Donnerstag, 19. Oktober 2017

Apfelpie-Muffin und Wanderung zum Seerosenteich

Im April diesen Jahres, war ich morgens alleine unterwegs. Ich bin von Langewiesen nach Gehren zum Seerosenteich gelaufen und zurück. Da mir das wirklich gut gefallen hat, sind mein Mann und ich am Sonntag Morgen, die Strecke zusammen gewandert.

Das Bild ist aus dem April.

Von uns zu Hause aus geht man durch die kleine Gasse und dann Richtung ICE-Brücke. Man kann der Beschilderung des Langewiesener Rundwegs folgen.


Der Herbst hat seine Farbpalette raus geholt. Die Sonne schien den ganzen Tag. Herrlich.

Man kommt dann zur Ilmbrücke bei den Angelteichen. Dort muß man sich rechts halten. Der Weg ist nicht ausgeschildert. Es geht an Birken vorbei und Richtung Gehren.

Irgendwann versperrt ein Rot -Weißes - Band den Weg. Hier wurde eine Kuhweite eingezäunt. Man kann dann durch ein Wäldchen laufen. Da hat man das Gefühl, hier war kein Mensch.



Wir haben einige schöne Birkenpilze gesehen, aber leider keine Tüte und kein Messer dabei gehabt.

Nach ca. 2 km kommt man zu einem Wegweiser. Rechts geht es nach Gehren und links zum Seerosenteich.

Jetzt ist man auch auf einem schönen breiten Wanderweg.


Um zum Seerosenteich zu gelangen, muss man die Straße überqueren. Am Teich ist ein Rundweg angelegt. Den solle man unbedingt gehen. Der Teich war leider schon abgelassen. Fleißige Helfer haben die alten Bäume gekennzeichnet. Für Kinder und Erwachsene ein toller Lehrpfad. Hat uns super gefallen.




Zurück sind wir dann einen Parallelweg gegangen.



Der Weg endet dann wieder an der Ilmbrücke. Von da gings nach Hause. Wir waren 8 km unterwegs.

Herbstzeit ist Apfelzeit. Letztes Jahr hatte ich ein Apfelpie mit Cheddar gebacken. Dieses Jahr habe ich einfach das Mürbteigrezept halbiert und kleine Pies in der Muffinform gemacht. Super einfach und schnell gegessen.

Zutaten für 6 kleine Pies

  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 g kalte Butter
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL eiskaltes Wasser

Füllung

  • 2-3 Äpfel
  • 1 TL Zimt
  • 1 El Zucker
  • Saft einer halben Zitrone
Die Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln. Mit Zucker und Zimt vermengen und mit Zitronensaft beträufeln.



Dann den Teig kneten und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig dünn ausrollen und große Kreise ausstechen. Ich habe eine kleine Salatschüssel dazu genommen. Eine Muffinform einfetten und die Teigkreise in die Mulde legen. Mit Äpfeln füllen und mit Teigstreifen belegen.

Bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Nach 15 Minuten schon mal nachschauen.


Ich fand die Pies toll. Wenn man nur zu dritt ist und keinen großen Kuchen backen möchte.


Sonntag, 15. Oktober 2017

Birnenkuchen

Jetzt habe ich wirklich lange nicht geblogt. Die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend. Ich war auf Arbeit krankheitsbedingt allein im Büro und Arbeit für zwei ist dann einfach nicht zu bewältigen. Das hat dann ziemlich geschlaucht und so richtig Lust zum kochen oder backen hatte ich nicht. Aber jetzt habe ich 2 Wochen Urlaub und da habe ich gleich mal gestern einen neuen Kuchen ausprobiert.

Ich finde, die Birne kommt oft zu kurz. Obwohl sie eine ziemlich aromatische Frucht ist. Und in Kombination mit Walnüssen ist sie wirklich lecker.

