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Samstag, 20. April 2019

Mango Sorbet und eine Reise nach Bochum

Letztes Jahr haben wir unseren Urlaub für 2019 geplant. Meine Freundin und ich, wir haben beide im April Geburtstag. Da hat es sich angeboten, etwas gemeinsam zu erleben. Das Musical Starlight Express wollten wir uns schon lange mal anschauen. Und unsere Männer fanden die Idee auch super. Also sind wir vom 16.4. bis 18.4. nach Bochum gereist. Ich war ganz aufgeregt. Wir kennen uns jetzt schon eine Weile, aber wie wird es sein, zusammen zu verreisen und den Tag gemeinsam gestalten. Aber meine Aufregung war unbegründet. Es hat alles super funktioniert.

Am ersten Tag haben wir beim Kemnader See halt gemacht. Ein wirklich toller Ausflugsziel. Hier kann man super Fahrrad fahren oder mit kleinen Booten über das Wasser paddeln. Wir sind eine kleine Runde am See lang spaziert. Das Wetter war ein Traum.



In Bochum haben wir das Hotel bezogen und dann haben wir die Stadt erkundet. Leider ist Bochum
keine besonders schöne Stadt. Mir persönlich hat die Innenstadt nicht gefallen. Wir haben aber trotzdem noch einen schönen Asiaten entdeckt und richtig gut zu Abend gegessen.

Am nächsten Tag haben wir uns ein Tagestiket für die öffentlichen Verkehrsmittel gekauft und sind zur Universität gefahren. Dort gibt es einen botanischen Garten. Ein wirklich sehr schöner Ort. Wir waren über 2 Stunden da. Die Natur ist in Bochum mindestens 2 Wochen weiter, wie bei uns. Sogar die Pfingstrosen wollten schon blühen.







Der Japanische Garten war ein besonders schöner Ort.

Abends ging es dann zum Musical.

Es war eine wunderschöne Reise. 

Und heute habe ich mein Geschenk eingeweiht. Ich habe einen Stabmixer bekommen. 

Mango Sorbet 4 Portionen

  • 2 Mango
  • 85 g Zucker
  • 85 ml Wasser
Wasser mit Zucker aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Die Mangos halbieren und das Fruchtfleisch kreuzweise einschneiden. So kann man das Fruchtfleisch gut lösen. Die Mango pürieren und das abgekühlte Zuckerwasser unterrühren. In kleine Förmchen portionieren und einfrieren.

Ich wünsche allen wunderschöne Osterfeiertage. Wir werden jetzt grillen.


Sonntag, 30. Dezember 2018

Orangenpunsch

Am 3.Tag unserer Reise haben wir uns Wien angeschaut. Es hat den ganzen Tag geschneit. Es waren viele Touristen unterwegs. Wir hätten ja mit der S-Bahn fahren können, aber wir wollten die Stadt zu Fuß erkunden. Da sieht man viel mehr und man kann selbst entscheiden, wo man lang gehen will.

Hier seht ihr unsere Strecke. Google-Maps macht es möglich. Eigentlich wollte ich mir eine neue Jacke kaufen. Aber leider gibt es nicht ein Geschäft, dass Jacken in der Größe 50 verkauft. Das hat mich ziemlich geärgert. Wien hat wirklich sehr viele historische Gebäude.



Nur in die Museen sind wir nicht gegangen. Dafür waren viel zu viele Leute unterwegs. Da sind wir lieber auf den Weihnachtsmarkt. Es gab mehrere an verschiedenen Stellen. Der erste war am Maria - Theresien - Platz.
Da haben wir unseren ersten Glühwein getrunken.

Danach sind wir zum Rathausplatz gelaufen. Die Stadt hatte sich wirklich rausgeputzt. Es gab sehr viel zu Essen und zu Trinken. Aber dadurch, daß es wirklich kalt und ungemütlich war, haben wir uns liebe in kleine Cafes gesetzt.


