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Donnerstag, 25. Juli 2019

Mirabellen - Konfitüre

Seit dem letzten Synchronbacken im Juni habe ich nicht gebloggt. Es hat sich wiedermal so viel ereignet, dass ich nicht dazu komme.

Unsere Familie hat leider wieder ein Mitglied verloren. Diesmal ist es wirklich schmerzvoll. Meine Schwägerin war 69. Der Tod kam für alle überraschend. Es gab die letzten Wochen viel zu organisieren und wir haben unserem Neffen geholfen, wo wir konnten.

Ein großes Projekt, war ihr Garten. Leider konnte Sie sich alleine nicht wirklich darum kümmern und hat aber auch keine Hilfe angenommen. So waren wir alle sehr geschockt, als wir das erste mal uns im Garten getroffen haben. Die Natur hatte sich jedes freie Plätzchen zurück erobert. Die Bäume wuchsen ungebremst in die Höhe. Wir mussten unbedingt was machen. Also haben wir 2 Samstage Äste und Bäume gesägt und den Astschnitt vom Garten bis zur Mulde getragen. Hier mal ein  paar Vorher und Nachher Bilder.


Vorher


Nachher

Zum Schluss konnte man wieder bis zum Gartenzaun sehen. Es gab auch eine Mirabelle. Der Baum war so groß, dass man an die Früchte ohne Leiter nicht ran kommen konnte. Wir haben dann einen Ast abgesägt und die Früchte geerntet. Ich habe kurzerhand Konfitüre draus gekocht.

Zutaten für 4 Gläser

  • 1 kg entkernte Mirabellen
  • 1 Limette
  • 500 g Gelierzucker 1:2
  • 1 Tüte Vanillezucker
Die Mirabellen mit dem Saft einer Limette und dem Zucker verrühren und aufkochen. Ca. 10 Minuten unter rühren weich kochen. Dann die Konfitüre in saubere, ausgekochte Gläser füllen und gut verschließen.



Eine sehr fruchtige, leicht säuerliche Konfitüre.

Die Beerdigung ist in einer Woche. Dann können wir Abschied nehmen. Die Konfitüre hätte ihr geschmeckt.

Freitag, 8. September 2017

Pflaumenmus

Am Samstag hatte ich Klassentreffen. Wir haben 40 Jahre Schuleinführung gefeiert. Ich war das Letzte mal vor 10 Jahren auf solch einem Treffen. Meist gehe ich mit gemischten Gefühlen hin. Viele Freunde hatte ich nicht. Aber nach so vielen Jahren muss man manche Dinge einfach abhacken.Wir sind zur Bobhütte gewandert. Obwohl ich eher sagen muss, wir sind gerannt. Ich war jedenfalls ziemlich kaputt. Als wir oben ankamen. Ein Schulkamerad hat mir auf dem Weg nach oben seine Lebensgeschichte erzählt. Es ist schon interessant, was aus manchen geworden ist. Ein Großteil macht heute was ganz anderes, als dass, was wir in der DDR gelernt haben. Bis auf ein paar Ausnahmen. Es war ein schöner Nachmittag und ein toller Abend. Am Sonntag war ausruhen angesagt. Daher habe ich meine restlichen Pflaumen verarbeitet. Ich habe endlich mal Pflaumenmus gemacht. Das Rezept ist aus einem alten DDR Kochbuch.

Zutaten für ein kleines Glas

  • 500 g Pflaumen oder Zwetschgen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 1 Tl Zimt
  • 1 kleine Tasse Wasser
  • 2 EL Zucker
Die Pflaumen entkernen und vierteln. In eine Auflaufform legen und mit Zimt bestreuen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Ingwer schälen und fein würfeln. Über die Pflaumen verteilen. Eine Tasse Wasser dazu geben.

Die Auflaufform in den Ofen stellen und nach 30 Minuten mit einem Holzlöffel umrühren.

Nach weiteren 30 Minuten den Zucker über die Pflaumen verteilen und nochmal 15 Minuten in den Ofen. Danach in ein sterilisiertes Glas geben und gut verschließen. Den Rest in eine klein Schüssel geben und für das nächste Frühstück bei Seite stellen (optional ;) )


Donnerstag, 1. September 2016

Schnelle Gewürzgurken

Nachdem wir vorgestern Abend das erste Glas geöffnet haben, kann ich nun auch das Rezept präsentieren. Man muss ja auch erst mal probieren, ob es schmeckt. Und bei Gewürzgurken ist das nicht so einfach. Mein Mann bastelt schon seit Jahren an einem perfekten Rezept. Er kocht immer einen Sud und der kommt dann über die Gurken. Meist in einen großen Topf und die Gurken werden mit einem Teller beschwert.

Ich möchte aber nächstes Jahr welche einkochen. Jetzt aber zu meinen schnellen Gurken.

Zutaten für 2 große Gläser

  • 1 Kg Einlegergurken
  • 80 g Salz
  • 400 ml Kräuteressig
  • 1 großer EL Salz
  • 160 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Einmachhilfe
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Pimentkörner
  • 10 Pfefferkörner
  • 2 EL Senfkörner
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 Bund frischen Dill
Die Gurken gut waschen und in eine große Schüssel geben. Mit dem Salz bestreuen und mit Wasser auffüllen, bis die Gurken bedeckt sind. Über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag den Essig mit 600 ml Wasser, Zucker, Salz und Einmachhilfe zum kochen bringen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Gläser vorbereiten. Ich habe ältere Gurkengläser genommen. Einfach gut abwaschen und vor der Verwendung auskochen. Die Gurken nochmal unter fließenden Wasser abspülen und in die Gläser füllen.


Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Nun die Gewürze zwischen die Gurken stecken.


Mit dem Sud auffüllen und gut verschließen. 10 Minuten auf den Deckel stellen.



Nach 2-3 Wochen kann man die Gurken essen. Haltbar maximal 8 Monate.

Das Rezept stammt aus dem Buch :" Die Weisheit der Landfrauen"

Mittwoch, 3. August 2016

Rotweinzwetschgen - Blog Event CXXII

Hier nun mein zweiter Beitrag zum Blog Event Steinobst. Mein erster Beitrag waren gratinierte Aprikosen. Nun wollte ich noch was mit Zwetschgen machen. Da habe ich bei Chefkoch.de dieses Rezept entdeckt. Tolle Idee zum verschenken. Wie immer hat Zorra von 1 x umrühren bitte zum Event eingeladen. Das Thema hat sich The Apricot Lady ausgedacht. Im Edeka haben sie letzte Woche schöne Einweckgläser verkauft. Da musste ich mir welche holen. Ich möchte die Früchtchen verschenken.

Rezept für 4 0,5 l Gläser

  • 1 kg Zwetschgen
  • 500 g Zucker
  • 500 ml Rotwein
  • Zimt
  • einen Schuss Rum
Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Zusammen mit Rotwein, Zucker und Zimt aufkochen lassen. Ca 5- 10 Minuten kochen und dann den Schuss Rum dazu geben. Alles in die vorbereiteten Gläser füllen und gut verschließen.

Nun kann man noch ein schönes Etikett basteln und das Geschenk ist fertig.