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Samstag, 22. Dezember 2018

Topfenstrudel

Am 2.Tag unserer Reise ging es nach Salzburg. Wir hatten uns im Internet die Stadt angeschaut und waren von der Burg begeistert. Die wollten wir uns unbedingt anschauen. Leider war die Zeit für eine Besichtigung am ende zu knapp. Wir mussten uns erstmal einen Parkplatz suchen, was nicht so einfach war. Viele enge Gassen und durch die Weihnachtszeit viele Menschen unterwegs.

Am Ende sind wir auch in Salzburg auf dem Weihnachtsmarkt gelandet. Und hier habe ich aber keinen Glühwein getrunken.



Gegenüber von Mozarts Geburtshaus befindet sich das Cafe Mozart. Dort haben wir eine Pause gemacht und Melanche getrunken. Dazu gab es warmen Topfenstrudel mit Vanillesoße.
Das musste ich natürlich nachbacken. Das Rezept habe ich von Sinas Blog Giftigblonde. Hier kann man wirklich viele, interessante Rezepte finden.

Zutaten für 1 Strudel

  • 150 g Mehl
  • 1 TL Öl
  • 65 ml Wasser
  • 1 Prise Salz

Füllung

  • 250 g Quark 20 %
  • 60 g Zucker
  • 20 g Weizengries
  • 1 Ei
  • 20 g Butter
Aus Mehl, Öl, Wasser und Salz einen Strudelteig kneten und an die Seite stellen. Butter, Ei und Zucker schaumig rühren und dann den Quark mit dem Gries unterrühren.

Den Teig auf ein bemehltes Wischtuch legen und ausrollen. Wer es kann, kann den Teig auch ziehen. Mir viel das ausrollen leichter. So dünn wie möglich. Das Tuch sollte durch den teig zu sehen sein. Dann die Quarkmasse darauf verteilen und zusammenrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 40 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit mit Butter bepinseln. 

Mit Staubzucker besieben und lauwarm servieren.




Heute backe ich den 2.Strudel und habe zusätzlich Rosinen verarbeitet. Dazu gibt es Vanillesoße.

Als wir abends im Hotel ankamen, hat mich mein Mann sehr überrascht. Auf unserem Zimmer stand eine Vase mit 27 roten Rosen. Ich war sehr gerührt.


Und nun wünsche ich meinen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest. Den letzten Teil unserer Reise erzähle ich euch nächste Woche.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Apfelstrudel

Willkommen Oktober! Das bedeutet, einer neuer Blog des Monats steht an. Da möchte ich euch Sina vorstellen. Ihr Blog heißt Giftigeblonde .Ich schaue mir super gern ihre Rezepte an und auch ihr Blick in den Garten ist jedes mal wunderbar. Natürliche, bodenständige, österreichische Küche. Vieles kannte ich nicht und würde es wohl auch nicht unbedingt essen. Aber Sina macht wirklich sehr viel selber und inspiriert mich dazu, auch mal was zu probieren. Wie Strudelteig. Normalerweise kaufe ich fertigen Teig aus der Tiefkühltruhe. Aber heute wollte ich es wagen. Ich habe mir ihr Teigrezept geschnappt und los ging es.

Zutaten für einen Strudel

  • 5 mittlere Äpfel
  • 1 EL Zimt
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Amaretto
  • Zitronensaft
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 200 g Weizenvollkornmehl (habe auf 300 erhöht)
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 40 ml Öl
  • 1 Prise Salz
Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. Mit dem Saft einer Zitrone vermengen. Zucker, Mandeln und Amaretto unterrühren. Abgedeckt ziehen lassen. Mehl, Wasser, Öl und Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Ich musste die Mehlmenge erhöhen. Mir war der Teig zu klebrig. Er sollte schon geschmeidig sein.

Dann 30 Minuten ruhen lassen. Dann den Teig sehr dünn ausrollen und dann noch etwas ziehen. Er sollte hauch dünn sein.

Man kann ein bisschen das Geschirrtuch durchscheinen sehen. Den Teig auf ein bemehltes Geschirrtuch legen und mit der Apfelmasse belegen.

Mit Hilfe des Geschirrtuches aufrollen. Ich habe die Seiten umgeschlagen und dann ein längliches Päckchen geformt.

Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 20 Minuten backen. Dann mit flüssiger Butter bestreichen. Ca 1 El.
Habe dann noch etwas Folie aufgelegt, damit der Teig nicht verbrennt.

Bei mir war der Strudel nach 40 Minuten gut. Mit Staubzucker bestreuen. Noch heiß mit Vanilleeis servieren. So lecker.

Danke Sina für deine Inspiration.