Mittwoch, 24. August 2016

Roter Johannisbeerlikör - #wirrettenwaszurettenist

Unsere Rettungstruppe war wieder fleißig und hat Liköre und Sirupe gerettet.Gegründet haben die Rettungstruppe Sina von Giftigblonde und die Susi von Prostmahlzeit Schaut mal bei Ihnen vorbei. Dort gibt es leckeres zu entdecken.

Meine Großeltern haben immer viel selber gemacht. Da gab es selbst gemachten Eierlikör oder Weine. Irgendwie wurde alles verwertet. Im Garten gab es viele verschiedene Früchte, die verarbeitet werden wollten. Ich habe mit meinem Mann auch schon selber Wein gemacht. Und das aus Sauerkirschen und Roten Johannisbeeren. Was für eine Manscherei, Aber es hat Spaß gemacht und der Geschmack ist einfach toll. Bei gekauften Likören weiß man ja gar nicht, ob der Schnaps je eine Frucht gesehen hat, oder ob da nur Aromen und Farbstoffe drin sind. Naja, man will ja nicht immer schwarz malen.

Für unsere Rettungsaktion habe ich mich für Roten Johannisbeerlikör entschieden. Ich habe 2 Varianten gewählt.

Zutaten für 750 ml Likör

  • 750 g Johannisbeeren
  • 750 ml Klaren Schnaps
  • 375 g braunen Zucker
  • 100 ml Wasser
Die einfache Methode geht wie folgt:

Je 250 g Beeren auf 2 Flaschen verteilen. Ich bin ja ein Fan von Wiederverwertung und hatte eine alte Weinflasche und ein Schraubglas. Beides vorher gut mit kochendem Wasser ausspülen.
 Nun je 125 g braunen Zucker dazu geben.

Dann je 250 ml Schnaps auffüllen und gut verschließen. Nun muss der Likör mindestens 6 Wochen stehen. Jeden Tag gut schütteln.
Für die schnelle Variante 250 g Beeren mit 250 ml Schnaps übergießen und über Nacht zugedeckt stehen lassen.

Am nächsten Tag aus Zucker und Wasser Sirup kochen und über die Schnapsbeeren gießen. Gut verrühren und wieder über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag durch einen Trichter in eine Flasche gießen. Nun ist der Likör trink fertig,


Und was macht man mit den übrig gebliebenen Früchten? Natürlich Marmelade. Einfach abwiegen, passend Gelierzucker dazu und los gehts. Hat einen speziellen Geschmack. Super lecker!

Und natürlich haben wieder viele andere mitgemacht. Schaut mal hier.


The Apricot Lady - Rotweinlikör  

Pane-Bistecca - Himmelbrum-Vanille Sirup

lieberlecker (Andy) - Ingwer Limetten Sirup

Unser Meating: Johannisbeersirup  

Brittas Kochbuch - Himbeersirup 


Leberkassemmel und mehr - Longan-Likör  

Auchwas: Sirup -Bro-Ma-Ro-Zi  

1x umrühren bitte aka kochtopf - Eicello 

Prostmahlzeit - Limoncello  

Sakriköstlich - Chai-Sirup  

Fliederbaum - Waldlikör  

Barbaras Spielwiese - Pfefferminzsirup  

Jankes*Soulfood - Zwetschgenkernlikör  


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Katha-kocht! - Zitronenmelisse Sirup 

thecookingknitter - Gurken-Zitronen-Sirup  

Anna Antonia Herzensangelegenheiten: Chili-Rum-Punsch  


Kommentare:

  1. Solche Sirupe und Liköre sind ja ideal um die Massen an JOhannisbeeren zu verarbeiten, die es dieses Jahr gibt. Wir wurden ganz überschwemmt mit Früchten.
    Lg, Miriam

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    1. Ja, Miriam, uns geht es auch so. Es hängen immer noch welche am Strauch.

      Gruß Katrin

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  2. Noch so ein leckerer Fruchtlikör - gibt es bei der langsamen und der schnellen Variante denn einen großen geschmacklichen Unterschied?

    Liebe Grüße,
    Katha

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    1. Die schnelle Variante ist fruchtiger. Die langsame haben wir jetzt auch probiert. Sie ist schnapsiger.
      Mir hat die schnelle Variante besser geschmeckt. Bei der langsamen ist das beste, die Früchte. Die Trinken/ essen wir dann mit. Lecker.

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  3. Johannisbeeren kenne ich als Sirup, aber interessanterweise nicht als Likör. Eine gute Idee und zwei schöne Rezepte, die du da vorstellst. Und die Marmelade aus den Resten ist sicher auch ein bissi schnapsig und macht sich gut in Weinachtskeksen.

