Samstag, 14. September 2019

Kulinarische Buchreise Band V - Omelett fine herbes/ Kräuteromelett

Nun sind wir beim 4.Band angekommen. Sehr viele tolle Rezepte gibt es hier nicht, unser Feinschmecker Mr. Qwilleran hatte es nicht einfach. Die Restaurants waren mittelmäßig und keiner hat für ihn gekocht.

Der Tag hatte gute angefangen. Er hatte in seiner Pension ein gutes Frühstück gegessen: ein Stück Honigmelone, ein Omelett fines herbes mit sautierter Hühnerleber, Hefebrötchen mit Käse und 3 Tassen Kaffee.
Ein Kräuteromelett ist was feines. Es macht satt und ist unkompliziert.

Zutaten für 1 Portion


  • 3 Eier
  • 2 EL Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • Kräuter nach Geschmack ( ich hatte Schnittlauch und Petersilie)
Die Eier trennen und das Eigelb mit Salz, Pfeffer, Sahne und den Kräutern verrühren. Das Eiweiß steif schlagen. Nun den Eischnee unter das Eigelb rühren. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Eimasse langsam stocken lassen. Nach ca. 3 Minuten einen Deckel auflegen und noch ca 5 Minuten fertig garen.

Wenn ihr euch meine anderen Rezepte aus der Kulinarischen Buchreise anschauen wollt, hier geht es lang:

Kulinarische Buchreise

Sonntag, 1. September 2019

Fleischspieße vom Grill

In der ersten Urlaubswoche haben wir nicht viel unternommen. Wir haben einfach auch das schöne Wetter ausgenutzt und im Garten gearbeitet oder uns erholt.



Dann haben wir einen Ausflug nach Freyburg gemacht. Dort gibt es eine wirklich schöne Kaffeerösterei und dort schmeckt das Eis besonders gut.

Und am Freitag haben wir Fleischspieße auf dem Grill gelegt. Hier meine Varianten.

Zutaten für ca. 20 Spieße

  • 600 g Schweineschulter
  • 300 g Kasslerkamm
  • 3 rote Paprika
  • 1 Zwiebel
  • Gewürze : 2 Zweige Rosmarin,2 Zweige Thymian, 2 Tl Salz, 1 Tl Paprika, 1 Tl Pfeffer, 1 Knoblauchzehe
  • 2 El Olivenöl 
  • 20 Holzspieße
Das Schweinefleisch würfeln. Eine Hälfte marinieren. Dazu das Öl mit den Gewürzen vermischen und das Fleisch damit vermengen. Zugedeckt 30 Minuten stehen lassen. Die andere Hälfte Schweinefleisch mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. In der Zwischenzeit den Kassler, die Paprika und die Zwiebel klein schneiden.

Nun die Spieße bestücken. Das marinierte Fleisch habe ich nur mit Paprika aufgespießt.



Die anderen Spieße habe ich mit Kassler, Schweinefleisch, Zwiebel und Paprika bestückt.


Dann wurde gegrillt.

Wir fanden es sehr lecker.




Donnerstag, 29. August 2019

Nudel-Hackfleisch-Auflauf

Nun sind die 2 Wochen Urlaub schon fast rum. Die Zeit vergeht wie im Flug. Wir haben einiges gemacht und ich bin gut erholt. In der 1. Woche war mein Großer zu Besuch. Er hat sich Nudel - Hackfleisch - Auflauf gewünscht. Hier das Rezept dazu:

Zutaten für 6 Portionen

  • 300 g Spirelli
  • 800 g Hackfleich
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • 2 EL Ketchup
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 Becher Sahne
  • 400 g geriebenen Gouda
Die Spirelli roh in eine Auflaufform geben. Das Hackfleisch in wenig Öl anbraten.

Dann den Ketchup dazu geben und kurz mitbraten.

Die gestückelten Tomaten unterrühren und kurz aufkochen lassen. Dann mit Brühe und Sahne ablöschen.


Die Soße kurz aufkochen lassen und über die ungekochten Spirelli in die Auflaufform geben.

Den Gouda darüber verteilen und bei 200 Grad 20 - 30 Minuten überbacken.


Freitag, 16. August 2019

Johannisbeersirup

Heute ist mein letzter Arbeitstag vor dem Urlaub. Es wird einfach Zeit für eine Pause. Ich werde auch eine kleine Blogpause einlegen. Auch Twitter und Facebook werde ich 2 Wochen ignorieren. Irgendwie ist man ziemlich abhängig geworden. Ich will wieder mehr lesen, wandern und mit meinem Mann einen schönen Urlaub machen.

Bei den meisten sind die Johannisbeeren sicher durch. Aber ich will euch hier noch meinen Sirup zeigen.

Zutaten für 500 ml


  • 400 g Saft von Johannisbeeren
  • 200 g Zucker
Die Johannisbeeren mit etwas Wasser weich kochen. Dann durch ein Sieb passieren und den Saft auffangen. Mit dem Zucker aufkochen und ca. 20 Minuten zu Sirup kochen. Immer gut rühren. Man merkt, wie der Saft immer dicker wird. Dann in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Der Sirup ist bei mir immer dicker geworden. Ich fand es zusammen mit Mineralwasser sehr lecker.


