Posts mit dem Label Gebäck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gebäck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 4. Juli 2023

Ciabatta

Manche Rezepte mache ich schon öfter. Besonders, wenn sie gelingen und allen schmecken. Wie Brot, Brötchen oder dieses Ciabatta.

Das Rezept ist aus dem Buch Brot Backen in Perfektion von Lutz Geissler. Ich bin wirklich froh, dieses Buch gekauft zu haben.


Zutaten für 3 Stück

  • 575 g Weizenmehl 550 
  • 390 g Wasser
  • 12 g Salz
  • 0,4 g Hefe
  • 25 g Olivenöl
Der Teig muss 24 h gehen. Also wenn man Samstag Abend frisches Ciabatta anbieten möchte, dann am Freitag Abend den Teig ansetzen.

Zuerst das lauwarme Wasser in eine Schüssel geben. Das Salz und die Hefe darin auflösen. Dann die anderen Zutaten dazu geben und durchkneten. Der Teig klebt. Mit einem Tuch abdecken und 8 h gehen lassen. Danach dehnen und falten. Man merkt schon, dass der Teig geschmeidiger wird. Dann wieder abdecken.
Nach wiederum 8 h wieder dehnen und falten. Nach 24 h den Teig in 3 Teile teilen und 3 längliche Brote formen. Ein Tuch in Falten legen und die Brote in die Faltenlücke legen. Abdecken und noch ca. 1 h gehen lassen.

2 Bleche im Ofen auf 250 g vorheizen. Die Teiglinge Kopfüber auf Backpapier legen. Das Backpapier auf das heiße Blech schieben und das 2. Blech über die Teiglinge legen.

25 Minuten bei 230 Grad backen. Nach 5 Minuten das Blech abnehmen und 2 - 3 Minuten zum Schluss Umlauft einschalten.





Sonntag, 6. November 2022

DDR Brötchen

Nun habe ich ja meinen Job gewechselt und arbeite nicht mehr in Erfurt. So komme ich auch nicht mehr in den Genuss von Bäcker Süpkes tollen Aufbackbrötchen. Also musste ich mir was ausdenken. 

Auf der Suche im WEB bin ich auf das Rezept von Plötzblog gestoßen, der diese Brötchen nachgebacken hat. Hier geht es zum Artikel:


https://www.ploetzblog.de/2010/12/10/aus-alt-mach-neu-ddr-broetchen-nach-baecker-suepke/

Das habe ich nun gestern mal probiert. Habe aber den Teig abends vorbereitet und über Nacht stehen lassen.

Zutaten für ca. 5 Brötchen

  • 250 g Weizenmehl
  • 165 g kaltes Wasser
  • 6 g Frischhefe
  • 5 g Schweineschmalz
  • 5 g Salz
Das Backmalz habe ich weg gelassen.
Aus den Zutaten einen Teig kneten und abgedeckt 1 h gehen lassen. 

Der Teig war danach gut aufgegangen. Nochmal gut durchkneten und nochmal 1 h gehen lassen. Danach wieder kneten und falten und 5 Teiglinge abstechen. Ich hatte 6, aber 2 waren etwas kleiner.

Ich habe die Teiglinge mit einem Tuch abgedeckt und am nächsten Morgen gebacken.


Die Brötchen sind nochmal schön gegangen. Ich habe eine Schüssel mit Wasser in den Ofen gestellt und auf 250 Grad Unter und Oberhitze vorgeheizt. Die Teiglinge habe ich zusätzlich mit Wasser besprüht. Dann 20 Minuten backen.
Die letzten 3 Minuten habe ich die Obere Grillfunktion mit Umluft angemacht.


Die Brötchen sahen gut aus und waren sehr lecker.
Hier der Anschnitt:

Ich war sehr zufrieden. Gibt es jetzt öfters.


Sonntag, 20. Februar 2022

Pflaumenmuskuchen

Eine Kollegin von mir bringt zu ihren Geburtstagen immer diesen Kuchen mit. Ich finde den so lecker und einfach. Da musste ich ihn letztens mal nachbacken. Als Teig habe ich meinen Selterwasserkuchen genommen. Ich liebe diesen Teig als Boden.

Zutaten für 1 Blech

  • 2 Tassen Zucker
  • 3 Tassen Mehl
  • 4 Eier
  • 1 Tasse Öl
  • 1 P. Backpulver
  • 1 Tasse Mineralwasser

Belag

  • 1 Glas Pflaumenmus
  • 400 g Sahne
  • 300 g Schmand
  • Zimt nach Geschmack
Für den Teig alle Zutaten zusammen rühren und zum Schluss das Mineralwasser unterrühren.
Bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Ich habe den Teig geteilt. So konnten wir Samstags welchen essen und Sonntags habe ich ihn frisch zubereitet und mit zur Schwägerin genommen.
Die Sahne steif schlagen und den Schmand unterrühren. Eine Schicht Pflaumenmus auf dem Teig verteilen und darüber die Sahne-Schmand Mischung streichen. Mit Zimt bestreuen. Ein einfacher, fruchtiger Kuchen.






