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Sonntag, 11. April 2021

Roggensauerteigbrot

Nach gefühlten hundert Versuchen ist mir endlich das perfekte Roggensauerteigbrot gelungen. Mein Mann meinte heute morgen, da braucht man kein Brot mehr kaufen. Ich habe mich an ein Rezept von Lutz Geißler gehalten. Diesmal ist es auch wirklich sehr gut gelungen. Das Rezept findet ihr hier:

https://www.mdr.de/ratgeber/rezepte/rezept-sauerteig-brot-selber-herstellen-machen-hefe-lutz-geissler-100.html


Zutaten für 1 Brot

Vorteig

  • 270 g Roggenmehl
  • 300 ml warmes Wasser
  • 6 g Salz
  • 60 g Sauerteig
Die Zutaten miteinander vermengen und 12 Stunden reifen lassen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 300 g Roggenmehl
  • 162 ml kochendes Wasser 
  • 7 g Salz
  • 1 Erbsengroßes Stück frische Hefe
Ich habe den Honig nicht verwendet. Dafür habe ich ein ganz klein wenig Hefe dazu gegeben.
Das Salz und die Hefe im Wasser auflösen und dann das Mehl und den Sauerteig dazu geben. Mit den Händen oder einem Holzlöffel alles miteinander vermengen. Der Teig ist weich. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Dann den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und vom Rand her rund kneten. Den Teig dann in ein Gärkörbchen legen und nochmal 1 h gehen lassen.
Den Ofen bei 250 Grad mit Blech vorheizen. Dann das Brot auf das heiße Blech legen und die Temperatur auf 230 Grad runter drehen. 1 h backen.






Mittwoch, 14. März 2018

Miche - Brotlaib nach King Arthur

Am letzten Wochenende war es wieder so weit. Synchronbacken war angesagt. Zorra von 1 x Umrühren Aka Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen haben dazu eingeladen. Das Rezept kam von King Arthur und sollte aus frisch gemahlenem Getreide gebacken werden. Wir konnten aber auch normales Mehl verwenden.Vielen Dank an die tolle Organisation. Zorra hat das Rezept für uns ins Deutsche übersetzt. Wir haben wie immer auf den sozialen Medien zeitnah über unser Backen berichtet. Und jeder hat es ein bisschen anders gemacht.

Hier nun meine Variante.

Zutaten

Vorteig

  • 150 g warmes Wasser
  • 1 Päckchen Trockensauerteig ( ich hatte welchen von Alnatura)
  • 195 g Vollkornweizenmehl
  • 4 g Salz (1 gestr. Teelöffel)
  • 1 Prise Trockenhefe

Endgültiger Teig

  • Vorteig
  • 350 g Wasser
  • 280 g Weizenmehl
  • 130 g Vollkornweizenmehl
  • 65 g Roggenvollkornmehl
  • 9 g Salz ( 2 gestr. Teelöffel) würde aber 3 Teelöffel in Zukunft nehmen
Am Abend vor dem backen den Vorteig anrühren. Ich habe außer dem Sauerteig noch Trockenhefe dazu gegeben. Braucht man aber eigentlich nicht. Man kann auch Sauerteig selber machen. Hier findet ihr eine Anleitung:


Den Teig bei Zimmertemperatur über Nacht stehen lassen. Der Vorteig ist über Nacht richtig gut aufgegangen.
Am nächsten Tag Die anderen Zutaten miteinander vermengen und durchkneten. Ich befeuchte dazu meine Hände, dann klebt der Teig nicht zu sehr.


Nun muss der Teig 3 Stunden ruhen.
Nach einer Stunde sah mein Teig schon so aus:
Ich habe ihn dann schon einmal gezogen und gefaltet.
Nach den nächsten 2 Stunden nochmal ziehen und falten.
Dann nach 30 Minuten nochmal und den Teig in ein Gärkörbchen legen. Ich gebe immer ein bemehltes Tuch hinein und lege das Tuch über den Teig zusammen.
Nach 1 Stunde den Teig in einen Topf geben. Ich habe meinen Römertopf dazu verwendet. Man kann das Brot sicher auch ohne auf ein Blech legen und in den Ofen schieben. Den Ofen auf 230 Grad vorheizen. Habe ich nicht getan, da man den Römertopf in den kalten Ofen schiebt.
Ich habe das Brot nicht weiter geformt, sondern einfach in den Topf gekippt. Dann habe ich versucht ein Muster zu schneiden. Da bin ich aber Talentfrei.

Nach 30 Minuten den Deckel entfernen und noch 10 Minuten fertig backen.