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    1. Ich kannte den Likör nur von schwarzen Johannisbeeren. Ich dachte immer, von Roten kommt das Aroma nicht durch. Was für ein Irrtum.

      Gruß Katrin

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  4. Liebe Karin,
    2 schöne Rezepte mit den roten Johannisbeeren. Finde ich klasse mit den 2 Varianten für den Likör. Ich muss gestehen trotzt der Massen die ich habe gab es noch keinen reinen Likör von den Roten, mit den dunklen gemischt schon. Ich mache gerne rotes Gelee mit Kaffeebohnen und jetzt werde ich von meinen gefroren Früchten Deine schnelle Variante mit den Kaffeebohnen probieren, bin sehr gespannt. Schön das Du dabei warst.
    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Ingrid

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    1. Mit Kaffeebohnen? Kannte ich auch noch nicht. Dein Gelee finde ich sicher auf deinem Blog.Muß ich gleich mal schauen.

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  5. Meine Schwie-Mu hat frueher immer mit Cassis Likoer gemacht. Jetzt weiss ich endlich, wie sies gemacht hat. Ich denke, mit roten Jonnisbeeren schmeckt es mir auch besser.

    LG Wilma/Pane-Bistecca

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  6. Hallo Katrin, zwei tolle Rezepte hast du da mitgebracht. DArf ich dich fragen wieviel % Alkohol der hat, also den Schnaps?
    Ich kannmir gut vorstellen zum aufbewahren ist die erste Variante besser, aber wenn ich gschwind auf BEsuch komme, wäre die zweite angebracht hihi
    lg. Sina

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  7. Ich habe normalen Korn genommen. Also Klaren.Ich glaube 47 % hat der.Das kann ja jeder für sich entscheiden. Ich werde auf jedenfall nochmal den mit Sirup machen. Der war Ruck Zuck alle.

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  8. Ich habe normalen Korn genommen. Also Klaren.Ich glaube 47 % hat der.Das kann ja jeder für sich entscheiden. Ich werde auf jedenfall nochmal den mit Sirup machen. Der war Ruck Zuck alle.

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  9. Den Johannisbeerlikör würde ich gerne mal probieren. Der könnte auch in einem Glas Sekt schmecken.
    LG Sylvia

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  10. Johannisbeerlikör... ich kenn ihn auch nur aus schwarzen Johannisbeeren. Deine rote Variante klingt verlockend!

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  11. Hallo Katrin,
    dein Johannisbeerlikör ist bestimmt sehr lecker. Ich glaube ich würde die fruchtigere Variante bevorzugen, aber ich denke das ist Geschmacks- und Geduldsache :)
    Liebe Grüße, Tanja

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  12. So eine schnelle Variante kannte ich noch gar nicht, perfekt für spontane Feierlichkeiten. Mir gefällt auch die Nutzung der Beeren, entweder direkt als Bowle oder wie du schreibst als Gelee. Toll!
    Liebe Grüße Janke

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    1. Ich habe die Beeren auch schon zum Eis gegessen. Auch sehr lecker.

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  13. Doch, davon hätte ich jetzt gern ein Gläschen. :-)

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  14. Die Idee, aus dem Rest Marmelade zu kochen finde ich ja genial! Und der Likör gefällt mir auch.

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  15. Das selber machen von fruchtigen Likören, Säften, Marmeladen und Sirupen liegt dem Städter mangels Garten ja eh(er) fern. Wer aber Früchte en masse sein eigen nennt und deren Potential nicht nutzt, kann ich nicht nachvollziehen. Was für ne Verschwendung! Ich sehe es jährlich an den Siedlungs-Apfelbäumen. Wir sind eher die Ausnahme, wenn wir uns Äpfel frisch vom Baum oder vom Boden (auf)klauben.

    So ein Likörchen aus roten Johannisbeeren stelle ich mir köstlich vor. Leider konnte ich noch keine der roten Beeren in der Nähe entdecken. Gekauft sind sie mir für diesen Zweck etwas zu teuer.

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    1. Da hast du recht. Im Geschäft kosten die Beeren viel. Aber ich habe einen Strauch im Garten und suche immer Verwendungsmöglichkeiten.

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  16. Da ich von Johannisbeeren nicht genug bekommen kann ist dein Likör natürlich spitze. Den merke ich mir mal für die nächste Johannisbeersaison :)

    LG, Ies

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  17. Also ich nehm ein Gläschen mit paar Früchten von der langsamen Variante *hicks*
    Viele Grüße
    Daniela

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