Mittwoch, 18. April 2018

Kürbiskernbrötchen

Am Wochenende war es wieder so weit. Das #synchronbacken mit Sandra und Zorra war wieder angesagt.

Thema diesmal Sonntagsbrötchen nach einem Rezept von Sandra:


Wie immer haben viele Blogger und Nichtblogger mitgemacht und ihre Fortschritte unter dem Hashtak #synchronbackendasoriginal auf den sozialen Medien gepostet. 

In meinem Vorratsschrank waren noch ein paar angefangene Mehltüten und auch Kürbiskerne wollten nicht alle werden. Da habe ich dann mit gemacht. Den Teig habe ich Samstag Abend geknetet und am Sonntag morgen wurde gebacken.

Zutaten für 9 kleine Brötchen

  • 275 g Roggenmehl
  • 115 g Dinkelmehl
  • 1/2 Tüte Sauerteigextrakt
  • 270 g Wasser ( das war zu wenig, 320 ist besser)
  • 1 Prise Trockenhefe
  • 2 TL Salz
  • 20 g Honig
  • 100 g Kürbiskerne
Ich habe als erstes die Kürbiskerne mit einem Messer zerkleinert.

Dann alle Zutaten gut miteinander verkneten. Wie gesagt, beim nächsten mal nehme ich mehr Wasser. Der Teig darf nicht zu fest sein.
8 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Am nächsten Morgen den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden stellen. Dann Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.


 Die Temperatur auf 230 Grad runter drehen und die Brötchen 20 Minuten bei Ober/ Unterhitze backen.


Meine Brötchen waren kernig und fest. Aber sehr lecker. Bei Vollkorn ist das ja allgemein so. Reine Roggenbrote mit Sauerteig sehen auch so aus. Es hat wie immer viel Spaß gemacht.

Und hier die Liste mit allen Mitbäckern. Die Berichte gehen alle am Mittwoch online:


zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Sandra von From-Snuggs-Kitchen Conny von Mein wunderbares Chaos Becky von Becky's Diner Steffi von dulcipessa Britta von Brittas Kochbuch Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft Ingrid von auchwas Dagmar von Dagmar's brotecke Tanja von Tanja's Süß & Herzhaft Tina von Küchenmomente Caroline von Linal's Backhimmel Manuela von Vive la réduction! Sylvia von Brotwein

Donnerstag, 12. April 2018

Buttercremetorte

Zu Geburtstagen gibt es bei uns traditionell Buttercremetorte. Früher habe ich dazu fertigen Tortenboden gekauft und mit Buttercreme verziert. Dieses Jahr zu Ostern wollte ich auch eine Buttercremetorte machen. Aber diesmal mit selbst gebackenem Boden. Das Rezept habe ich auf Pinterest entdeckt.

Zutaten für einen Tortenboden

  • 6 Eier
  • 220 g Zucker
  • 280 g Mehl
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
Die Eier mit dem Zucker mindestens 10 Minuten mit dem Mixer aufschlagen. Um so länger, um so besser. Im Rezept steht 30 Minuten, aber das war mir zu lang. Geduld ist nicht meine Stärke.

Dann das mit Backpulver gemischte Mehl dazu geben und unter rühren.

Denn Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Masse in die Form füllen. Den Kuchen bei 170 Grad 50 Minuten backen. Wenn nötig mit Alufolie abdecken.


Ich habe den Kuchen in 3 Teile geschnitten. Da ich ja eher nicht zum dekorieren und filigranem Arbeiten neige, habe ich die Form so gelassen.

Nun bereitet man eine Buttercreme.

Zutaten für die Buttercreme

  • 500 ml Milch
  • 4 Eigelb
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Stärkmehl
  • 1 Vanilleschote
  • 250 g Butter
  • 1 Glas Himmbeeren
  • 2 EL Kakao
Aus Milch, Eigelb, Zucker, Stärkmehl und dem Mark der Vanilleschote einen Pudding kochen. Wie das geht, seht ihr hier: https://krabsch.blogspot.de/2016/08/vanillepudding.html

Die zimmerwarme Butter in einer Rührschüssel aufschlagen. Eßlöffelweise den abgekühlten, zimmerwarmen Pudding unter die Butter rühren. Dann die Himmbeeren abgießen und mit 4 EL Creme verrühren.
Das selbe mit dem Kakao machen. Hier wenn nötig noch etwas Zucker unterrühren.