Mittwoch, 16. Juni 2021

Pane di grano duro nach Lutz Geißler

Ich habe es tatsächlich geschafft. Ich habe mal wieder beim #synchronbackendasoriginal von Zorra mitgemacht. Letztes Wochenende haben wir ein Hartweizenmehlbrot nach Lutz Geißler gebacken.

Das ist ein tolles Event. Da backen viele Hobbybäcker gemeinsam an einem Wochenende ein Rezept. Und bei Instagram kann man zuschauen, was so bei den anderen passiert. Mein Name dort ist übrigens Summsi2. 

Diesmal gab es ein Rezept von Lutz Geißler. Ich backe sehr gerne Brot nach seinen Rezepten. Immer geling sicher und toll im Geschmack. Da musste ich mitmachen. Hier ist das Original Rezept:

Pane di grano duro

Ich habe die Hälfte der Teigmenge genommen. Hätte ich gewusst, wie schnell es alle war, ich hätte mehr gebacken.

Vorteig

  • 125 Hartweizengries
  • 70 g Wasser
  • 1 Krümmel Hefe

Autolyseteig

  • 135 g Hartweizengries
  • 180 g Dinkelmehl
  • 250 g warmes Wasser

Hauptteig

  • Vorteig
  • Autolyseteig
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 1 Erbsengroßes Stück Hefe
Den Vorteig 12 h vor dem backen ansetzten. Die Zutaten untereinander kneten. Es wird ein ziemlich fester Teig.



Nach 2 Stunden sah er schon so aus:

Den Teig bei Zimmertemperatur 12 h gehen lassen. Ich habe den teig gegen Abend angesetzt.
Am nächsten Morgen hab ich den Autolyseteig angerührt.

Nach einer Stunde habe ich den Hauptteig zusammen geknetet. Alle Vorteige mit Olivenöl, Wasser, Hefe und Salz gut verkneten.



Den Teig 2 Stunden gehen lassen und zwischendurch immer mal dehnen und falten.
Dann den Teig auf ein mit Mehl bestäubte Oberfläche geben und rund wirken. Das heißt, immer vom Rand etwas Mehl nehmen und den Teig Zusammenführen. Dann mit Schluss nach unten in ein Gärkörbchen legen.


Nun muss das Brot nochmal 1,5 Stunden reifen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und eine Schüssel mit Wasser dazu stellen. Das Brot auf das heiße Blech kippen, mit Schluss nach oben und dann 45 Minuten backen. Nach 10 Minuten auf 210 Grad runter regeln.





Ein wirklich sehr leckeres Brot. Die Hälfte hat meine Schwägerin auf ihre Heimfahrt mitgenommen. Die waren kurz mit den Rädern zu Besuch. Und wir haben den Rest abends verspeist. Muss ich unbedingt nochmal backen.


Es waren wieder viele andere Mitbäcker dabei. Schaut mal hier:

Donnerstag, 11. März 2021

Windbeutel

Als Kind war ich gerne bei meinem Opa. Im selben Haus wohnte auch mein Onkel mit Familie. Seine Frau war gelernte Konditorin. Zu Geburtstagen gab es immer eine ganz besondere Torte. Sie hat Schwäne aus Brandteig gebacken und damit die Torte dekoriert. Das fand ich so toll. 40 Jahre später habe ich nun das 1.Mal einen Brandteig hergestellt und Windbeutel selber gemacht. Und das war nicht schwer. 

Zutaten für 9 kleine Windbeutel

  • 125 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Mehl
  • 2 Eier
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Zucker
Die Milch mit Butter und Salz zum kochen bringen.


Dann das Mehl einrühren. Es bildet sich gleich eine Teigkugel. Immer wieder umrühren. Bis sich die Kugel vom Boden löst.

Den Teig vom Herd nehmen und 1 Ei unterrühren. Etwas abkühlen lassen und das 2 Ei mit dem Rührgerät unterrühren. Es entsteht eine zähe Masse.

Alles in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und große Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.


Die Windbeutel bei 200 Grad Umluft 20 - 25 Minuten backen.

Nun mit einer Schere die Spitzen abschneiden und die Windbeutel auskühlen lassen. Kurz vor dem Servieren die Sahne mit Zucker fest schlagen und auf die untere Hälfte spritzen. Den Deckel darauf setzen. Fertig.




Ich bin ganz begeistert vom Ergebnis. Gibt es als nächstes, wenn beide Jungs mal wieder da sind. 

Samstag, 6. Februar 2021

Weizenbrot aus dem Römertopf mit Skyr

Ich wollte endlich mal wieder Brot im Römertopf backen. Ich bin ja ein Fan von Lutz Geißler. Seine Rezepte sind einfach geling sicher und auf seinem Blog gibt es viel Interessantes zu entdecken. So auch dieses Brot. Hier geht es zum Original:

https://www.ploetzblog.de/2015/02/07/roemertopf-brot/

Ich habe das Eigelb weg gelassen und den Joghurt durch Skyr ersetzt. Und ich habe das Rezept nicht richtig gelesen. Früher habe ich meine Kinder geschimpft, dass man Aufgaben ordentlich lesen soll. Naja.