Da haben wir dann Orangenpunsch und Melange getrunken. und natürlich habe ich Apfelstrudel gegessen.

Der Höhepunkt für mich war der Wiener Prater.


Die Aussicht war toll. Die Stadt war toll erleuchtet. Und auch hier war ein Weihnachtsmarkt.
Auf dem Rückweg zum Hotel haben wir noch lecker zu Abend gegessen. Und ehrlich gesagt, haben mir dann die Füße und Beine weh getan. Insgesamt 17 km sind wir gelaufen.

An einem Tag kann man sich nur einen Überblick verschaffen. Was mir aufgefallen ist, die Österreicher haben keinen Fensterschmuck zu Weihnachten. Das ist wahrscheinlich typisch deutsch. Die Straßen waren toll geschmückt, aber die Fenster waren dunkel.

Hier kommt ein Rezept für einen Orangenpunsch. Den musste ich nachmachen, weil er so lecker war.

Zutaten für 4 Gläser

  • 400 ml Orangensaft ( ich hatte 200 ml frisch gepresst und 200 ml Saft)
  • 600 ml Weißwein
  • 100 ml weißer Rum
  • Zimtstangen
  • Zucker nach Geschmack
Alles auf dem Herd erhitzen und 20 Minuten ziehen lassen.Mit Orangenstücken servieren.


Sehr fruchtig und wärmt schön durch.

Wien ist auf jedenfall eine Reise wert. Wir kommen wieder.

Samstag, 22. Dezember 2018

Topfenstrudel

Am 2.Tag unserer Reise ging es nach Salzburg. Wir hatten uns im Internet die Stadt angeschaut und waren von der Burg begeistert. Die wollten wir uns unbedingt anschauen. Leider war die Zeit für eine Besichtigung am ende zu knapp. Wir mussten uns erstmal einen Parkplatz suchen, was nicht so einfach war. Viele enge Gassen und durch die Weihnachtszeit viele Menschen unterwegs.

Am Ende sind wir auch in Salzburg auf dem Weihnachtsmarkt gelandet. Und hier habe ich aber keinen Glühwein getrunken.



Gegenüber von Mozarts Geburtshaus befindet sich das Cafe Mozart. Dort haben wir eine Pause gemacht und Melanche getrunken. Dazu gab es warmen Topfenstrudel mit Vanillesoße.
Das musste ich natürlich nachbacken. Das Rezept habe ich von Sinas Blog Giftigblonde. Hier kann man wirklich viele, interessante Rezepte finden.

Zutaten für 1 Strudel

  • 150 g Mehl
  • 1 TL Öl
  • 65 ml Wasser
  • 1 Prise Salz

Füllung

  • 250 g Quark 20 %
  • 60 g Zucker
  • 20 g Weizengries
  • 1 Ei
  • 20 g Butter
Aus Mehl, Öl, Wasser und Salz einen Strudelteig kneten und an die Seite stellen. Butter, Ei und Zucker schaumig rühren und dann den Quark mit dem Gries unterrühren.

Den Teig auf ein bemehltes Wischtuch legen und ausrollen. Wer es kann, kann den Teig auch ziehen. Mir viel das ausrollen leichter. So dünn wie möglich. Das Tuch sollte durch den teig zu sehen sein. Dann die Quarkmasse darauf verteilen und zusammenrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 40 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit mit Butter bepinseln. 

Mit Staubzucker besieben und lauwarm servieren.




Heute backe ich den 2.Strudel und habe zusätzlich Rosinen verarbeitet. Dazu gibt es Vanillesoße.

Als wir abends im Hotel ankamen, hat mich mein Mann sehr überrascht. Auf unserem Zimmer stand eine Vase mit 27 roten Rosen. Ich war sehr gerührt.


Und nun wünsche ich meinen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest. Den letzten Teil unserer Reise erzähle ich euch nächste Woche.

