Sonntag, 11. Juli 2021

Schweinekrustenbraten mit Biersoße

Seit ein paar Monaten lag im Gefrierschrank ein Krustenbraten. Da wir aber meist nur zu zweit sind, hat es sich einfach nicht gelohnt. Aber nun musste ich ihn machen, da ich dringend den Gefrierschrank abtauen muss.

Ich habe folgendes Rezept rausgesucht und für uns angepasst:

https://www.einekleinepriseanna.de/schweinekrustenbraten-wikinger-art-mit-biersauce/

Zutaten für 4 Portionen

  • 1,5 Kg Schweinekrustenbraten vom Fleischer eingeschnitten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Möhre
  • 1/2 Stange Porree
  • 1/4 Sellerie
  • 6 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Stiele Thymian
  • 2 EL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Flasche Schwarzbier
  • 1 l Gemüsebrühe

Den Krustenbraten auf der Seite mit der Kruste gut salzen. Auch in den Schnittstellen das Salz verteilen.
Das Gemüse (Möhre, Sellerie und Porree) klein schneiten. Die Zwiebel und den Knoblauch würfeln.


Den Honig in eine Schüssel geben. Den Lorbeer zerbröseln und in den Honig geben. Die Thymianblättchen von den Stengeln lösen und auch in den Honig geben. Die Wacholder beeren zerstoßen und dazu geben. 1 Prise Groben Pfeffer unterrühren. Die Fleischseite des Krustenbratens salzen und dann die Honigmischung darauf verteilen. 




Dann den Krustenbraten in heißem Öl auf der Fleischseite gut anbraten.

Die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen und dann das Gemüse dazu geben. Nach 10 Minuten mit Bier ablöschen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 160 Grad Ober und Unterhitze vorheizen.


Das Fleisch mit der Kruste in die Soße legen und 2 Stunden mit geschlossenem Deckel im Ofen garen.


Danach umdrehen und nochmal 2 Stunden garen. Dann den Braten auf einen Deckel legen und unter dem Grill bei 200 Grad knusprig braten.

Meiner hätte noch 5 Minuten drin bleiben können. Das Fleisch war wunderbar. Die Soße habe ich auf dem Herd aufkochen lassen und mit Stärkemehl eingedickt. Dazu gab es Sauerkraut und Kartoffelbrei.



Unser Sohn war da, so blieb nicht viel übrig. 


Montag, 28. Juni 2021

Lachs mit Gemüse aus dem Ofen

Letzte Woche war mein Großer auf Urlaub zu Hause. Da haben wir nun jeden Tag was gekocht. Beim Thema Fisch machte er uns einen Vorschlag. Er kannte ein Rezept aus einem Manga und hatte das Gericht auch selber schon gekocht. Mir gefiel die Idee und so hat er mir das Rezept übersetzt. 

Der Manga heißt: Today`s Menu for the Emiya Family Band 1

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 Lachsfilet
  • 1 Zwiebel
  • Shimeji Pilze (wir hatten Shiitake Pilze aus dem Glas 100 g)
  • 1 große Möhre
  • Salz und Pfeffer
  • 4 halbe TL Gemüsebrühpulver
  • 2 EL Sake
  • 40 g Butter
Den Lachs von beiden Seiten mit Sake einpinseln und etwas Salz darauf streuen. Für 5 - 10 Minuten ziehen lassen. Dadurch bildet sich Flüssigkeit. Diese dann mit Küchenkrepp abtupfen. Laut Rezept dient es dazu Gerüche und Schleim vom Fisch zu entfernen. Wir hatten gefrorenen Lachs. Ich denke, bei frischem Fisch kommt das noch besser zur Wirkung.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Möhre in feine Streifen schneiden und die Pilze abtropfen lassen.


Dann den Fisch mit Salz und Pfeffer würzen. Ein großes Stück Alufolie ausbreiten und etwas Gemüse darauf verteilen. Auf das Gemüse die Brühe streuen. Den Fisch darauf legen und mit den Pilzen belegen. Dann 10 g Butter darauf verteilen. Die Folie gut verschließen.


