Sonntag, 24. Oktober 2021

Spaghetti mit Wirsing

Nun kommt mein 2. Wirsingrezept für diesen Monat. So ein Kopf Wirsing will verarbeitet werden. Im Home Office muss es auch immer schnell und einfach zugehen. Da kam mir die Idee zu diesem Rezept.

Zutaten für 1 Person

  • 125 g Spaghetti
  • 1/4 Kopf Wirsing
  • 30 g gewürfelter Schinkenspeck
  • 1 Ei
  • 50 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Butter für die Pfanne
Als erstes Salzwasser zum kochen bringen. Die Spaghetti zusammen mit dem fein geschnittenen Wirsing in das kochende Wasser geben und gar kochen.
In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Schinkenwürfel anbraten. In der Zwischenzeit die Nudeln mit dem Wirsing in einem Sieb abgießen.



Die Nudeln und den Wirsing zum Schinken geben und 5 Minuten unter rühren mit braten. Das Ei unter die Sahne verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Sahne Mischung über die Nudeln gießen.

Die Masse noch 5 Minuten in der Pfanne braten und dann auf einen Teller geben. Fertig. War eine schnelle, leckere Mahlzeit.





Mittwoch, 13. Oktober 2021

Rahmwirsing

Wenn die Tage wieder kürzer und die Temperaturen kälter werden, wir es Zeit für deftiges Essen. Dazu gehört bei uns Sonntags ein Kloß mit Braten und verschiedene Kohlsorten. Zum Beispiel Wirsing. Wirsing ist ein milder Kohl. Ich esse ihn ganz gerne. Er lässt sich super schnell zubereiten. Hier mein Rezept für Rahmwirsing.


Zutaten für 3 Portionen

  • 1/2 Kopf Wirsing
  • 50 g Schinkenspeckwürfel
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 - 2 TL Salz, 1 Prise Pfeffer und 1 TL Kümmel
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL Stärkemehl
Den Kohl putzen, den Strunk raus schneiden, vierteln und dann in Streifen schneiden. Die Streifen nochmal fein klein schneiden.

Den Schinken in heißem Öl anbraten und den Kohl dazu geben und mit dünsten. Wenn er zusammen gefallen ist mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen und mit Brühe auffüllen. Der Kohl sollte bedeckt sein. Mit geschlossenem Deckel gar dünsten. Die Sahne mit Stärkemehl anrühren und den Kohl damit andicken. Mit Salz abschmecken, falls nötig.

Bei uns gab es Kartoffeln und Kassler Kamm dazu.

Sonntag, 19. September 2021

Fisch mit Pilzsoße

Ich hatte vor ein paar Wochen 150 g Pfifferlinge gekauft und überlegt, was man daraus machen könnte. Fisch wollten wir auch mal wieder essen und so habe ich mich im Internet umgesehen und dieses Rezept gefunden:

https://fischausnorwegen.de/recipes/kabeljau/norwegischer-kabeljau-mit-champignon-sahne-sauce/

Und so habe ich es dann mal nachgekocht.

Zutaten 

  • 250 g Kabeljau
  • 250 g Rotbarsch
  • 1 Zitrone
  • 2 Zweige frischen Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • 150 g Pfifferlinge
  • 250 g Champignon
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 250 ml Sahne
  • Salz und Pfeffer zum würzen
Den Fisch waschen und trocken tupfen. Auf beiden Seiten salzen und Pfeffern. In eine Auflaufform legen und mit Zitronenscheiben belegen. Den Thymian darauf verteilen.


Der Fisch braucht im Ofen ca. 10-15 Minuten bei 200 Grad. Wenn man Kartoffelbrei dazu machen möchte, sollte man warten, bis die Kartoffeln kochen. Ich habe die Kartoffeln aufgesetzt und währenddessen die Pilzsoße zubereitet. Dafür die Pilze putzen. Die Pfifferlinge vom Schmutz befreien, aber nicht waschen. Sie nehmen sehr schnell Flüssigkeit auf und werden schwammig. Ich habe mit einem Messer vorsichtig den Schmutz entfernt. Die Champignons in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln auch in Scheiben schneiden.



Die Pilze mit den Frühlingszwiebeln in Butter andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Sahne auffüllen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und leicht köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln kochen, den Fisch in den vorgeheizten Ofen schieben.


Ein sehr leckeres Fischgericht. 

  

Montag, 30. August 2021

Apfelmus

Die Nachbarn haben einen Augustapfelbaum. Dieses Jahr waren besonders viele dran. Und so bekamen wir einen großen Beutel ab. Was macht man nun damit? Marmelade und Kuchen. Und Apfelmus.

Ist ganz einfach. Die Äpfel brauchen nicht geschält werden. Einfach entkernen, würfeln und mit Wasser und Zimt in einem großen Topf langsam aufkochen. Ich hatte ca. 2 Kilo Äpfel mit 500 ml Wasser und 1 El Zimt. Wenn alles schön weich ist, mit einem Pürierstab alles fein pürieren. Ich habe 5 Gläser heraus bekommen.