Zutaten für ein Blech

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • Walnüsse nach Geschmack
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Vanillezucker
  • 375 g Dinkelvollkornmehl
  • 4 EL Milch
  • 5 Eier
  • 3-4 Birnen
Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Dann nach und nach die Eier unterrühren. Die trockenen Zutaten mischen und eine Hälfte davon unter die Masse rühren. Dann die Milch dazu geben und die restliche Mehlmischung unterrühren. Ein Blech fetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf verteilen.

Die Birnen schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Gleichmäßig auf den Teig verteilen. Mit Walnüssen bestreuen.


Den Ofen auf 175 Grad vorheizen und den Kuchen bei Ober-/-Unterhitze 30 - 40 Minuten backen.



Das Rezept habe ich von hier:

http://backeifer.de/2012/08/birnenblechkuchen-mit-walnussen/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:+Backeifer+(Backeifer)

Freitag, 6. Oktober 2017

Möhrensuppe

Ich bin euch noch einen kleinen Bericht schuldig. Wir hatte ein kleines Bloggertreffen. Und zwar haben die Barbara von Barbaras Spielwiese und Petra von Oberst trifft Sahne sich mit mir in der Bachstelze in Erfurt getroffen. Das war schon lange fällig. Wir verstehen uns sehr gut und das Bloggen verbindet uns ein bisschen. Außerdem ist es immer schön, mal lecker essen zu gehen. Petra wusste, das in der Bachstelze Mittwochs BBQ angesagt ist. Und ich wollte schon immer mal da hin. Seit ich Maria Groß bei Tim Mälzer gesehen habe, bin ich ein Fan von ihr. Und da will man natürlich auch wissen, wie es bei ihr schmeckt.

Ich war schon nachmittags dort. Parkplätze gibt es eher nicht. Die Bachstelze liegt auf einem Berg und an einem bekannten Fahrradweg. Ich habe in einer Seitenstraße geparkt. Im Biergarten waren viele Plätze frei. Es ist Selbstbedienung angesagt. Ich habe mir erst mal einen Kaffee und frisch gebackenen Kuchen gegönnt. Ich hatte ein riesiges Stück Pflaumenkuchen. Wie bei Muttern, kann man da sagen. Die Atmosphäre ist toll. Und das Servicepersonal ausgesprochen freundlich und gut gelaunt. Als die beiden dann kamen ging auch das BBQ los. Man bestellte sein Essen und wurde dann aufgerufen, wenn es serviert wurde. Da ich keinen großen Hunger hatte, bestellte ich Tomatensalat mit Brot. Es war ein wunderschöner Abend mit sehr netten Gesprächen. Seit diesem Abend wollte ich immer nochmal hin. Hat leider nicht nochmal geklappt. Aber vielleicht kann ich meinen Mann nochmal überreden. Ich würde wirklich gerne mal mit Ihm dort essen.

Der Salat war köstlich. Sehr gut gewürzt und mit viel Raffinesse gemacht. Ich kam mir vor wie Tim Mälzer, wenn er probiert, aus was die Speisen hergestellt wurden. Toll.

Letzte Woche waren in meiner Biokiste Bunte Möhren. Daraus musste ein Süppchen entstehen.

Zutaten für 4 Portionen

  • ein Bund bunte Möhren
  • 300 g Kasslerkamm
  • 2 Stangen Lauch
  • Salz und Pfeffer
  • Gemüsebrühe (ca. 500 ml)
Den Kassler würfeln und das gemüse in Scheiben schneiden.


Den Kassler in etwas Öl anbraten. Dann das Gemüse dazu geben und anschwitzen. mit Salz und Pfeffer würzen und mit Brühe ablöschen.


Ca. 30 Minuten köcheln lassen. Brühe nochmal abschmecken. Fertig.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Nussgugelhupf

Der Kochtopf wird 13 Jahre und wünscht sich einen Gugelhupf. Na dann, Herzlichen Glückwunsch! Da mache ich doch gerne beim neuen Blog Event CXXXV mit.

Es gibt schon ein paar Gugelhupfe auf dem Blog. Aber man kann nie genug davon machen.