Den Ofen auf 100 Grad vorheizen. Den Fisch 30 Minuten garen. 

Laut Rezept wurden die Päckchen in eine Große Pfanne mit Deckel gelegt und auf dem Herd 15 - 20 Minuten bei niedriger Temperatur gegart. Das habe ich nicht probiert.

Bei uns gab es Reis dazu. Wir fanden es sehr lecker. Eine gute Alternative zu den bestehenden Fischgerichten.





Mittwoch, 16. Juni 2021

Pane di grano duro nach Lutz Geißler

Ich habe es tatsächlich geschafft. Ich habe mal wieder beim #synchronbackendasoriginal von Zorra mitgemacht. Letztes Wochenende haben wir ein Hartweizenmehlbrot nach Lutz Geißler gebacken.

Das ist ein tolles Event. Da backen viele Hobbybäcker gemeinsam an einem Wochenende ein Rezept. Und bei Instagram kann man zuschauen, was so bei den anderen passiert. Mein Name dort ist übrigens Summsi2. 

Diesmal gab es ein Rezept von Lutz Geißler. Ich backe sehr gerne Brot nach seinen Rezepten. Immer geling sicher und toll im Geschmack. Da musste ich mitmachen. Hier ist das Original Rezept:

Pane di grano duro

Ich habe die Hälfte der Teigmenge genommen. Hätte ich gewusst, wie schnell es alle war, ich hätte mehr gebacken.

Vorteig

  • 125 Hartweizengries
  • 70 g Wasser
  • 1 Krümmel Hefe

Autolyseteig

  • 135 g Hartweizengries
  • 180 g Dinkelmehl
  • 250 g warmes Wasser

Hauptteig

  • Vorteig
  • Autolyseteig
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 1 Erbsengroßes Stück Hefe
Den Vorteig 12 h vor dem backen ansetzten. Die Zutaten untereinander kneten. Es wird ein ziemlich fester Teig.



Nach 2 Stunden sah er schon so aus:

Den Teig bei Zimmertemperatur 12 h gehen lassen. Ich habe den teig gegen Abend angesetzt.
Am nächsten Morgen hab ich den Autolyseteig angerührt.

Nach einer Stunde habe ich den Hauptteig zusammen geknetet. Alle Vorteige mit Olivenöl, Wasser, Hefe und Salz gut verkneten.



Den Teig 2 Stunden gehen lassen und zwischendurch immer mal dehnen und falten.
Dann den Teig auf ein mit Mehl bestäubte Oberfläche geben und rund wirken. Das heißt, immer vom Rand etwas Mehl nehmen und den Teig Zusammenführen. Dann mit Schluss nach unten in ein Gärkörbchen legen.


Nun muss das Brot nochmal 1,5 Stunden reifen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und eine Schüssel mit Wasser dazu stellen. Das Brot auf das heiße Blech kippen, mit Schluss nach oben und dann 45 Minuten backen. Nach 10 Minuten auf 210 Grad runter regeln.





Ein wirklich sehr leckeres Brot. Die Hälfte hat meine Schwägerin auf ihre Heimfahrt mitgenommen. Die waren kurz mit den Rädern zu Besuch. Und wir haben den Rest abends verspeist. Muss ich unbedingt nochmal backen.


Es waren wieder viele andere Mitbäcker dabei. Schaut mal hier:

Freitag, 11. Juni 2021

Gyrossalat

Zur Zeit komme ich einfach nicht zum Bloggen. Auch das Kochen und Backen gerät in den Hintergrund. Kaum gehen die Corona Zahlen zurück und alles wird wieder normaler, da verletzt sich mein Mann und trägt nun seit 2 Wochen einen Gips. Ich versuche nun alles ein bisschen zu managen, aber das schlaucht ganz schön und mir fehlt die Zeit. Am Wochenende würde ich gern mal wieder beim Synchronbacken mitmachen. Mal sehen ob das klappt.

Heute mal ein Rezept zur Resteverwertung. Bei uns gab es letztens Gyros und da war noch eine Menge Fleisch übrig. Da habe ich kurzerhand einen Salat draus gemacht.

