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Sonntag, 3. Februar 2019

Semlor - schwedisches Hefegebäck

Auch im neuen Jahr will ich wieder an verschiedenen Events teilnehmen. Wenn ich Lust und Zeit habe. Das neue Thema bei Zorra vom Kochtopf ist Blog-Event CXLIX Typisch Schweden . Die Idee dazu hatte Tina von Küchenmomente. Da kam mir gleich eine Idee zu Knäckebrot. Aber das hat nicht so wirklich geklappt. Und dann habe ich diese tollen Ofenpfannkuchen entdeckt. Die musste ich probieren.

Zutaten für 6 Stück

  • 50 g Butter
  • 120 ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Ei
  • 275 g Vollkornweizenmehl
  • 1 TL Kardamon ( 2 TL beim nächsten mal)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Backpulver
  • 25 g Zucker ( 50 g sind besser)

Füllung

  • 125 g ger. Mandeln
  • 25 g Zucker
  • 100 ml Milch
  • 1 Becher Sahne (geschlagen)/1 TL Vanillezucker
  • Puderzucker
Die Butter in einem kleinen Topf erwärmen. Dann mit der Milch vermengen und die Hefe darin auflösen. Nach 10 Minuten das Mehl mit Kardamon, Salz, Ei ,Zucker und der Hefemichung zu einem Hefeteig verarbeiten und 1 Stunde gehen lassen. Dann 6 Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Abdecken und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und die Ofenberliner 15 Minuten backen.

Nun abkühlen lassen. Dann von jedem Berliner einen Deckel abschneiden.


Mit einem Löffel die Kugeln aushöhlen. Schön vorsichtig. Den Teig in eine Schüssel krümmeln und mit ger. Mandeln ,Zucker und Milch verrühren Das ergibt eine streichfeste Masse. Diese wird jetzt wieder in die Berliner eingefüllt.

Die Sahne mit 1 Tl. Vanillezucker steif schlagen und auf die Semlor verteilen.

Die Deckel aufsetzen und mit Puderzucker bestreuen.


Die Semlor werden in Schweden zwischen Weihnachten und Fastnacht gegessen. Meinem Sohn waren Sie nicht süß genug. Mir haben sie sehr gut geschmeckt. Ein schönes Gebäck.

Entdeckt habe ich dieses Rezept auf der Seite Wienerbroed von Katharina. Da könnt ihr gerne mal stöbern.

Samstag, 30. Juli 2016

Johannisbeerkuchen

Als ich letzte Woche mit den Kindern gelesen habe, entdeckte ich bei Petterson und Findus ein Rezept für einen Johannisbeerkuchen. Zuerst musste ich die Mengen umrechnen. In schwedischen Rezepten kommt dl als Maßeinheit vor.Die Maße habe ich hier gefunden:

Maßeinheiten in schwedischen Rezepten

Das musste ich dann erst mal googeln. Leider hab ich mich dann auch noch verrechnet. Ich habe zu viel Mehl genommen. Aber der Kuchen war trotzdem super lecker.

Zutaten für eine runde Form

  • 2,5 dl Zucker = ca. 220 g
  • 2 Eier
  • 75 g zerlassene Butter
  • 2,5 dl Mehl = 150 g ( ich hatte 220 g)
  • 1 Tl Backpulver
  • 1 Tl Vanillezucker
  • 2 dl rote Johannisbeeren = ich habe ca. 150 g genommen

Eier und Zucker schaumig rühren und dann die anderen Zutaten, bis auf die Johannisbeeren unterrühren.
Eine runde Form fetten und mit Semmelbrösel ausstreuen. Dann den Teig hinein geben und die Johannisbeeren darauf verteilen. Mein Teig war durch das Mehl sehr fest. Bei 190 Grad 30 Minuten backen.

Trotz des vielen Mehls war der Kuchen sehr lecker. Kann man auch gut mit Kindern zusammen backen.