Zutaten für einen Gugelhupf

  • 250 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 6 Eier
  • 200 g gem. Haselnüsse
  • 150 g Mehl
  • 50 g Stärkmehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • weiße Kuvertüre
  • Walnüsse zum verzieren
Butter und Zucker schaumig rühren. Dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl, Stärkmehl, Backpulver und Gem. Nüsse vermischen und langsam unter die Masse rühren.1 Prise Salz nicht vergessen.

Eine Gugelhupfform einfetten und mit Mehl aus stäuben.

Die Masse einfüllen und den Kuchen bei 180 Grad 50 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Nach dem abkühlen stürzen, mit weißer Kuvertüre verzieren und mit Walnüssen belegen.

Gugelhupf mit Mandeln und Amaretto
Marmorkuchen
Aprikosengugelhupf
Osterkuchen
Rührkuchen

Herzlichen Glückwunsch Zorra und noch viele Jahre für deinen tollen Blog.


Sonntag, 1. Oktober 2017

Apfelstrudel

Willkommen Oktober! Das bedeutet, einer neuer Blog des Monats steht an. Da möchte ich euch Sina vorstellen. Ihr Blog heißt Giftigeblonde .Ich schaue mir super gern ihre Rezepte an und auch ihr Blick in den Garten ist jedes mal wunderbar. Natürliche, bodenständige, österreichische Küche. Vieles kannte ich nicht und würde es wohl auch nicht unbedingt essen. Aber Sina macht wirklich sehr viel selber und inspiriert mich dazu, auch mal was zu probieren. Wie Strudelteig. Normalerweise kaufe ich fertigen Teig aus der Tiefkühltruhe. Aber heute wollte ich es wagen. Ich habe mir ihr Teigrezept geschnappt und los ging es.

Zutaten für einen Strudel

  • 5 mittlere Äpfel
  • 1 EL Zimt
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Amaretto
  • Zitronensaft
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 200 g Weizenvollkornmehl (habe auf 300 erhöht)
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 40 ml Öl
  • 1 Prise Salz
Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. Mit dem Saft einer Zitrone vermengen. Zucker, Mandeln und Amaretto unterrühren. Abgedeckt ziehen lassen. Mehl, Wasser, Öl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Ich musste die Mehlmenge erhöhen. Mir war der Teig zu klebrig. Er sollte schon geschmeidig sein.

Dann 30 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig sehr dünn ausrollen und dann noch etwas ziehen. Er sollte hauch dünn sein.

Man kann ein bisschen das Geschirrtuch durchscheinen sehen. Den Teig auf ein bemehltes Geschirrtuch legen und mit der Apfelmasse belegen.

Mit Hilfe des Geschirrtuches aufrollen. Ich habe die Seiten umgeschlagen und dann ein längliches Päckchen geformt.

Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Dann mit flüssiger Butter bestreichen. Ca 1 El.
Habe dann noch etwas Folie aufgelegt, damit der Teig nicht verbrennt.

Bei mir war der Strudel nach 40 Minuten gut. Mit Staubzucker bestreuen. Noch heiß mit Vanilleeis servieren. So lecker.

Danke Sina für deine Inspiration.


Donnerstag, 28. September 2017

Thüringer Klöße

Heute ist ein ganz besonderer Tag. Mein Sohn hat Geburtstag und ich überrasche ihn heute mit einem besonderen Rezept. Es ist unser Mämpels Kloßrezept. Er hat schon ein paar mal gesagt, er würde gerne selber welche machen. Und nun habe ich mir die Zeit genommen und schreibe das Rezept auf. So geht eine schöne Tradition in die nächste Generation über.

Klöße sind einfach wichtig. Zu mindestens für uns. Ich kenne sie von Kindheit an. Und jeder macht sie etwas anders. Als mein Großvater noch lebte, war die Zubereitung sehr aufwendig. Es gab noch keine modernen Entsafter. Mein Großvater hatte einen Fleischwolf. Dazu gab es mehrere Messer. Und da wurden die Kartoffeln für Puffer und auch für Klöße gerieben. Die geriebenen Kartoffeln kamen dann in ein Leinensäckchen und wurden in einer Presse ausgepresst. Das dauerte ewig. Meist wurden die gekochten Kartoffeln noch geschwefelt. Damit die Klöße schön weiß bleiben.