Mittwoch, 19. Dezember 2018

Gebrannte Mandeln

Zu unserer Silberhochzeit vor 2 Jahren haben wir von unserer Familie einen Gutschein für 2 Übernachtungen in Wien geschenkt bekommen. Dieses Jahr war es dann so weit. Wir haben den Gutschein eingelöst. Mein Mann hatte die tolle Idee, die Reise auf die Weihnachtszeit zu schieben. Am Donnerstag ging es los. Wir haben noch eine Zwischenübernachtung gebucht. Von uns aus nach Wien sind es ca 700 km. Eigentlich wollte ich mal nach Selb. Ich liebe ja Porzellan in allen Varianten. Daher hätte ich mir gerne den Fabrikverkauf angeschaut. Aber am Morgen haben wir uns dann für Regensburg entschieden. Das Wetter war trüb. In Regensburg haben wir einen guten Parkplatz gefunden. Die Stadt hat mir super gefallen. Viele kleine schöne Gassen mit verschiedenen Geschäften. Und natürlich war auch Weihnachtsmarkt. Und natürlich habe ich einen Glühwein getrunken und gebrannte Mandeln gegessen. Es gab 3 verschiedene Weihnachtsmärkte in der Stadt. Viel Kunsthandwerk und Weihnachtsbaumschmuck.




Zu Hause kam mir dann die Idee gebrannte Mandeln selbst zu machen. Ich habe mich noch nie ran getraut, da ich die Sache mit dem Karamellisieren immer als schwierig empfinde. Aber das Ergebnis war köstlich. Kein Vergleich mit denen vom Weihnachtsmarkt. Nicht zu süß und die Mandeln stehen im Vordergrund.

Zutaten für 200 g Mandeln

  • 200 g Mandeln mit Haut
  • 100 ml Wasser
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Pfefferkuchengewürz
Das Wasser in eine hohe Pfanne geben und mit Zucker und Gewürz vermischen. Aufkochen lassen und die Mandeln dazu geben. Gut umrühren.
So lange rühren, bis das Wasser verkocht ist und der Zucker sich absetzt.

Immer weiter rühren, bis der Zucker kristallisiert.
Dann nochmal 5 Minuten weiter rösten, dann karamellisiert der Zucker. Die Mandeln dann auf einem Blech mit Backpapier geben und abkühlen lassen.


Den Geschmack kann man auch mit anderen Gewürzen verändern.

Unser erster Reisetag war toll. Das hotel in Pelham war super schön. Wir haben dort sehr gut zu Abend gegessen und uns auf den 2. Reisetag nach Wien gefreut. Davon demnächst mehr.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Risi - Bisi und eine neue Challange

Nun haben wir schon den goldenen Oktober. Gestern waren wir zu einem Tagesausflug in Dresden. Mein Sohn studiert dort Informatik und weil er zur Zeit viel zu tun hat und zu seinem Geburtstag nicht nach Hause kommen konnte, haben wir ihn gestern besucht. Ich mag diese Stadt. Dresden ist wunderschön. Ich fahre immer wieder gerne hin. Ich mag es , an der Elbe zu sitzen und zu genießen. ist einfach so. Zum Mittag waren wir daher im Brauhaus Watzke . Dort konnten wir im Biergarten sitzen und richtig gut essen. Natürlich mit Blick auf die Elbe.

Und nachmittags zum Eis essen waren wir am Blauen Wunder. Dort haben wir im Körnergarten gesessen  Natürlich mit Blick auf die Elbe mit seinem Blauen Wunder.


Es war ein gelungener Tag.

Und nun noch ein Rezept für euch. Das kennt eigentlich jeder und es ist so einfach und lecker.