Nun auf den 1. Boden die Fruchtcreme und auf den 2. Boden die Schokocreme verteilen. Dann den Deckel aufsetzen und rundherum die Vanillecreme verteilen. Zum Schluss verzieren. Dekomuffel, wie ich, nehmen Schokostreusel.


Diese Torte war schnell aufgegessen und ich musste meinem Sohn versprechen, beim nächsten mal die doppelte Menge Buttercreme zu verwenden.



Sonntag, 8. April 2018

Nudeln mit Bärlauchsahnesoße

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostern. Mir war es dieses Jahr einfach zu früh. Ostern vor meinem Geburtstag ist immer komisch. Daher war bei mir auch so gut wie nichts geschmückt. Da unsere Kinder nun auch groß sind und keine Nester mehr suchen, war das ganze wieder mal ein Genießerwochenende.

Letzte Woche bekam ich dann den ersten Bärlauch. Da schwirrte mir die ganze Zeit schon eine Idee für eine einfache Sahnesoße mit Nudeln durch den Kopf.

Zutaten für 2 Portionen

  • 40 g Bärlauch
  • 2 Becher Sahne
  • 50 g Schinkenspeck
  • 1/2 Zwiebel
  • 150 g Nudeln
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
Den Bärlauch waschen und fein schneiden.

Die Zwiebel und den Schinkenspeck würfeln und in etwas Öl schön anbraten.

Mit Sahne ablöschen und aufkochen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Bärlauch dazu geben und dann die ungekochten Nudeln in die Sahnesoße geben.

Unter rühren die Nudeln gar köcheln. Ich habe noch Parmesan dazu gegeben. Ein sehr leckeres Gericht.



Sonntag, 1. April 2018

Eierplätzchen

Zum letzten "Wir retten was zu retten ist" Thema Ei, wollte ich diese Plätzchen schon backen. Die gibt es überall zu kaufen und ich liebe diese Dinger. Als Kind habe ich die schon gerne gegessen. Da wurden die Plätzen in Kakao oder "Im Nu" eingetaucht.

Zum Monatsanfang kommt auch der Blog des Monats bei mir. Diesmal möchte ich euch Simi 's Foodblog vorstellen.
Als ich mich mit WW beschäftigt habe, habe ich auch Ihren Blog enteckt. Simone hat sehr viele Rezepte aus DDR Zeiten auf ihrem Blog und auch WW geeignete Rezepte. Das hat mir schon immer sehr gut gefallen.

Nun folgt auch gleich das Rezept.

Zutaten für 40 Stück

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 100 g Mehl
Zucker und Eier sehr lange aufschlagen. Die Masse sollte sehr hell und luftig sein. Dann das Mehl unterrühren und die Masse 10 Minuten stehen lassen. Dann auf ein BackBlech mit Backpapier mit einem Teelöffel 20 kleine Häufchen setzen.

Bei 180 Grad Ober - und Unterhitze ca 10 Minuten backen.


Der Teig reicht für 2 Bleche. Wir haben die Plätzchen innerhalb eines Kaffeenachmittags aufgegessen.

Simones Rezept findet ihr hier:

Freitag, 30. März 2018

Schoko - Quark - Gugelhupf

Vor Zwei Wochen hatten wir Urlaub und am Sonntag danach hatten wir sehr lieben Besuch. Wir waren ganz aufgeregt, da wir ja hier ein altes Haus haben und es an allen Ecken und Enden nach Baustelle aussieht. Uns ist das immer sehr unangenehm und wenn jemand das erste mal hier her kommt, dann gibt man sich besonders Mühe und hofft, dass man niemanden verschreckt. Und dann wollte ich auch noch was besonderes backen und habe mich für einen Gugelhupf mit Quarkfüllung entschieden. Das Rezept habe ich bei der Rettungstruppe entdeckt. LanisLeckerEcke hatte zum Gruppengeburtstag dieses Rezept vorgestellt.
Hier geht es zu Ihrem Beitrag:
https://lanisleckerecke.blogspot.de/2016/03/wir-retten-schokogugl-mit.html

Ich habe die Rezeptur ein klein wenig verändert.