Bei meinem Mann wurden die Säckchen in die Schleuder gelegt und so ausgepresst. Jeder hat es anders gemacht.

Wen es interessiert, der kann gerne mal ins Thüringer Kloßmuseum nach Heichelheim. Dort kann man sein Wissen auffrischen.

Wir machen unsere Klöße immer noch aus frischen Kartoffeln. Heute kann man den Schab gefroren kaufen oder die ganze Kloßmasse. Aber uns schmecken sie original am besten.

Zutaten für ca 8 Klöße

  • 6 Kilo Kartoffeln
  • 3 EL Salz
Viele sagen, es müssen mehlig kochende sein. Ich bin der Meinung, das ist egal. Ich schaue nicht so aufs Etikett. Das wichtige ist ja die Stärke.
Die Kartoffeln werden geschält und 2/3 halbiert. Der Rest wird klein geschnitten.

Dann setzt man die klein geschnittenen Kartoffeln auf und lässt sie weich kochen. Ohne Salz.
Dann stellt man noch einen großen Topf mit Wasser auf den Herd. Das Wasser muß sprudelnd kochen, ehe die Klöße rein kommen.
Wenn die Kartoffeln fast gar sind ,werden die rohen Kartoffeln gerieben. Wir benutzen einen Entsafter. Ich kann die Malina von Efbe empfehlen. Die nutzen wir schon seit Jahren.

Wir reiben die Kartoffeln in 2 Portionen. Es darf so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Schab sein. Das kann dann auch mal 5 Minuten dauern. In der Zeit gibt es bei uns ein Likörchen. Unseren Johannisbeerlikör zum Beispiel. Ist übrigens fast alle.


Der Schab kommt in eine große Schüssel. Dann wird er mit einem Schneebesen aufgelockert und die groben Stücke werden aussortiert. Dann salzen.



Dann wird aus dem Topf mit dem kochenden Wasser eine Tasse voll geholt und der Schab überbrüht. Dann mit einem Quirl gut verrühren.

Noch eine Geschichte zum Quirl. Früher wurde der immer aus der Spitze des Weihnachtsbaumes hergestellt.



Nun werden die gekochten Kartoffeln abgegossen und durch eine Kartoffelpresse zum Schab dazu gegeben.



Und nun gut rühren, bis eine richtig klebrige Masse entsteht. 


Dann eine Schüssel oder Topf mit kaltem Wasser bereit stellen. Der Teig ist sehr heiß. Die Hände zu erst ins kalte Wasser und dann Klöße formen und in das kochende Kloßwasser geben.
Wenn alle Klöße im Topf sind, den Topf vom Herd nehmen und mit geschlossenem Deckel die Klöße 20 Minuten ziehen lassen.

Und dann servieren.

Herzlichen Glückwunsch Steffen und Alles Gute zum Geburtstag!!!!!!!!

Dienstag, 26. September 2017

Schmorgurkengemüse

Letzte Woche wollte ich mal wieder Fisch essen. Da ich abends so oft wie möglich auf Brot verzichten möchte, gab es zum Lachs Schmorgurkengemüse. Einfach und sehr lecker.

Zutaten für 3 Portionen

  • 2 Salatgurken
  • 1 Becher saure Sahne
  • 100 ml Sahne
  • etwas Gemüsebrühe (ca. 100 ml)
  • Salz und Pfeffer
Die Gurken schälen, vierteln und mit einem Löffel die Kerne entfernen. Alles in kleine Würfel schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Gurken 10 Minuten andünsten. Mit Brühe ablöschen und die Sahne ein rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und abschmecken. 20 Minuten bei leichter Hitze gar dünsten. Dazu gab es bei uns Lachsfilet. Mein Sohn hatte noch Kartoffeln dazu.