Zutaten für 2 Portionen

  • 125 g Risottoreis
  • 200 g Erbsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • Parmesan
Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die geschälte, gewürfelte Zwiebel anschwitzen. Den Reis dazu geben und etwas mitbraten.Die Erbsen dazu geben. Dann mit Gemüsebrühe ablöschen, so das der Reis etwas bedeckt ist. Das Risotto immer wieder umrühren und gegebenenfalls Brühe dazu geben, bis der Reis weich ist. Zum servieren mit Parmesan bestreuen.


 Sehr einfach, aber lecker.

Ab Dienstag beginne ich mit Basenfasten. Die Idee habe ich von Samira und ihrem Blog VeggieKochwelt.
Ich finde, man sollte wirklich weniger saure Lebensmittel essen und das Basenfasten ist eine gute Idee, um schlechte Gewohnheiten abzulegen. Ich werde dann täglich meinen Fortschritt Posten und entsprechende Rezepte, die ich ausprobiert habe. Wer mitmachen will, kann sich bei Samira melden. Sie schickt euch dann Info-Material.




Mittwoch, 8. Juni 2016

Erdbeermuffin II und Urlaubsausflug nach Wolkenstein

Gestern haben wir unseren ersten Urlaubsausflug unternommen. Wir wollten nach Wolkenstein. Der Ort liegt im Erzgebirge und hat eine Burg. Außerdem gibt es dort ein Zughotel. Mein Mann hat das einmal auf der Durchfahrt gesehen und fand es sehr interessant.

Natürlich sind wir Landstraße gefahren. Wir wollten ja was sehen. Und wir haben auch andauernd die Route gewechselt und so sind wir in Eibenstock gelandet. Laut Karte war dort eine Talsperre zu sehen und natürlich wollten wir hin. Beim Ausflüge machen sind wir meist sehr spontan. In Eibenstock haben wir uns auf dem Markt an einer Karte orientiert. Die Stadt ist sehr schön.

 Es war schon Mittagszeit und so wollten wir vorher noch was Essen. Wir haben auf der Karte auch die Gaststätte "Schmugglerstub" entdeckt und sind spontan hin gefahren. Von außen wirkte sie nicht sehr einladend, aber wir hatten Hunger.


Diese Gaststätte kann ich nur empfehlen. Bilder vom Essen mache ich aus Prinzip nicht. Diesen Trend gehe ich nicht mit. Wer es sehen möchte, sollte persönlich dort vorbei schauen. Wir haben beide gebratene Forelle mit Knoblauchbutter auf Salat mit Spritzkartoffeln bestellt. Schon der Teller war eine Augenweide! Und die Forelle war komplett ohne Gräten und hat köstlich geschmeckt. Die Spritzkartoffeln waren frisch zubereitet. Ich war begeistert.

Unterhalb der Gaststätte war ein kleiner Park.
Danach ging es zur Talsperre.
Zum Schluss sind wir doch noch in Wolkenstein angekommen. Leider hatten alle Gaststätten Ruhetag und auch die Burg selber bot nicht sehr viel zum anschauen. Die Sicht war aber sehr schön. Am Wochenende gibt es hier Führungen und die Burggaststätte hat dann auch geöffnet.


Zum Schluss noch ein Rezept für Erdbeermuffins. Letztes Jahr hatte ich dieses Rezept :

http://krabsch.blogspot.de/2015/04/sonntagskuchen.html

Nun ein abgewandeltes:

Zutaten für 12 Muffin

  • 120 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 150 g griechischen Joghurt
  • 70 ml Milch
  • 1 El Backpulver
  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • Erdbeeren nach Geschmack
Die Butter auf dem Herd zerlassen. abgekühlte Butter mit Eier, Joghurt,Zucker und Milch gut verrühren. Nun das Backpulver mit dem Mehl mischen und unterrühren. Aber nur so lange, bis es sich gut Verbunten hat. Die Erdbeeren waschen, putzen und fein würfeln und leicht unterheben. Die Masse in die Muffinmulden füllen. Vorher gut einfetten. Bei 180 Grad ca 25 - 30 Minuten backen.