Es ist mal wieder Zeit, an einer Rettungsaktion teilzunehmen. Bei der Rettung von selbst gemachten Aufstrichen, habe ich nicht mitgemacht. Ich esse keine Aufstriche und daher wollte ich auch keine selber herstellen. Aber wer das gut findet, sollte mal hier vorbei schauen:
https://www.facebook.com/wirrettenwaszurettenist/
Hier findet ihr alle selbst gemachten Aufstriche nochmal zum nachlesen.
Heute wollen wir Braten retten. Ihr denkt sicher, wo gibt es fertige Braten zu kaufen? Aber das gibt es. Zum Beispiel Sauerbraten. fertig eingelegt und gewürzt. Oder Putenrollbraten. Auch schon fix und fertig. Meist werden diese Braten an der Fleischtheke verkauft. Vor über 20 Jahren dachte ich noch, so ein Sauerbraten ist echt kompliziert. Ich habe eine Umschulung zum Koch gemacht und mein damaliger Küchenchef hat mir sein Rezept mitgegeben und ich habe zu Hause voller Ehrgeiz einen Sauerbraten gekocht. Der war am ende eine Katastrophe. Meinem Mann hat er nicht geschmeckt und ich dachte, nein, den mache ich nie wieder. Nun kannte mein Mann den Sauerbraten aber von seinen Eltern etwas anders. So habe ich mir von meiner Schwiegermutter das Rezept geben lassen und möchte euch hier zeigen, wie einfach ein Sauerbraten geht.
Zutaten für 2 Kilo Fleisch
- 2 Kilo falsche Lende vom Rind
- 2 Becher saure Sahne
- Salz, Pfeffer und Paprika zum würzen
- 1 Lorbeerblatt und 5 Pimentkörner
- 1 Zwiebel
- zubereitete Gemüsebrühe
Wie man Gemüsebrühe super selber herstellen kann, könnt ihr hier nachlesen:
http://wasdunichtkennst.de/recipe/grundrezept-gemuesebruehe-gemuesefond/
https://brittas-kochbuch.info/?p=1576
http://leberkassemmel.blogspot.de/2013/04/gemusebruhe-selbst-gemacht.html
http://jankessoulfood.blogspot.de/2014/08/das-beste-aus-dem-garten-suppengrun.html
Ich muss zugeben, dass ich als Berufstätige es bisher noch nicht geschafft habe, mir einen Vorrat anzulegen.
Einen Tag vor dem Braten das Fleisch ordentlich würzen und in einer großen Schüssel mit saurer Sahne bedecken. Das Lorbeerblatt und die Pimentkörner dazu geben und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag die Saure Sahne vom Fleisch so gut es geht entfernen und den Braten in heißem Öl gut anbraten.
Dann die Saure Sahne mit der Gemüsebrühe verrühren und eine gewürfelte Zwiebel zum Braten geben und kurz mit braten. Mit der Sahnemischung ablöschen und den Braten 1 - 2 Stunden köcheln lassen.
Ich bereite meine Braten immer einen Tag vor dem Essen zu. Am nächsten Tag nochmal aufkochen und gegeben falls noch mit Stärkemehl binden. Ich nehme immer die Kartoffelstärke von meinen geriebenen Kartoffeln, welche ich für meine Klöße brauche.
Das Fleisch ist zart und saftig. In der Soße sieht man die saure Sahne, aber uns stört das nicht. Es schmeckt super lecker.
Und natürlich war ich wieder nicht alleine:
Leberkassemmel und mehr -
Anna Antonia-Herzensangelegenheiten -