Ein tolles Brot. Und der Anschnitt war auch echte Sahne:


Vielen Dank an die Organisatoren. Und hier die anderen fleißigen Mitbäcker:


Die anderen Teilnehmer

Sauerteigmiche

Zorra von 1xUmrühren bitte aka Kochtopf Lisa von Chiliblüten

Hefeteigmiche

Sandra von From-Snuggs-Kitchen

Andere Teilnehmer:

Julia von TheKaumau Corline von Linal's Backhimmel Simone von Zimtkringel Christina von The Apricot Lady Nora von Sisters Bakery and Kitchen Dagmar von Dagmar's Brotecke Birgit von Kreativität in Küche, Haus & Garten Birgit von Backen mit Leidenschaft Volker von Volker mampft Conny von Mein wunderbares Chaos Steffi von dulcipessa Simone von Aus der Lameng

Mittwoch, 5. Juli 2017

Almhefekuchen mit Pudding und Streuseln - #synchronbackendasoriginal

Am Sonntag war wieder einmal Synchronbacken angesagt. Das macht jedes mal unheimlich Spaß. Es gibt ein Rezept und jeder bäckt am selben Tag und postet seine Fortschritte auf den sozialen Medien. Da sieht man dann unter dem Hashtag #synchronbackendasoriginal was die anderen so gemacht haben und wie der Erfolg beim backen ist. Organisiert wird das ganze von Zorra von http://www.kochtopf.me/ und Sandra von http://www.from-snuggs-kitchen.com/ . Vielen Dank dafür.



Diesmal wieder ein Hefeteig. Das Rezept ist von Plötzblog. Seine Rezepte gelingen bei mir immer. Bei diesem Teig war Sauerteig dabei. So habe ich welchen frisch am Montag angesetzt. Ich wollte Vollkornweizenmehl verwenden. Das Rezept für Sauerteig findet ihr hier:

https://krabsch.blogspot.de/2015/01/brot-backen-1teil-sauerteig-ansetzen.html

Einfach das Mehl verwenden, was ihr nehmen wollt.

Zutaten für ein Pflaumenkuchenblech

  • 540 g Weizenvollkornmehl 
  • 250 ml Milch
  • 55 g Zucker
  • 2 Tl Salz
  • 35 g Sauerteig
  • 1 Ei
  • 11 g Hefe
  • 1 EL Rum
  • 1 T Vanillezucker

für den Belag

  • Vanillepudding ( am besten die doppelte Menge)
  • Streusel aus 100 g Butter, 100 g Zucker, 1 TL Zimt und 200 g Mehl 
Den Teig am Abend vorher zubereiten. In der Milch Zucker, Salz und Hefe auflösen. Dann die anderen Zutaten, bis auf die Butter dazu geben. Ich habe alles mit dem Knethagen meines Mixers vermengt. Dann die Butter dazu geben und nochmal gut durchkneten. Zum Schluss mit feuchten Händen kneten. Der Teig ist weich und klebt etwas.


Dann kommt der Teig abgedeckt in den Kühlschrank.


Am nächsten Morgen wird der Teig auf einer bemehlten Fläche ausgerollt. Bei mir ist der Teig super gegangen und es war wirklich eine große Menge. Ein normales Blech kann hier auch verwendet werden.
Dann den Teig auf das gefettete Blech legen und abgedeckt noch eine Stunde gehen lassen. In der Zwischenzeit den Pudding kochen und die Streusel machen.

Ich hatte zu wenig Pudding. Das nächste mal nehme ich die doppelte Menge. Den Pudding auf dem Teig verteilen und die Streusel darüber streuen. Bei 200 Grad 25 Minuten backen. Am besten eine Stäbchenprobe machen. Meiner war nach 25 Minuten gut.


Ich finde den Kuchen sehr lecker. Super luftiger Teig. Und bei meinen Mitstreitern kann man sehen, wie vielfälltig man den Teig belegen kann.

Es haben wieder viele Blogger mitgemacht und es sind super Kuchen dabei heraus gekommen.


Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf
Sandra von fromsnuggskitchen
Sonja von soni-cookingwithlove
Eva von evchenkocht
Dagmar von Dagmars Brotecke
Melissa von Gourmandisesvégétariennes
Anna von Teigliebe
Karin von Food für Angels andDevils
Cairlinn von Cairs Spielwiese
Simone von S-Küche
Simone von Zimtkringel
Steffi von Kochtrotz
Birgit von Backen mit Leidenschaft/a>
Tanja vonTanja´s Süß & Herzhaft






Dienstag, 9. August 2016

Schrotbrot - nach Ketex

Vor ein paar Wochen habe ich mir über eine Mühle verschiedene Produkte gekauft. Leider gibt es bei mir kaum Bio- Läden. Daher habe ich mir Schrot im Internet bestellt und auch ein neues Buch. Und zwar
" Rustikale Brote aus deutschen Landen" von Ketex.



Und natürlich musste ich gleich mal ein Brot daraus backen. Man will ja wissen, ob die Rezepte funktionieren.
Ich habe mich für ein Schrotbrot entschieden. Wollte ja mein Roggenschrot verarbeiten.

Sauerteig

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 100 g Wasser
  • 10g Sauerteig
16 - 24 Stunden reifen lassen. Bei mir ist immer 1 Tag dazwischen.

Vorteig

  • 100 g Weizenmehl
  • 100 g Wasser
  • 1 g Hefe
2 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank.