So habe ich das Brot gebacken.


Zutaten

  • 540 g Weizenmehl 405er
  • 60 g Roggenmehl
  • 3 gehäufte Esslöffel Skyr
  • 320 g Wasser/warm
  • 2 Tl Salz
  • 1 Erbsengröße Hefe
Das Öl hab ich auch vergessen.
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Ich habe den Teig direkt in den Kühlschrank geparkt. Nach 2 Stunden habe ich ihn gedehnt und gefaltet. Dann wieder zurück in den Kühlschrank. Der Teig lag in einem Gärkörbchen. Ich habe den Teig morgens angesetzt und abends aus dem Kühlschrank genommen. Dann habe ich ihn in den Römertopf gelegt und 1 h bei Raumtemperatur gehen lassen.

Den Topf mit Deckel in den vorgeheizten Backofen bei 250 Grad stellen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 230 runter drehen und das Brot insgesamt 45-50 Minuten backen.





Mein Fehler, ich hätte vielleicht ein Stück Backpapier auf den Boden legen sollen. War wieder super angebacken. Aber ansonsten war es ein wunderbares Brot. 

Dienstag, 5. Januar 2021

Sonntagsbrötchen

Zu Silvester gab es zum Fondue wieder die Baguettes nach einem Rezept von Lutz Geissler. 

Die sind wirklich gelungen. Mein Mann meinte dann, kannst du nicht aus diesem Teig mal Brötchen backen? Na klar kann ich das. So gab es diesen Sonntag frische Brötchen zum Frühstück. 


Zutaten für 8 Brötchen

  • 400 g Wasser
  • 3 TL Salz
  • 590 g Weizenmehl
  • 0,4 g Hefe
24 h vor dem backen den Teig ansetzen. Die Hefe in etwas warmen Wasser auflösen. 380 g lauwarmes Wasser mit Salz vermischen. Dann das Mehl und die aufgelöste Hefe dazu geben und gut verkneten. Ich mache das immer mit der Hand. Der Teig ist klebrig. Wenn man die Hände etwas anfeuchtet geht es besser. Den Teig dann abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Nach 8 h knete ich ihn nochmal durch und falte ihn. Das heißt, den Teig auseinanderziehen und übereinander legen. Also so mache ich das. 
Am nächsten Tag das Falten wiederholen und 8 Teiglinge abstechen. Zu Brötchen formen und bei 230 Grad Ober- und Unterhitze 25 Minuten backen. Ich stelle immer 1 Schüssel mit Wasser dazu.





Uns schmecken Sie wunderbar.


Sonntag, 22. November 2020

Gewürzplätzchen

Es ist mal wieder Plätzchenzeit. Hier gleich mal ein ganz einfaches Rezept. Ich hab es bei WW gefunden und ein bisschen angepasst. 

Zutaten für ca. 20 Stück

  • 40 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 90 g Mehl
  • 1 Prise Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamon
  • 1/4 TL Ingwer
Alle Zutaten schnell verkneten. Kleine Kugeln formen und auf ein Blech mit Backpapier setzten.


Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die Kekse ca. 10 Minuten backen.
Die sind schnell weggenascht.



Sonntag, 25. Oktober 2020

Cheescake - Brownies mit Himmbeeren

Ich probiere ja immer mal gerne was neues. Die Familie ist da oft nicht so begeistert. mein Sohn hat letztens gedroht, ich würde zu Weihnachten ein großes Sortiment Fertigbackmischungen geschenkt bekommen. Leider war es auch schon oft ein Reinfall. Aber diese Brownies waren ziemlich lecker. Kleine Kalorienbomben. Das Rezept habe ich von Hier:


https://www.einfachbacken.de/rezepte/himbeer-cheesecake-brownies


Ich habe eine Auflaufform verwendet. 

Zutaten für ein kleines Blech oder eine Auflaufform

Brownieteig

125 g Butter
100 g dunkle Schokolade
100 g Zucker
2 Eier
3 EL Kakao
80 g Mehl 
1 Prise Salz

Cheescakemasse

200 g Frischkäse
200 g Schmand
100 g Puderzucker
125 g frische Himbeeren (geht auch Tiefkühl)

Die Schokolade über Wasserbad mit der Butter schmelzen lassen.

Dann etwas abkühlen lassen und die anderen Zutaten unterrühren. Den Teig in die gefettete Form verteilen.


Den Schmand mit Frischkäse und Puderzucker verrühren und auf dem Teig verteilen. Die Masse ist cremig und lässt sich einfach verstreichen.

Nun die Himbeeren auf der Masse verteilen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Brownie 30-35 Grad Ober und Unterhitze backen.





Mir haben die kleinen Brownies sehr gut geschmeckt. Schokoladig und gleichzeitig fruchtig.