Pfefferminzsirup ist auch sehr lecker. Das Rezept findet ihr hier:https://krabsch.blogspot.com/search/label/Sirup

Ich verabschiede mich hiermit in den Urlaub. Danke an alle, die doch ab und zu hier lesen.

Sonntag, 4. August 2019

Johannisbeerkuchen

Auch dieses Jahr hängt unser Johannisbeerstrauch voller Früchte. Auch wenn es mir weniger vorkam. Durch die Trockenheit gab es keine Kirschen, Äpfel oder Pflaumen. Aber bei den Johannisbeeren sieht es besser aus. Anfang der Woche habe ich dann schnell einen Kuchen gebacken. Als teig habe ich einen Quark - Öl - Teig genommen. Der geht Ratz-Fatz und erinnert an Hefeteig.

Zutaten für ein halbes Blech

Teig

  • 125 g Magerquark
  • 300 g Weizenmehl
  • 1 Ei
  • 75 g Zucker
  • 1 P Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Öl

Belag

  • Johannisbeeren (500 g)
  • 100 g Zucker
  • 1 Zweig Pfefferminze
Aus Quark, Mehl, Ei, Zucker, Backpulver, Öl und Salz einen Teig kneten. Wenn nötig noch etwas Mehl dazu geben. Der Teig sollte geschmeidig sein. Auf einem Backpapier in der gewünschten Größe ausrollen und auf das Blech legen. Den Rand andrücken und die Johannisbeeren auf dem Teig verteilen. Dann bei 175 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen schieben und 30 Minuten backen. Die Pfefferminze klein schneiden und mit dem Zucker in einem Mörser vermengen. Dann über den warmen Kuchen streuen und abkühlen lassen. Am besten dazu Schlagsahne servieren.


Hier findet ihr noch mehr Rezepte mit Johannisbeeren:

Sonntag, 28. Juli 2019

Bohnen im Schinkenmantel

Vor 2 Wochen waren frische Bohnen in meiner Bio-Kiste. Ich hatte lust auf was neues und habe diese Variante mal ausprobiert. Gibt es jetzt auch öfters.

Zutaten für 3 Portionen

  • 250 g Bohnen
  • 1 Packung Schinkenspeck
Die Bohnen in Salzwasser bissfest garen. Dann 4-5 Bohnen mit einem Streifen Schinkenspeck umwickeln.

Etwas Öl in eine Pfanne geben und die Bohnen von allen Seiten gut anbraten.

Bei uns gab es Kartoffeln und Rindersteak dazu.


Donnerstag, 25. Juli 2019

Mirabellen - Konfitüre

Seit dem letzten Synchronbacken im Juni habe ich nicht gebloggt. Es hat sich wiedermal so viel ereignet, dass ich nicht dazu komme.

Unsere Familie hat leider wieder ein Mitglied verloren. Diesmal ist es wirklich schmerzvoll. Meine Schwägerin war 69. Der Tod kam für alle überraschend. Es gab die letzten Wochen viel zu organisieren und wir haben unserem Neffen geholfen, wo wir konnten.

Ein großes Projekt, war ihr Garten. Leider konnte Sie sich alleine nicht wirklich darum kümmern und hat aber auch keine Hilfe angenommen. So waren wir alle sehr geschockt, als wir das erste mal uns im Garten getroffen haben. Die Natur hatte sich jedes freie Plätzchen zurück erobert. Die Bäume wuchsen ungebremst in die Höhe. Wir mussten unbedingt was machen. Also haben wir 2 Samstage Äste und Bäume gesägt und den Astschnitt vom Garten bis zur Mulde getragen. Hier mal ein  paar Vorher und Nachher Bilder.


Vorher


Nachher

Zum Schluss konnte man wieder bis zum Gartenzaun sehen. Es gab auch eine Mirabelle. Der Baum war so groß, dass man an die Früchte ohne Leiter nicht ran kommen konnte. Wir haben dann einen Ast abgesägt und die Früchte geerntet. Ich habe kurzerhand Konfitüre draus gekocht.

Zutaten für 4 Gläser

  • 1 kg entkernte Mirabellen
  • 1 Limette
  • 500 g Gelierzucker 1:2
  • 1 Tüte Vanillezucker
Die Mirabellen mit dem Saft einer Limette und dem Zucker verrühren und aufkochen. Ca. 10 Minuten unter rühren weich kochen. Dann die Konfitüre in saubere, ausgekochte Gläser füllen und gut verschließen.



Eine sehr fruchtige, leicht säuerliche Konfitüre.

Die Beerdigung ist in einer Woche. Dann können wir Abschied nehmen. Die Konfitüre hätte ihr geschmeckt.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Oliven - Schinken - Käse - Brot - Synchronbacken#37

Am Wochenende war mal wieder Synchronbacken angesagt. Sandra von From - Snuggs - Kitchen und Zorra vom Kochtopf haben zum Synchronbacken eingeladen. Das macht immer unheimlich Spaß und diesmal hat es einfach wieder gepasst. Es sollte ein Brot werden und das Rezept kommt von Plötzblog. Ich habe ja selber 1 Buch von Lutz Geißler und weiß, die Rezepte gehen immer. Da kann es nur klappen.

