Das Wasser in eine Schüssel geben. Öl und Salz unterrühren. Dann die Mehle, den Hefeteig, den Sauerteig und zum Schluss die Hefe dazu geben und gut verkneten. Der Teig ist sehr weich. Zum Schluss die Saaten unter kneten.



Nun den Teig abdecken und 1 h gehen lassen.
Dann den Teig auf eine bemehlte Fläche kippen und formen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen.


Abdecken und noch 2 h gehen lassen.

Den Ofen und ein Backblech auf 230 Grad vorheizen. Das Brot in den Ofen schieben und die Temperatur auf 180 Grad runter regeln. Das Brot 75 Min. backen. Nach 20 Minuten Dampf ablassen.



Ein wirklich sehr leckeres Brot. Hatte beim 2. Mal nur einfaches Weizenmehl. Aber das ging genauso gut. Das Brot gibt es jetzt hier öfters.




Montag, 22. Februar 2021

Borschtsch

Vorletztes Wochenende habe ich mich an was Neues gewagt. Ich bin ein großer Fan von Birgit D und ihrem Foodblog. Eine sehr sympathische Frau und die Rezepte auf Ihrem Blog verführen zum Nachkochen und backen. Ihr Borschtsch hat es mir wirklich angetan. Da ich es ja gerne einfach habe, hab ich das Original etwas verändert und an meine Kochgewohnheiten angepasst. Wer die vollen Aromen genießen möchte, schaut im Original vorbei. Hier geht's lang:

https://www.birgitd.com/ukrainischer-borschtsch/


Zutaten für ca. 3,5 l Suppe

Für die Brühe (1 Tag vorher kochen)

  • 1 große Beinscheibe
  • 4 l Wasser
  • 1 EL Salz
  • 3-4 Pigment
  • 3-4 Pfefferkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Nelken
  • 3 Wachholderbeeren

Zutaten für die Suppe

  • 1 Bund Suppengemüse (bei mir 2 Möhren, 1/4 Sellerie, 1/2 Stange Lauch, 1/4 Pastinake)
  • 2 Möhren
  • 1 Rote Bete gegart
  • 1 rote Paprika
  • 100 g Weißkraut
  • 1 kl. Dose geschälte Tomaten
  • 4 kl. Kartoffeln
  • ca. 1-2 EL Salz /vorsichtig abschmecken

Topping

  • 1 EL Schmand
Am Abend vorher die Brühe kochen. Die Beinscheibe mit kaltem Wasser aufsetzen und aufkochen lassen. Den Schaum abschöpfen und die Gewürze dazu geben. Die Brühe ca. 1 h köcheln lassen. Dadurch verringert sich das Volumen. Die Beinscheibe raus nehmen.

Am nächsten Tag die Brühe aufkochen und in der Zwischenzeit das Gemüse putzen und in Würfel oder Streifen schneiden. 



Das Weißkraut hatte ich noch eingefroren. Das war vor gegart. Die Rote Bete war frisch. Die habe ich im Ofen gegart.
Das Gemüse bis auf die Kartoffeln und die Tomaten mit dem Rindfleisch zur Brühe geben und 30 Minuten kochen lassen.



Dann die Kartoffeln und die Tomaten dazu geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nochmal 30 Minuten kochen. Die Suppe dickt gut ein und wird aromatisch. 
Zwiebeln und Knoblauch hab ich vergessen. Ja, ich weiß. Wie kann man das vergessen. Das hat aber dem Geschmack nicht geschadet. Und Birgit hat nicht gelogen, aufgewärmt schmeckt sie noch besser.


Mit Schmand als Topping servieren.
Mein Mann war der Meinung Borschtsch ist mit Fisch. Er fand die Suppe sehr gut.



Samstag, 13. Februar 2021

Quarkkrapfen

Normalerweise wäre jetzt Fasching. Also es ist Fasching. Nur eben etwas anders. Durch Corona fällt einiges flach. Keine Umzüge, Keine Prunksitzungen, keine Feiern. Im Prinzip ist es mir egal. Ich kann mit Fasching nicht viel anfangen. Meine Mutter hat sich alle Mühe gegeben. Sie war, was das anging immer dabei. Kirmes oder Fasching, es wurde gefeiert. Und es gab immer was Leckeres zu essen. Gestern kam mir der Gedanke an Quarkkrapfen in den Sinn. Die sind so lecker. Und daher musste ich die heute backen. Auch um das Rezept hier auf meinem Blog zu verewigen. 


  • 250 g Dinkelmehl
  • 250 g Quark 20% Fett
  • 100 g Puderzucker
  • 1/2 P. Backpulver
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2 Eier
  • 1 P Vanillezucker
Alle Zutaten mit einem Rührgerät zu einem zähen Teig verarbeiten. In einem Topf 500 g Kokosfett erhitzen. Ich habe, als sich langsam Bläschen bildeten, ein Probekrapfen ins Fett gleiten lassen. Einfach mit 1 Löffel den Teig abstechen und mit einem 2. Löffel in das Heiße Fett schieben. Dann von beiden Seiten Goldbraun ausbacken.




Ich bin begeistert. Lauwarm schmecken sie am besten.