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Samstag, 2. Juni 2018

Hähnchenkeulen vom Blech

Wie ihr wisst, wandere ich sehr gerne. Und daher interessiere ich mich auch sehr für Wanderbeschreibungen. Ein Blog gefällt mir dazu besonders gut. Es ist ein Wandertagebuch. Torsten macht richtig tolle Touren und trotzt dabei Wind und Wetter. Das gefällt mir. Besonders seine bildhafte Schreibweise. Ich gehe auch einfach mal unbekannte Wege. Das finde ich reizvoll. Und heutzutage kann man sich mit Goggle-Maps eigentlich nicht mehr verlaufen. Wir waren letztes Wochenende in Hamburg und da bin ich morgens vor dem Frühstück einfach mal an einem Flüsschen lang.

Wilde Lilien. Fand ich sehr schön

Diese Blumen wuchsen auf der ganzen Wiese. Ich kann euch nicht sagen, wie sie heißen.






















Ich musste sogar ein Wasser überwinden :).
Dann habe ich noch dieses beeindruckende Haus entdeckt. Was für eine wunderschöne Fassade.

Torsten entdeckt auf seinen Touren auch immer so viel interessantes.

Nun aber noch ein schnelles Rezept. Die Vorbereitung ist einfach und dann einfach warten, bis es fertig ist.

Zutaten für 3 Portionen

  • 3 Hähnchenschenkel
  • 3 EL Öl
  • 1 TL Paprika
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 TL Salz
  • 3 mittlere Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 250 g grüner Spargel
Das Gemüse waschen, putzen, schälen und in mundgerechte Stücke zerteilen. Aus dem Öl und den Gewürzen eine Marinade bereiten. Das Hähnen damit einpinseln und den Rest unter das Gemüse mischen.
Alles auf einem Blech verteilen und 50 Minuten bei 200 Grad Ober und Unterhitze backen. 10 Minuten vor Ende kurz Umluft zuschalten.

 Ich hatte noch extra Salz an das Gemüse. Das war ein Fehler. Es war würzig genug.

Sonntag, 13. Mai 2018

Krautsuppe und Wanderung zur Bobhütte

Wer wie ich gerne wandert, der wird in Langewiesen und Umgebung wunderbare Wanderwege und Ausflugsziele finden. Ich hatte ja schon zwei Wanderungen beschrieben, einmal um den Heydaer Stausee und die Wanderung vom Bahnhof Rennsteig in die Schorte.

Es gibt in Ilmenau einmal den Kickelhahn als lohnendes Ausflugsziel und den Lindenberg mit der Bobhütte.
Der Bob - und Rodelsport hat in meiner Heimatstadt Tradition. Es gibt eine Rennrodelbahn. Außerdem kann man auf der alten Bobbahn wandern und am Ende steht dann die Bobhütte, wo man super einkehren kann. Dort wird Gastlichkeit groß geschrieben. Es gibt auch eine Downhillstrecke. Aber ehrlich gesagt, gefällt mir das persönlich nicht so gut. Aber die Stadt will ja was für den Tourismus machen und muss auch die jüngere Generation ansprechen.

Den Lindenberg kann man jedenfalls komplett umrunden. Zur Bobhütte führen mehrere Wege. Alles ist gut ausgeschildert.

Wir haben unsere Wanderung an der Rodelbahn begonnen.
Von hier hat man schon eine gute Aussicht auf Ilmenau.
Dann wird es anspruchsvoll. Es geht ziemlich steil nach oben.



Aber immer wieder mit einem herrlichen Blick. Der Weg ist super ausgeschildert und eine Teilstrecke führt auf der alten Bobbahn lang. Meinem Mann sein Vater ist als junger Mann hier heimlich mit einem selbst gebauten Bob runter gefahren. Heute sind es nur noch Wanderwege.

An einer Stelle quert man den Skihang von Ilmenau. Hier kann man im Winter Sport treiben. Es gibt einen Lift.


Und dann ist man auch schon oben. Die Bobhütte hat ab 11 Uhr geöffnet. Wir waren leider zu früh, aber einen Kaffee haben wir bekommen.

Mario wollte gern über den Gabelbach zurück. Wir wollten uns den Skihang von unten anschauen. Das bedeutete einen Umweg.


Auf jedenfall gibt es genügend Wegweiser. Man kann sich nicht verlaufen.


Ankunft am Gabelbach. Der Weg führt vorbei an der Eisstockanlage. Und dann kommt die Liftanlage und der Skihang.

Im Sommer sieht alles ganz anders aus. Als Kinder mussten wir hier viel Skilanglauf machen und im Sommer sind wir im Bio-Unterricht auf die Wiese beim Gabelbach. Dort haben wir Pflanzen bestimmt. Die Wiese sieht immer noch traumhaft aus.



Skihang

Zurück sind wir über die Herzer - Promenade. Und so schließt sich der Kreis und wir sind an der Rodelbahn angekommen.


Begegnet sind uns jedenfalls fast keine Wanderer. Was wirklich schade ist.

Und hier noch ein Rezept für eine schnelle Gemüsesuppe. Mein Hauptbestandteil war Kraut, aber man kann auch viele verschieden Gemüse verwenden.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kleiner Weißkraut
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • 1 l Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer etwas Zucker
Das Gemüse putzen und klein schneiden.