Habe keinen Zucker verwendet. Laut Information aus dem schlauen Internet hält sich der Apfelmus 6 Monate. Ich werde berichten. Ist nicht eingekocht, sondern wie Konfitüre in heiß ausgespülte Gläser gefüllt und fest verschlossen. 

Dienstag, 17. August 2021

Stärkmehlklöße/ Hullerchen

Da mein Mann ja seit 3 Monaten den linken Arm kaum benutzen kann, gab es auch lange keine thüringer Klöße. Vor ein paar Wochen wollten wir Gulasch kochen und nur mit Kartoffeln, dass war uns zu einfach. Da kam uns die Idee, mal "Hullerchen" zu machen. Das sind Kartoffelklöße aus gekochten Kartoffeln.


Zutaten für 6 Klöße

  • 1 kg gekochte Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 50 g Stärkemehl
  • 50 g Weizenmehl
  • Salz
Die Kartoffeln werden in Salzwasser weich gekocht und dann durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Die anderen Zutaten dazu geben und vorsichtig vermengen. In der Zwischenzeit einen Topf mit Wasser aufsetzen und aufkochen lassen.

Dann Klöße formen und in etwas Stärkemehl wälzen. Die Klöße in das kochende Wasser geben und die Temperatur etwas runter stellen. Nun 15 - 20 Minuten leicht sieden lassen.



Sehr leckere Beilage. Am Ende schwimmen die Klöße oben. Zu Gulasch schmecken sie besonders gut.

Sonntag, 11. Juli 2021

Schweinekrustenbraten mit Biersoße

Seit ein paar Monaten lag im Gefrierschrank ein Krustenbraten. Da wir aber meist nur zu zweit sind, hat es sich einfach nicht gelohnt. Aber nun musste ich ihn machen, da ich dringend den Gefrierschrank abtauen muss.

Ich habe folgendes Rezept rausgesucht und für uns angepasst:

https://www.einekleinepriseanna.de/schweinekrustenbraten-wikinger-art-mit-biersauce/

Zutaten für 4 Portionen

  • 1,5 Kg Schweinekrustenbraten vom Fleischer eingeschnitten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Möhre
  • 1/2 Stange Porree
  • 1/4 Sellerie
  • 6 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Stiele Thymian
  • 2 EL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Flasche Schwarzbier
  • 1 l Gemüsebrühe

Den Krustenbraten auf der Seite mit der Kruste gut salzen. Auch in den Schnittstellen das Salz verteilen.
Das Gemüse (Möhre, Sellerie und Porree) klein schneiten. Die Zwiebel und den Knoblauch würfeln.


Den Honig in eine Schüssel geben. Den Lorbeer zerbröseln und in den Honig geben. Die Thymianblättchen von den Stengeln lösen und auch in den Honig geben. Die Wacholder beeren zerstoßen und dazu geben. 1 Prise Groben Pfeffer unterrühren. Die Fleischseite des Krustenbratens salzen und dann die Honigmischung darauf verteilen. 




Dann den Krustenbraten in heißem Öl auf der Fleischseite gut anbraten.

Die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen und dann das Gemüse dazu geben. Nach 10 Minuten mit Bier ablöschen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 160 Grad Ober und Unterhitze vorheizen.


Das Fleisch mit der Kruste in die Soße legen und 2 Stunden mit geschlossenem Deckel im Ofen garen.


Danach umdrehen und nochmal 2 Stunden garen. Dann den Braten auf einen Deckel legen und unter dem Grill bei 200 Grad knusprig braten.

Meiner hätte noch 5 Minuten drin bleiben können. Das Fleisch war wunderbar. Die Soße habe ich auf dem Herd aufkochen lassen und mit Stärkemehl eingedickt. Dazu gab es Sauerkraut und Kartoffelbrei.



Unser Sohn war da, so blieb nicht viel übrig. 


Montag, 28. Juni 2021

Lachs mit Gemüse aus dem Ofen

Letzte Woche war mein Großer auf Urlaub zu Hause. Da haben wir nun jeden Tag was gekocht. Beim Thema Fisch machte er uns einen Vorschlag. Er kannte ein Rezept aus einem Manga und hatte das Gericht auch selber schon gekocht. Mir gefiel die Idee und so hat er mir das Rezept übersetzt. 

Der Manga heißt: Today`s Menu for the Emiya Family Band 1

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 Lachsfilet
  • 1 Zwiebel
  • Shimeji Pilze (wir hatten Shiitake Pilze aus dem Glas 100 g)
  • 1 große Möhre
  • Salz und Pfeffer
  • 4 halbe TL Gemüsebrühpulver
  • 2 EL Sake
  • 40 g Butter
Den Lachs von beiden Seiten mit Sake einpinseln und etwas Salz darauf streuen. Für 5 - 10 Minuten ziehen lassen. Dadurch bildet sich Flüssigkeit. Diese dann mit Küchenkrepp abtupfen. Laut Rezept dient es dazu Gerüche und Schleim vom Fisch zu entfernen. Wir hatten gefrorenen Lachs. Ich denke, bei frischem Fisch kommt das noch besser zur Wirkung.

