Mittwoch, 31. Oktober 2018

Kürbiskonfitüre mit Orange

Kürbis ist für mich ein Gemüse wie Zucchini oder Aubergine. Es schmeckt mir nicht und daher mache ich es so gut wie nie. Diesmal war in der Gemüsekiste ein kleiner Muskatkürbis dabei. Ich wollte schon lange Konfitüre aus Kürbis machen. Das hat sich nun angeboten. So konnte ich auch meinen Rest Apfelwein mit verarbeiten. Also gleich noch Resterverwertung.

Zutaten für 2 Gläser

  • 1 kleiner Muskatkürbis (geschält und gewürfelt) ca. 270 g
  • 100 ml Apfelwein oder anderen Weißwein
  • 2 Orangen geschält, filetiert und ausgepresst
  • 250 g Gelierzucker 1:2
Die Kürbiswürfel im Wein weich kochen. Pürrieren oder quetschen. Die Ornagen dazu geben und 10 Minuten kochen lassen. Den Gelierzucker unter rühren und nochmal 10 Minuten köcheln.




Zum Schluß in saubere, ausgekochte Gläser füllen. Deckel drauf und auf dem Kopf stellen. In dieser Version schmeckt mir auch Kürbis.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Weißkraut - Möhren - Kohlrabi - Gemüse

Unsere Letzte Woche war wieder sehr Ereignisreich. Leider im negativen Sinne. Von unserem Familienbaum ist ein alter Ast abgebrochen. Unsere Oma ist mit 92 Jahren eingeschlafen. Es kam sehr plötzlich und ging sehr schnell. Die Mutter meines Mannes war eine starke Frau. Ich habe sie sehr gemocht. In den letzten Jahren hatte sie starke Demenz. Sie hat immer gesagt, es muss weiter gehen. Ich stelle mir meine Familie immer als große Eiche vor. Ein großer Baum mit riesigen Wurzeln und einer verzweigten Krone. Ich sehe es auch nicht als Stammbaum. Weil man da ja immer von den männlichen Nachkommen ausgeht. Für mich sind alle gleich. Nun wird der Baum eine weitere starke Wurzel bekommen.

Heute gab es mal keine Klöße. Wir hatten gestern viel zu erledigen und ich hatte keine Lust aufs vorkochen. Aber ich habe mal eine neue Kombination für das Gemüse ausprobiert.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1/2 Weißkraut
  • 6 Möhren
  • 1 Kohlrabi
  • 250 ml Brühe
  • 1 EL Butter
  • Salz und einen halben TL Kümmel
  • 2 EL Sahne
Den Weißkraut vom Strunk befreien und fein schneiden.

Die Möhren schälen und halbieren. In Scheiben schneiden.

Den Kohlrabi schälen, in Scheiben schneiden und dritteln. Dann in feine Stifte schneiden.

Die Butter in einem Topf erhitzen und das Gemüse darin anschmoren. Mit Brühe ablöschen und mit Salz würzen. Kümmel dazu geben und gar köcheln lassen. Die Sahne dazu geben und abschmecken.

Bei uns gab es Schnitzel und Kartoffeln dazu.


Dienstag, 16. Oktober 2018

Mischbrot mit Roggen zum WBD2018

Letztes Jahr habe ich es nicht geschafft. Aber dieses Jahr bin ich wieder dabei. Es ist Word Bread Day und Zorra von 1 x umrühren bitte aka Kochtopf hat wieder dazu eingeladen. Und natürlich mache ich gerne mit.
Ich habe wiedermal ein Brot mit Hefe nach einem Rezept von Lutz Geissler raus gesucht. Ich bin richtig froh, sein Brotbackbuch gekauft zu haben.

Gebacken habe ich im Römertopf.

Zutaten für ca. 1 Kilo

  • 465 g Weizenmehl 550 er (ich hatte eine Mischung aus Weizenmehl und Weizenvollkornmehl)
  • 115 g Roggenmehl 1150 er
  • 390 g Wasser
  •  12 g Salz
  • 0,5 g Frischhefe
  • 15 g Essig
Ich habe alle Zutaten abgewogen. Außer die Hefe. Die war Erbsengroß.