Zutaten

Schokoladenteig

  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 EL Vanillezucker
  • 175 g Mehl
  • 100 ml Sahne
  • 100 g dunkle Schokolade
  • 2 EL Kakao
  • 1 TL Backpulver

Füllung

  • 250 g Quark
  • 2 Eier
  • 1 EL Stärkmehl
  • 80 g Zucker
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. In der Zwischenzeit die weiche Butter mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren.Das Mehl mit Backpulver mischen und Esslöffelweise unterrühren. Dann die flüssige Schokolade, den Kakao, Sahne und Vanillezucker unterrühren.

Für die Quarkmasse Eier mit Zucker schaumig rühren. Dann den Quark mit dem Stärkmehl unterrühren.
Eine Gugelhupfform buttern und mehlen.

Dann die Hälfte vom Teig einfüllen. Danach den Quark darauf verteilen. Beim nächsten Mal werde ich die Masse mit einer Gabel etwas vermengen. Dann den restlichen dunklen Teig darauf verteilen.

Bei 150 Grad Umluft 60 Minuten backen. Am besten wirklich in der Form auskühlen lassen. Ich habe in gleich gestürzt und er ist mir sehr zerfallen. Fehler!

Aber der Kuchen schmeckt super! Den backe ich sicher nochmal. Update kommt dann.

Für Ostern auch ein schönes Rezept. Bei uns gibt es Buttercremetorte. Rezept dazu folgt.

Es wird jetzt Zeit, dass der Frühling kommt.

Samstag, 24. März 2018

Hähnchen - Tomaten - Pfanne

Letztens hatte ich mal wieder richtig Appetit auf Nudeln. Und dazu suchte ich eine leckere Beilage. Ich hatte im Kühlschrank 2 Hähnchenbrüste, Tomaten und Kräuterfrischkäse. Also habe ich aus den Zutaten folgendes gekocht:

Zutaten für 2 - 3 Portionen

  • 2 Hähnchenbrüste
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Basilikum
  • 3-4 Tomaten
  • 250 g Kräuterfrischkäse
  • 100 ml Brühe
Die Hähnchenbrüste würfeln und mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Olivenöl 30 Minuten marinieren.

Die Tomaten fein würfeln.

Die Hähnchenwürfel in einer großen Pfanne gut anbraten.

Die Tomaten dazu geben und mit dünsten.

Mit der Brühe ablöschen und leicht köcheln lassen.
Dann den Frischkäse unterrühren und nochmal abschmecken.


Bei uns gab es Nudeln dazu. Mit Reis schmeckt es sicher auch sehr gut. Die Reste habe ich eingefroren und am Freitag auf Arbeit nochmal gegessen. Einfach und sehr gut.

Samstag, 17. März 2018

Eiercreme - Geburtstagsrettung

Wie ihr seht, ist schon wieder ein Jahr vorüber. Die Facebookgruppe " Wir retten was zu retten ist" feiert ihren 4. Geburtstag.

Gegründet wurde die Gruppe von Sina und Susi. Vielen Dank an euch, für euren unermüdlichen Einsatz und die tolle Koordination und Organisation unserer Rettungen. Thema der heutigen Rettung: Geburtstagsei

Ihr werdet sicher denken, was gibt es da zu retten? Dann schaut euch mal im Supermarkt um. Angefangen vom normal gekochten und gefärbten Eiern bis hin zu verschiedenen Aufstrichen oder Salaten.

Es gibt alles schon fix und fertig, haltbar gemacht und mit Zusatzstoffen versehen. 

Wie kocht ihr eure Eier? Ich habe mir die Methode von Horst Lichter angeeignet. Die Eier in kaltem Wasser aufsetzen. Aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Die sind dann wachsweich.

Ich esse zur Zeit gerne verschieden Dips und Aufstriche. Da passte das Thema super. Hier mein Rezept für eine einfache Eiercreme.