  • 1 Gurke
  • ca. 400g gebratenes Gyrosfleisch
  • 3 El Joghurt
  • 1 TL Salz
  • 2 Prisen Pfeffer
Das Fleisch klein schneiden. Die Gurke schälen und würfeln. Alles mit Joghurt, Salz und Pfeffer mischen.

Dazu gab es in Butter gebratene Brötchenscheiben.







Mittwoch, 12. Mai 2021

Bandnudeln mit Grünen Spargel

Ich hatte noch grünen Spargel übrig und im Home Office koche ich mir gerne mal was schnelles und einfaches. Also gab es Bandnudeln mit Spargel und Schinken - Sahne - Soße.

Das passt natürlich super zum neuen Blog Event von Zorra https://www.kochtopf.me/ . Thema beim Blog Event CLXXIV ist " Es ist Spargelzeit!". Hier geht es zum Event: https://www.kochtopf.me/blog-event-spargelzeit.

Gastgeber ist https://foodforthesoul.de/

Zutaten für 1 große Portion

  • 4 Stangen Spargel
  • 150 g Bandnudeln
  • 30 g rohe Schinkenwürfel
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 30 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer
Salzwasser zum kochen bringen und die Bandnudeln mit den in Stücke geschnittenen Spargel gar kochen.

In der Zwischenzeit die Butter erhitzen und die Schinkenwürfel leicht andünsten. Mit Mehl bestäuben und 2 Minuten mit dünsten. Dann mit Brühe und Sahne ablöschen und gut rühren. Es sollte eine cremige Soße entstehen. Wenn sie zu fest ist, ruhig noch etwas Brühe nachgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln und den Spargel in einen tiefen Teller geben und mit Soße und Parmesan anrichten.






Samstag, 8. Mai 2021

Eiersalat mit grünem Spargel

Ich esse sehr gerne grünen Spargel. Den weißen esse ich nicht so gerne. Daher probiere ich im Frühjahr gerne mal was neues aus. Da hat es sich angeboten, beim neuesten Blog-Event von Zorra von https://www.kochtopf.me mitzumachen. Das Thema des Blog-Event CLXXIV ist " Es ist Spargelzeit!". Hier geht es zum Event: https://www.kochtopf.me/blog-event-spargelzeit

Gastgeber ist https://foodforthesoul.de

Heute gibt es den grünen Spargel in Eiersalat.

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kleine Büchse Erbsen
  • 6 gekochte Eier
  • 5 Stangen grüner Spargel
  • 2 EL Mayonnaise
  • 1 TL Senf
  • je 1 Prise Salz und 1 Prise Pfeffer
Vom Spargel die Enden ein Stück abschneiden und dann in mundgerechte Stücke zerteilen. In siedenden Salzwasser 10 Minuten bissfest garen.


Die hartgekochten Eier schälen und in Scheiben schneiden. Die Erbsen in einem Sieb abtropfen lassen. Die Mayonnaise mit Senf und den Gewürzen verrühren und eventuell etwas Erbsenbrühe unterrühren. Dann alles miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Eine sehr feine Kombination. 

Freitag, 30. April 2021

Steak au four

Vorletztes Wochenende gab es bei uns Steak au four. Das isst einer meiner Söhne sehr gerne. Meist im Restaurant. Ich dachte mir, dass kann man auch mal selber machen. Die Zubereitung geht ja sehr schnell, aber man muss vorher das Würzfleisch zubereiten. Das ist etwas Zeitaufwendiger. 

Wir hatten 8 Schweinekammsteaks. Das Würzfleisch habe ich nach diesem Rezept gemacht:

https://krabsch.blogspot.com/2019/05/ragout-fin-mit-hahnchenbrust.html

Ich hatte 250 g frische Champignons. Ansonsten habe ich es nach Rezept zubereitet. Am besten 1 Tag vorher. Da durchzieht es schön.

Die Steaks mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Dann in Öl von beiden Seiten gut anbraten. Die Steaks dann in einen großen Pfannendeckel oder eine Auflaufform legen. Das Würzfleisch darauf verteilen. Zum Schluss mit geriebenem Gouda bestreuen und bei 180 Grad Umluft ca. 20 Minuten überbacken. Ich hatte gleichzeitig Pommes im Ofen.