Hier geht es zum Original Rezept:

Käse - Speck - Oliven - Brot

Ich habe es ein bisschen abgewandelt, aber im großen und Ganzen habe ich es nicht verändert.

Zutaten für 1 Kastenform

Mehlkochstück

  • 30 g Weizenvollkornmehl
  • 150 g Milch 3,5 %
  • 2 Tl Salz

Hauptteig

  • Mehlkochstück
  • 540 g Weizenmehl 550
  • 30 g Roggenmehl
  • 30 g kalte Butter
  • 240 g warmes Wasser
  • 2 EL Saure Sahne
  • 3 g frische Hefe
  • 60 g grüne Oliven in Scheiben
  • 30 g Schinkenspeck kurz gebraten
  • 70 g geriebener Parmesan
Am Samstag morgen habe ich das Mehlkochstück vorbereitet. Die Zutaten gut verrühren und langsam aufkochen lassen. Die Konsistenz ist klebrig, wie Pudding. Vom Herd nehmen und mit Klarsichtfolie abdecken. Bis zum Abend bei Zimmertemperatur stehen lassen.


Am Abend dann alle Zutaten, außer Butter, Oliven, Schinken und Käse in eine Schüssel geben und gut verkneten.


Dann die Butter unter kneten. Der Teig wirkt schon sehr elastisch. Hat mir gut gefallen.

Nun die restlichen Zutaten unterkneten und den Teig abdecken. Nun kann er über Nacht in den Kühlschrank.


Am nächsten Morgen war der Teig schön aufgegangen. Eine Kastenform einfetten und den Teig lang formen. Den Brotlaib in die Kastenform legen und mit einem Tuch abdecken. Noch ca. 2 Stunden gehen lassen.


Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und eine Schüssel mit Wasser auf den Boden stellen. Das Brot rein schieben und die Temperatur auf 200 Grad runter regeln. Dann ca. 50 Minuten backen.


Ich habe das Brot verschenkt und meine Freundin hat uns dann die Hälfte wieder mit gegeben. Abends haben wir es nur mit Butter gegessen. Alles Alle. Köstlich!

Und hier die Ergebnisse der anderen Mitbäcker:


Birgit von Birgit D - Kreativität in Küche, Haus & Garten Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum Tina von Küchenmomente Martha von Bunte Küchenabenteuer zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Manuela von Vive la réduction! Anikó von Paprika meets Kardamom Birgit M. von Backen mit Leidenschaft Tamara von Cakes, Cookies and moreSandra von From-Snuggs-Kitchen Volker von volkermampftBritta von Brittas Kochbuch

Sonntag, 23. Juni 2019

Erdbeer - Rolle

Eine Biskuitrolle wollte ich schon immer mal selber machen. Wir haben immer die einer bekannten Marke gefroren gekauft. Auch sehr gut, aber selbst gemacht um längen besser. Und man weiß, welche Zutaten man verwendet hat. Außerdem schmeckt die Füllung herrlich nach Erdbeeren.

Vor dem Teig hatte ich ein wenig Angst. Ich und Teig auf ein Geschirrtuch stürzen!!!! Angst!

Aber wer nicht wagt, kann nicht gewinnen.

Zutaten für 1 Rolle

  • 5 Eier
  • 100 g Zucker
  • 75 g Mehl
  • 30 g Kartoffelstärke
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver

Füllung

  • 400 g Sahne
  • 2 P Sahnesteif
  • 1 EL Zucker
  • 1 P Vanillezucker
  • 250 g Erdbeeren
Die Eier trennen und das Eiweiß mit Salz steif schlagen. Etwas Zucker dazu geben. Die Eigelb mit dem Restlichen Zucker schlagen. Den Eischnee unter das Eigelb rühren. Die Mehle mit dem Backpulver mischen und kurz unter die Eimasse rühren.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf verteilen.

Nun den Backofen vorheizen auf 200 Grad und 10 Minuten backen. In der Zwischenzeit ein Geschirrtuch auslegen und etwas anfeuchten.

Das Blech aus dem Ofen nehmen und den Kuchen auf das Tuch stürzen. Ging überraschend gut.

Nun das Backpapier etwas anfeuchten und langsam vom Boden ziehen. Den Teig mit dem Geschirrtuch aufrollen. 


Nun auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Erdbeeren fein würfeln und die Sahne mit Sahnesteif, Zucker und Vanillezucker steif schlagen. Die Erdbeeren unter heben.

Die Rolle aufrollen und den Boden vom Tuch nehmen. Die Füllung darauf verteilen und wieder aufrollen. Enden abschneiden und für 2 h in den Kühlschrank stellen. So schmeckt sie am besten.




Besser als gekauft. Das könnt ihr mir glauben.