Zutaten für 2 Portionen


  • 2 gekochte Eier
  • 125 g Quark
  • 1 El Senf
  • 1 Gewürzgurke
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
  • etwas frischen Schnittlauch
Die Eier pellen und würfeln. Die Gurke ebenfalls.


Den Quark mit dem Senf verrühren. Die Gurke und die Eier unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Schnittlauch verfeinern.



Passt super aufs Brot oder zu Gemüse. Ich hatte frische Paprika dazu.

Und hier sehr ihr noch die Rezepte von den Mitrettern:



Fettuccine Pop-Ei von Aka Kochtopf

Coddled Eggs von Anna Antonia

Eierlikör und Angel-Food-Cake von Auchwas

Huevos Rancheros von Brittas Kochbuch

Eiersalat mit Speck - ein herzhafter Aufstrich von Brotwein

Eier-Sandwiches von Cakes Cookies an more

Skrei Mit Yuzu-Aioli von CorumBlog 2.0

Eiaufstrich mit Topfen von Das Mädel vom Land

Allerbester one and only Eiersalat meiner Mama von evchenkocht

Gefüllte Eier von Fliederbaum

pochiertes Ei auf Brötchen von Food for Angels and Devils

Eiertartar von genial-lecker

Geburtstags Ei - Ei Lachsforellen Salat von giftigeblonde

Eiersalat selber machen - die leichte Variante mit Joghurt von Katha kocht!

Möhrenkuchen von Leberkassemmel und mehr

Eiersalat mit Rote Bete und Senf-Dill-Creme von Madame Rote Rübe

Chinesische Tee-Eier von magentratzerl

Klassischer Eiersalat von Münchner Küche

Ei im Glas von our food creations

Salat mit Eierstreifen von Turbohausfrau

Eiersalat mit Kräutern von Schmeckt nach mehr

Eierspeisbrot und andere Ideen mit Ei von The Apricot Lady

Schinken-Ei-Sandwich von Unser Meating


Mittwoch, 14. März 2018

Miche - Brotlaib nach King Arthur

Am letzten Wochenende war es wieder so weit. Synchronbacken war angesagt. Zorra von 1 x Umrühren Aka Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen haben dazu eingeladen. Das Rezept kam von King Arthur und sollte aus frisch gemahlenem Getreide gebacken werden. Wir konnten aber auch normales Mehl verwenden.Vielen Dank an die tolle Organisation. Zorra hat das Rezept für uns ins Deutsche übersetzt. Wir haben wie immer auf den sozialen Medien zeitnah über unser Backen berichtet. Und jeder hat es ein bisschen anders gemacht.

Hier nun meine Variante.

Zutaten

Vorteig

  • 150 g warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockensauerteig ( ich hatte welchen von Alnatura)
  • 195 g Vollkornweizenmehl
  • 4 g Salz (1 gestr. Teelöffel)
  • 1 Prise Trockenhefe

Endgültiger Teig

  • Vorteig
  • 350 g Wasser
  • 280 g Weizenmehl
  • 130 g Vollkornweizenmehl
  • 65 g Roggenvollkornmehl
  • 9 g Salz ( 2 gestr. Teelöffel) würde aber 3 Teelöffel in Zukunft nehmen
Am Abend vor dem backen den Vorteig anrühren. Ich habe außer dem Sauerteig noch Trockenhefe dazu gegeben. Braucht man aber eigentlich nicht. Man kann auch Sauerteig selber machen. Hier findet ihr eine Anleitung:


Den Teig bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen. Der Vorteig ist über Nacht richtig gut aufgegangen.
Am nächsten Tag Die anderen Zutaten miteinander vermengen und durchkneten. Ich befeuchte dazu meine Hände, dann klebt der Teig nicht zu sehr.


Nun muss der Teig 3 Stunden ruhen.
Nach einer Stunde sah mein Teig schon so aus:
Ich habe ihn dann schon einmal gezogen und gefaltet.
Nach den nächsten 2 Stunden nochmal ziehen und falten.
Dann nach 30 Minuten nochmal und den Teig in ein Gärkörbchen legen. Ich gebe immer ein bemehltes Tuch hinein und lege das Tuch über den Teig zusammen.
Nach 1 Stunde den Teig in einen Topf geben. Ich habe meinen Römertopf dazu verwendet. Man kann das Brot sicher auch ohne auf ein Blech legen und in den Ofen schieben. Den Ofen auf 230 Grad vorheizen. Habe ich nicht getan, da man den Römertopf in den kalten Ofen schiebt.
Ich habe das Brot nicht weiter geformt, sondern einfach in den Topf gekippt. Dann habe ich versucht ein Muster zu schneiden. Da bin ich aber Talentfrei.