In etwas Öl andünsten und mit den Tomaten ablöschen. Mit Brühe auffüllen und gar dünsten. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Ich mache übrigens wieder Weight Watchers und die Suppe hat 0 Punkte. Sie macht sehr satt und eignet sich gut als Abendessen.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Apfelpie-Muffin und Wanderung zum Seerosenteich

Im April diesen Jahres, war ich morgens alleine unterwegs. Ich bin von Langewiesen nach Gehren zum Seerosenteich gelaufen und zurück. Da mir das wirklich gut gefallen hat, sind mein Mann und ich am Sonntag Morgen, die Strecke zusammen gewandert.

Das Bild ist aus dem April.

Von uns zu Hause aus geht man durch die kleine Gasse und dann Richtung ICE-Brücke. Man kann der Beschilderung des Langewiesener Rundwegs folgen.


Der Herbst hat seine Farbpalette raus geholt. Die Sonne schien den ganzen Tag. Herrlich.

Man kommt dann zur Ilmbrücke bei den Angelteichen. Dort muß man sich rechts halten. Der Weg ist nicht ausgeschildert. Es geht an Birken vorbei und Richtung Gehren.

Irgendwann versperrt ein Rot -Weißes - Band den Weg. Hier wurde eine Kuhweite eingezäunt. Man kann dann durch ein Wäldchen laufen. Da hat man das Gefühl, hier war kein Mensch.



Wir haben einige schöne Birkenpilze gesehen, aber leider keine Tüte und kein Messer dabei gehabt.

Nach ca. 2 km kommt man zu einem Wegweiser. Rechts geht es nach Gehren und links zum Seerosenteich.

Jetzt ist man auch auf einem schönen breiten Wanderweg.


Um zum Seerosenteich zu gelangen, muss man die Straße überqueren. Am Teich ist ein Rundweg angelegt. Den solle man unbedingt gehen. Der Teich war leider schon abgelassen. Fleißige Helfer haben die alten Bäume gekennzeichnet. Für Kinder und Erwachsene ein toller Lehrpfad. Hat uns super gefallen.




Zurück sind wir dann einen Parallelweg gegangen.



Der Weg endet dann wieder an der Ilmbrücke. Von da gings nach Hause. Wir waren 8 km unterwegs.

Herbstzeit ist Apfelzeit. Letztes Jahr hatte ich ein Apfelpie mit Cheddar gebacken. Dieses Jahr habe ich einfach das Mürbteigrezept halbiert und kleine Pies in der Muffinform gemacht. Super einfach und schnell gegessen.

Zutaten für 6 kleine Pies

  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 g kalte Butter
  • 1/2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL eiskaltes Wasser

Füllung

  • 2-3 Äpfel
  • 1 TL Zimt
  • 1 El Zucker
  • Saft einer halben Zitrone
Die Äpfel schälen, entkernen und fein würfeln. Mit Zucker und Zimt vermengen und mit Zitronensaft beträufeln.



Dann den Teig kneten und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Teig dünn ausrollen und große Kreise ausstechen. Ich habe eine kleine Salatschüssel dazu genommen. Eine Muffinform einfetten und die Teigkreise in die Mulde legen. Mit Äpfeln füllen und mit Teigstreifen belegen.

Bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Nach 15 Minuten schon mal nachschauen.


Ich fand die Pies toll. Wenn man nur zu dritt ist und keinen großen Kuchen backen möchte.


Sonntag, 27. August 2017

Wanderung um den Stausee Heyda

Sonntags vor dem Mittag machen wir gerne eine kleine Wanderung. Meist laufen wir in Ilmenau vom Parkplatz an der Festhalle bis nach Manebach und zurück. Letztes Wochenende wollte ich mal um den Stausee Heyda wandern. Das hatten wir noch nie gemacht.

Start war an der Staumauer. Dort befindet sich auch eine Gaststätte. Der Rundwanderweg ist sehr gut ausgeschildert. Die ersten 2 km gehen durch einen lichten Kiefernwald mit sandigem Boden. Der Weg ist eher ein Pfad und ich hätte vielleicht meine Wanderschuhe anziehen sollen. Man muss über viel Wurzeln gehen. Ab und zu kann man auf den Stausee blicken.



Die Heide blüht wunderschön und es gibt einige Pilze zu entdecken.


Der sandige Boden erinnert mich sehr an Berlin oder Mecklenburg mit seinen Kiefernwäldern. Mein Mann meint, hier wäre mal ein Meer gewesen. Leider habe ich da in der Schule nicht so aufgepasst.
Es gibt sehr viele Preiselbeeren und auch die Brombeersträucher hängen voll.



Dann geht der Waldweg in einen Schotterweg über. Wir sind am gegenüberliegenden Teil des Stausees angekommen. Hier hat man wieder einen tollen Blick über den See.



Dann geht es wieder in den Wald. Eine herrliche Ruhe umgibt uns. Nur die Geräusche der Natur begleiten uns. Und wir begegnen niemanden.

Dann sind wir in der Nähe des Örtchens Heyda und müssen wieder kleine Pfade gehen. Direkt an schönen Wiesen vorbei.
















Als wie über die Wiese gehen bleibt mein Mann plötzlich stehen. Er fragt: " Willst du den schönen Schmetterling nicht fotografieren?" Natürlich will ich.


Von der Wiese hört man ein lautes Summen. Als ob hunderte Bienen die Wiese bewohnen.


Dann müssen wir uns etwas beeilen. Der Himmel sieht etwas bedrohlich aus. Es geht nochmal ein Stück in den Wald und dann zurück zur Staumauer.



Nach ca. 7,5 km sind wir zurück am Auto. Es war wirklich sehr schön, aber auch anstrengend. Mein nächstes Ziel ist ja der Veronikaberg bei Martinroda. Da würde ich auch gern mal wandern.