In der Zwischenzeit die Zwiebel und die Möhre in feine Streifen schneiden und die Pilze abtropfen lassen.


Dann den Fisch mit Salz und Pfeffer würzen. Ein großes Stück Alufolie ausbreiten und etwas Gemüse darauf verteilen. Auf das Gemüse die Brühe streuen. Den Fisch darauf legen und mit den Pilzen belegen. Dann 10 g Butter darauf verteilen. Die Folie gut verschließen.


Den Ofen auf 100 Grad vorheizen. Den Fisch 30 Minuten garen. 

Laut Rezept wurden die Päckchen in eine Große Pfanne mit Deckel gelegt und auf dem Herd 15 - 20 Minuten bei niedriger Temperatur gegart. Das habe ich nicht probiert.

Bei uns gab es Reis dazu. Wir fanden es sehr lecker. Eine gute Alternative zu den bestehenden Fischgerichten.





Mittwoch, 16. Juni 2021

Pane di grano duro nach Lutz Geißler

Ich habe es tatsächlich geschafft. Ich habe mal wieder beim #synchronbackendasoriginal von Zorra mitgemacht. Letztes Wochenende haben wir ein Hartweizenmehlbrot nach Lutz Geißler gebacken.

Das ist ein tolles Event. Da backen viele Hobbybäcker gemeinsam an einem Wochenende ein Rezept. Und bei Instagram kann man zuschauen, was so bei den anderen passiert. Mein Name dort ist übrigens Summsi2. 

Diesmal gab es ein Rezept von Lutz Geißler. Ich backe sehr gerne Brot nach seinen Rezepten. Immer geling sicher und toll im Geschmack. Da musste ich mitmachen. Hier ist das Original Rezept:

Pane di grano duro

Ich habe die Hälfte der Teigmenge genommen. Hätte ich gewusst, wie schnell es alle war, ich hätte mehr gebacken.

Vorteig

  • 125 Hartweizengries
  • 70 g Wasser
  • 1 Krümmel Hefe

Autolyseteig

  • 135 g Hartweizengries
  • 180 g Dinkelmehl
  • 250 g warmes Wasser

Hauptteig

  • Vorteig
  • Autolyseteig
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 1 Erbsengroßes Stück Hefe
Den Vorteig 12 h vor dem backen ansetzten. Die Zutaten untereinander kneten. Es wird ein ziemlich fester Teig.



Nach 2 Stunden sah er schon so aus:

Den Teig bei Zimmertemperatur 12 h gehen lassen. Ich habe den teig gegen Abend angesetzt.
Am nächsten Morgen hab ich den Autolyseteig angerührt.

Nach einer Stunde habe ich den Hauptteig zusammen geknetet. Alle Vorteige mit Olivenöl, Wasser, Hefe und Salz gut verkneten.



Den Teig 2 Stunden gehen lassen und zwischendurch immer mal dehnen und falten.
Dann den Teig auf ein mit Mehl bestäubte Oberfläche geben und rund wirken. Das heißt, immer vom Rand etwas Mehl nehmen und den Teig Zusammenführen. Dann mit Schluss nach unten in ein Gärkörbchen legen.


Nun muss das Brot nochmal 1,5 Stunden reifen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und eine Schüssel mit Wasser dazu stellen. Das Brot auf das heiße Blech kippen, mit Schluss nach oben und dann 45 Minuten backen. Nach 10 Minuten auf 210 Grad runter regeln.





Ein wirklich sehr leckeres Brot. Die Hälfte hat meine Schwägerin auf ihre Heimfahrt mitgenommen. Die waren kurz mit den Rädern zu Besuch. Und wir haben den Rest abends verspeist. Muss ich unbedingt nochmal backen.


Es waren wieder viele andere Mitbäcker dabei. Schaut mal hier:

Freitag, 11. Juni 2021

Gyrossalat

Zur Zeit komme ich einfach nicht zum Bloggen. Auch das Kochen und Backen gerät in den Hintergrund. Kaum gehen die Corona Zahlen zurück und alles wird wieder normaler, da verletzt sich mein Mann und trägt nun seit 2 Wochen einen Gips. Ich versuche nun alles ein bisschen zu managen, aber das schlaucht ganz schön und mir fehlt die Zeit. Am Wochenende würde ich gern mal wieder beim Synchronbacken mitmachen. Mal sehen ob das klappt.

Heute mal ein Rezept zur Resteverwertung. Bei uns gab es letztens Gyros und da war noch eine Menge Fleisch übrig. Da habe ich kurzerhand einen Salat draus gemacht.

  • 1 Gurke
  • ca. 400g gebratenes Gyrosfleisch
  • 3 El Joghurt
  • 1 TL Salz
  • 2 Prisen Pfeffer
Das Fleisch klein schneiden. Die Gurke schälen und würfeln. Alles mit Joghurt, Salz und Pfeffer mischen.

Dazu gab es in Butter gebratene Brötchenscheiben.