Den Teig 24 Stunden vor dem backen ansetzen. Dafür die Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen. In das restliche Wasser das Salz und den Essig mischen. Dann die Mehle dazu geben und zum Schluss das Hefewasser. Den Teig ordentlich kneten.Er ist weich und am besten die Hände zwischendurch anfeuchten, dann geht das kneten leichter. Nun muss der Teig 24 h bei Zimmertemperatur gehen. Nach 5 Stunden den Teig dehnen und Falten. Dazu den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Fläche kippen und auseinander ziehen und zusammen klappen. So mache ich das. Dann wieder eine Kugel formen und zurück in die Schüssel geben. Wenn man den Teig Samstag früh ansetzt, dann mittags, abends und am nächsten morgen falten und dehnen.
Nach den 24 h den Teig in ein bemehltes Gärkörbchen legen und nochmal eine Stunde gehen lassen. In dieser Zeit den Römertopf wässern. Ich habe diesmal Backpapier in den Römertopf gelegt. Das hat super funktioniert.

Den Teig in den Römertopf kippen und nach Wunsch einschneiden.

Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und eine Schüssel mit Wasser dazu stellen. Nun die Temperatur auf 230 Grad stellen und das Brot im geschlossenen Römertopf 45 Minuten backen.


Das Ergebnis war wieder sehr überzeugend. Gelingsicher und sehr schmackhaft. Den Anschnitt kann ich euch nicht zeigen, die Bilder waren nicht so toll.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Birnenteilchen

Diese Teilchen wollte ich schon letztes Wochenende backen.Aber dann hatte ich doch keine Lust. Wir haben im Garten gewerkelt und alles für den Winter vorbereitet. Es ist zwar irgendwie immer noch Sommer. Aber die Wälder verfärben sich schon und die Blätter fallen.

Ich habe übrigens dieses Jahr 5 Kilo abgenommen. Stand vom Freitag 105 Kilo. Immer noch zu viel, aber ich bin zufrieden. Ich mache in der Woche Intervallfasten. Sonntag Abend esse ich schon nichts mehr. Dann erst wieder morgen um halb 10. Ich versuche meist erst zum Mittag was zu essen. Meist klappt es ganz gut.
Ich mache auch wieder WW. Nur diese Teilchen sind sehr gehaltvoll. Nach Punkten pro Teilchen 10 Punkte.
Aber am Wochenende ist mir das egal. Vielleicht schaffe ich dann nächstes Jahr nochmal 5 Kilo. Das wäre schön. Auf jedenfalls werde ich nicht Hungern. Und zwischendurch muss es auch Kuchen geben :).

Nun zum Rezept.

Zutaten für 8 Teilchen

  • 4 Birnen
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 150 g Quark 20%
  • 1 Ei
  • 6 EL Öl (ich hatte Rapsöl)
  • 75 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 1 P Backpulver
  • 5 EL Apfelgelee
  • 50 g Gehackte Mandeln
  • 1 Prise Salz
Die Birnen schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und beiseite stellen.

Das Ei mit dem Quark und dem Öl verrühren. Das Mehl mit Zucker, Backpulver und Salz dazugeben und gut verkneten.


8 Kugeln formen und auf einem Backblech mit Backpapier platt drücken. Die Birnenspalten in den Teig drücken. Das Apfelgelee in einem Topf erwärmen und über die Teilchen streichen. Die Mandeln darüber verteilen und die Teilchen bei 200 Grad 20 Minuten backen. Zum Schluss das restliche Gelee auf die warmen Teilchen verteilen.






Donnerstag, 4. Oktober 2018

Kulinarische Buchreise Band IV - Steinpilzsuppe

Hier war es wirklich lange ruhig. Aber die nächsten Rezepte waren nicht so einfach und besonders für diese Suppe brauchte man getrocknete Steinpilze. Und mein Vorrat ging ziemlich zur Neige. Daher konnte ich die Suppe jetzt erst machen. Aber erstmal zum Buchzitat:

"Wenn Sie einverstanden sind, Mr. Qwilleran, schlage ich vor, wir beginnen mit einer Steinpilzsuppe"

Die Pilzsuppe wurde serviert; sie duftete köstlich, und Qwilleran schaffte es mannhaft, nicht mehr als 3 Löffel voll zu essen.

Zutaten für 4 Portionen


  • 4 große Kartoffeln
  • 2 EL getrocknete Steinpilze
  • 500 ml Wasser
  • 200 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer zum würzen 
Die Pilze in dem Wasser aufkochen und ca. 30 Minuten kochen lassen.


Die Steinpilze aus der Brühe nehmen. Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. mit der Pilzbrühe aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Kartoffeln weich sind, die Suppe pürrieren und mit Salz, Pfeffer und Sahne abschmecken und mit den Pilzen servieren.



Man denkt nicht, was die Pilze für ein tolles Aroma an die Suppe abgeben. Hat mir super geschmeckt.