Quellstück

  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 30 g Kürbiskerne
  • 150 g Roggenschrot
  • 210 g kochendes Wasser
Die Kerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und dann mit dem Schrott vermengen und mit kochenden Wasser übergießen. Über Nacht quellen lassen.

Am nächsten Tag Sauerteig, Vorteig und Quellstück in eine große Schüssel geben. Dazu kommt noch:

  • 140 g Weizenmehl
  • 120 g Roggenmehl
  • 130 g Wasser
  • 7 g Hefe
  • 15 g Salz
  • 7,5 g Roggenmalz
  • Schrot zum wälzen.
Alles gut miteinander verkneten. Ich habe erst mit Knethagen gearbeitet und dann mit den Händen. Der Teig ist sehr weich. Dann abdecken und 30 Minuten gehen lassen. Dann versuchen zu formen und in Schrot wälzen. In einen gut bemehlten Gärkorb geben und 1 Stunde im Ofen bei eingeschalteter Lampe gehen lassen.

Den Ofen dann auf 250 g vorheizen und das Brot auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen. Mit einem Messer einschneiden. Dann 15 Minuten bei 250 Grad backen. Dann auf 180 Grad reduzieren und 40 Minuten fertig backen. Ich stelle immer eine Schüssel mit Wasser dazu.

Das Brot war super lecker. Gut gelungen mit schöner Kruste. Das Buch hat sich schon gelohnt.





Donnerstag, 28. Juli 2016

Vollkornbrot ohne Hefe

Seit dieser Woche habe ich mit Weight Watchers aufgehört. Irgendwie ist es einfach nur stagniert. Mal habe ich 2 Kilo abgenommen, dann waren sie wieder drauf. Obwohl ich Punkte gezählt habe. Ich war aber nicht immer konsequent. Ab und zu habe ich genascht und auch mal ein Glas Wein getrunken. Ich versuche es jetzt mal auf meine Art. Ich weiß ja genau, was ich machen muss. Nur Hungern kommt für mich nicht in Frage.

Seit dieser Woche versuche ich weniger Brot zu essen. Nur morgens 2 Scheiben und dann viel Obst und Gemüse. Wenig Fleisch in der Woche. Das mit dem Brot fällt mir schwer. Besonders, wenn ich selber backe. Wie das Vollkornbrot, was ich euch heute zeigen möchte. Das Rezept habe ich von "Backen mit Jens". Ein wirklich sehr schöner Blog mit vielen leckeren Rezepten für Brot und Brötchen. Ich habe mir extra Roggenschrot gekauft. Hier das Original-Rezept von Jens:

https://backen-mit-jens.blogspot.de/2016/06/vollkornbrot-mit-dinkel-und-leinsamen.html

Ich habe nur ein Brot gebacken und nur Roggen und Dinkelmehl verwendet.

Rezept für 1 Brot

Sauerteig

  • 350 g Roggenvollkornmehl
  • 300 g Wasser
  • 25 g Sauerteig
Alle Zutaten miteinander verrühren. 1 Tag bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Brühstück

  • 250 g Roggenschrot
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Leinsamen
  • 20 g Salz
  • 400 ml Wasser
Die trockenen Zutaten vermischen und mit dem Wasser überbrühen. Auch einen Tag stehen lassen.

Brotteig

  • Sauerteig
  • Brühstück
  • 250 g. Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Roggenmehl
Etwas Roggenschrot zum wälzen.
Alle Zutaten gut miteinander verkneten. In einen Gärkorb legen und mit einem feuchten Tuch abdecken. 1 Stunde gehen lassen.
Nochmal kneten und länglich formen. In Schrot wälzen und in eine gefettete Form legen. Nochmal 30 Minuten in der Form gehen lassen.
Dann schräg einschneiden und in den vorgeheizten Backofen bei 240 Grad 10 Minuten backen. Eine feuerfeste Form mit Wasser dazu stellen. Die Temperatur auf 220 Grad runter stellen und 40 Minuten fertig backen.


Ein sehr leckeres Brot mit einem wunderbaren Geschmack.
Das Brot ist sehr saftig und bleibt lange frisch.

Sonntag, 8. Mai 2016

Leinsamenbrot

Was für ein schönes Wetter. Da muss man einfach raus und die Sonne genießen.



Wir haben gestern Nachmittag im Garten Kaffee getrunken und die Seele baumeln lassen. Da war mir meine Bügelwäsche total egal. Das werde ich heute auch nochmal wiederholen. Gestern morgen habe ich wieder einmal Brot gebacken. Ich hatte noch Leinsamen und mein Sauerteig wollte verarbeitet werden. Das Rezept habe ich von dieser Seite:

http://coconutandvanilla.com/de/2011/08/15/leinsamenbrot/

Ich habe mich auch an dieses Rezept gehalten. Ich habe ein großes Brot gebacken. Der Teig ist sehr weich und es ist schwierig einen Laib zu formen. Ich habe aber diesmal kein Mehl mehr dazu gegeben. Dadurch wurde das Brot sehr locker und saftig. Gebacken habe ich wie immer im Römertopf.