Kann man öfter mal machen. Dazu ein Salat und Pommes oder Kroketten. Lecker.


Sonntag, 11. April 2021

Roggensauerteigbrot

Nach gefühlten hundert Versuchen ist mir endlich das perfekte Roggensauerteigbrot gelungen. Mein Mann meinte heute morgen, da braucht man kein Brot mehr kaufen. Ich habe mich an ein Rezept von Lutz Geißler gehalten. Diesmal ist es auch wirklich sehr gut gelungen. Das Rezept findet ihr hier:

https://www.mdr.de/ratgeber/rezepte/rezept-sauerteig-brot-selber-herstellen-machen-hefe-lutz-geissler-100.html


Zutaten für 1 Brot

Vorteig

  • 270 g Roggenmehl
  • 300 ml warmes Wasser
  • 6 g Salz
  • 60 g Sauerteig
Die Zutaten miteinander vermengen und 12 Stunden reifen lassen.

Hauptteig

  • Vorteig
  • 300 g Roggenmehl
  • 162 ml kochendes Wasser 
  • 7 g Salz
  • 1 Erbsengroßes Stück frische Hefe
Ich habe den Honig nicht verwendet. Dafür habe ich ein ganz klein wenig Hefe dazu gegeben.
Das Salz und die Hefe im Wasser auflösen und dann das Mehl und den Sauerteig dazu geben. Mit den Händen oder einem Holzlöffel alles miteinander vermengen. Der Teig ist weich. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Dann den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und vom Rand her rund kneten. Den Teig dann in ein Gärkörbchen legen und nochmal 1 h gehen lassen.
Den Ofen bei 250 Grad mit Blech vorheizen. Dann das Brot auf das heiße Blech legen und die Temperatur auf 230 Grad runter drehen. 1 h backen.






Montag, 5. April 2021

Blutorangenkonfitüre

Heute mal ein schnelles, einfaches Konfitüren Rezept. Wollte ich schon lange mal probieren. Geschmacklich toll. Kann man sicher auch noch super kombinieren.

  • ca 500 g Blutorangen, geschält und filetiert
  • 250 g Gelierzucker 1:2
Ich habe versucht, so wenig wie möglich weiße Haut an den Orangen zu lassen. Es ist eine Geduldsarbeit. Ich habe die Orangen filetiert und dann den Rest ausgedrückt. 



Die Orangenmasse mit dem Gelierzucker verrühren und aufkochen. Ca. 10 Minuten kochen lassen. Dann mit dem Pürierstab pürieren und in sauber Gläser abfüllen. Ich hatte 3 kleine und einen Rest zum probieren. 1 Glas habe ich schon verschenkt.


Donnerstag, 18. März 2021

Marmorkuchen

Vor 10 Jahren hat mir meine Schwägerin und ihr Mann zum Geburtstag ein Dr.Oetker Backbuch geschenkt. Daraus habe ich das Rezept für den Marmorkuchen. Ich habe ein paar Zutaten abgewandelt. Der Zuckeranteil im original Rezept war mir zu hoch.

Zutaten für eine Kastenform

  • 300 g Weizenmehl
  • 1 P Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 P Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250 g Butter (habe 125 g Butter und 125 g Margarine verwendet)
  • 3 EL Skyr
  • 1 EL Kakao
  • Für den Guss 50 g Kuvertüre und 2 El Sahne
Alle Zutaten, bis auf den Kakao, in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät ca. 2 Minuten zu einem cremigen Teig verarbeiten.


Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao verrühren und eventuell etwas Milch dazu geben.
Nun den hellen Teig in eine gefettete und bemehlte Form geben. Den kakaoteig darauf verteilen und mit einer Gabel locker verrühren.

Den Backofen auf 160 Grad Umluft einstellen und den Kuchen ca. 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen noch warm stürzen und auskühlen lassen. Dann die Kuvertüre in Wasserbad schmelzen und mit der Sahne glatt rühren. Auf dem Kuchen verteilen.



Ein schönes, saftiges Rezept.