Nach 30 Minuten den Deckel entfernen und noch 10 Minuten fertig backen.



Ein tolles Brot. Und der Anschnitt war auch echte Sahne:


Vielen Dank an die Organisatoren. Und hier die anderen fleißigen Mitbäcker:


Die anderen Teilnehmer

Sauerteigmiche

Zorra von 1xUmrühren bitte aka Kochtopf Lisa von Chiliblüten

Hefeteigmiche

Sandra von From-Snuggs-Kitchen

Andere Teilnehmer:

Julia von TheKaumau Corline von Linal's Backhimmel Simone von Zimtkringel Christina von The Apricot Lady Nora von Sisters Bakery and Kitchen Dagmar von Dagmar's Brotecke Birgit von Kreativität in Küche, Haus & Garten Birgit von Backen mit Leidenschaft Volker von Volker mampft Conny von Mein wunderbares Chaos Steffi von dulcipessa Simone von Aus der Lameng

Samstag, 10. März 2018

Bayrischer Obatzter - Blog - Event CXXXIX

Vor 2 Wochen war ich das erste mal in München. Wenn ich mir überlege, dass viele immer Urlaub in anderen Ländern machen wollen, wo es doch bei uns so viele weiße Flecken auf der Landkarte gibt. Und jeder Landstrich hat seine eigene Kultur und seinen eigenen Dialekt. Deutschland ist so vielfältig. Ich habe so viele Ecken noch nicht gesehen oder nur kurz besucht.

Der Besuch von München war auch sehr kurz. Ich war in Unterschleißheim, um mich weiter zu bilden und hatte dann abends Zeit für einen Ausflug. Bei München wohnt eine Bekannte von mir. Wir haben uns über das Sims spielen kennengelernt, aber noch nie gesehen. Lange haben wir uns Briefe geschrieben, aber zu einem Treffen kam es nie. Da war nun die Gelegenheit und wurde von uns beiden genutzt.

Wir haben uns in der S-Bahn getroffen und Sie hat mir einen klitzekleinen Teil von München gezeigt. Es war eisig kalt und ihr ging es nicht so gut. Sie hat die Grippe gehabt und ich hoffte, dass ich mich nicht ansteckte.

Die Stadt war wirklich gut besucht und ich habe viel gesehen. Leider war die Zeit wie immer zu kurz. Zum Essen waren wir im Ayinger . Ich habe ein tolles Starkbier getrunken und Schweinekrustenbraten gegessen. Also richtig bayrisch.

Hier noch ein paar Eindrücke:
Der Post heute ist eigentlich für den neuen Blogevent von Zorra gedacht.

Er lautet " Zu gut für die Tonne " und wird von Jette und ihrem Blog LanisLeckerEcke ausgetragen.

Bei uns lag letztens in der hintersten Ecke vom Kühlschrank ein Brie. Normalerweise, wäre er in der Tonne gelandet. Er war bitter und keiner wollte in mehr essen. Da habe ich kurzerhand einen Obatzter daraus gemacht.

Zutaten für 1 Brie

  • 1 Brie ( sehr reif)
  • 150 g Quark
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Paprikaschote
  • Salz, Pfeffer und Paprika zum abschmecken.
Den Brie mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Quark vermengen.
Die Zwiebel und die Paprika fein würfeln und unter die Masse rühren.

Dann mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken.
Ich habe rohe Paprika und Gurke dazu gegessen. Und dann gab es Hackbällchen. Dazu hat es sehr gut geschmeckt.
Mein Mann fand es gut, dass die Zwiebeln nicht extra waren.
Natürlich habe ich wieder vergessen ein "Profifoto" zum Schluss zu machen. Probiert es einfach aus. Es schmeckt super.